Sonntag, 26.09.2021

Ab Donnerstag gilt im Main-Tauber-Kreis nächtliche Ausgangsbeschränkung

Main-Tauber-Kreis Dienstag, 30. 03. 2021 - 16:08 Uhr

Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Di­ens­tag 35 Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt. Wie die Pres­se­s­tel­le des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis mel­det, le­ben die Be­trof­fe­nen im Ge­biet von elf Städ­ten und Ge­mein­den des Main-Tau­ber-Krei­ses und be­fin­den sich in häus­li­cher Iso­la­ti­on.

Es handelt sich in mindestens 19 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt Infizierten im Landkreis beträgt nun 3936.

22 weitere Personen genesen

Inzwischen sind 22 weitere und damit 3479 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 378 Menschen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 6 (+1), Assamstadt: 5, Bad Mergentheim: 59 (+10), Boxberg: 36, Creglingen: 12 (+3), Freudenberg: 9 (+3), Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 54 (+4), Igersheim: 10, Königheim: 7, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 53 (+4), Niederstetten: 16 (+3), Tauberbischofsheim: 36, Weikersheim: 20 (+2), Werbach: 4 (+1), Wertheim: 34 (+2) und Wittighausen: 3 (+2).

Haus am Welzbach unter Quarantäne

Aufgrund eines Infektionsfalls beim Personal wurde das Pflegeheim Haus am Welzbach in Werbach unter Quarantäne gestellt. Diese umfasst ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp. Es erfolgt eine flächendeckende Testung von Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitenden.

Nach einem positiven Schnelltest-Ergebnis bei den Mitarbeitenden wurde der Katholische Kindergarten St. Josef Berolzheim in der Gemeinde Ahorn bis auf Weiteres geschlossen. Auch hier ist eine flächendeckende Testung der Kinder und des Personals geplant.

Südafrikanische Variante

Bei zwölf weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Damit wurde nunmehr bei 233 Fällen im Landkreis eine Virusmutation festgestellt, heißt es weiter. Bei einem der bisher ungeklärten Fälle konnte nunmehr die südafrikanische Variante (B.1.351) nachgewiesen werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag gemäß der Berechnung des Gesundheitsamts Main-Tauber-Kreis bei 175,2. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (24. bis 30. März) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Dienstag, 23. März, lag der Wert bei 188,8. Rechtlich maßgeblich ist allein der Wert, den das Landesgesundheitsamt (LGA) in seinem täglichen Lagebericht unter www.gesundheitsamt-bw.de veröffentlicht, so die Behörde.

Aufgrund aktueller Entwicklung keine andere Wahl

Das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises erlässt für das Gebiet des gesamten Landkreises eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Diese gilt ab Gründonnerstag, 1. April, jeweils ab 21 Uhr bis um 5 Uhr des Folgetages. Damit setzt das Gesundheitsamt eine Vorgabe der Corona-Verordnung der Landesregierung konsequent um, teilt die Pressestelle mit.

"Der Arbeitsstab Corona und das Gesundheitsamt haben sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Leider bleibt uns vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung keine andere Wahl", erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder. "Wir wissen sehr gut, dass sehr viele Menschen sich nach Lockerungen und einer Rückkehr zur Normalität sehnen. Nun müssen aber zuerst die Infektionszahlen rasch und deutlich sinken. Hierzu soll die nächtliche Ausgangsbeschränkung einen wichtigen Beitrag leisten. Ich bin jedoch überzeugt, dass es gelingen wird, diese Pandemie zu überwinden und wieder in ein normaleres Leben zurückzukehren." Da die Ausgangsbeschränkung erst am zweiten Werktag nach der Bekanntmachung in Kraft tritt, hätten bei der Entscheidung die bevorstehenden Osterfeiertage berücksichtigt werden müssen. "Bei einem weiteren Zuwarten wären ansonsten nicht hinnehmbare Verzögerungen eingetreten. Nun konnten wir die Regelungen noch vor Ostern umsetzen."

In seiner Öffentlichen Bekanntmachung vom Dienstag stellt das Gesundheitsamt fest, dass trotz der bisher getroffenen Schutzmaßnahmen weiter die erhebliche Gefahr besteht, dass die Verbreitung des Coronavirus nicht wirksam eingedämmt werden kann, insbesondere aufgrund der hohen Zahlen aktiver Fälle und der festgestellten Virusmutationen.

Weiter weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass die Sieben-Tages-Inzidenz seit dem 17. März konstant und deutlich über dem Wert von 100 liegt. Damit handle es sich mittlerweile um ein diffuses Infektionsgeschehen, welches von vielen kleinen oder mittleren Infektionsherden und Ausbrüchen geprägt wird. Deren Ursachen und Verortung veränderten sich ständig und seien nicht mehr vorhersehbar. "Auch beschränken sich die Infektionen längst nicht nur auf die aktuell besonders betroffenen Einrichtungen und Infrastrukturangebote für Menschen mit Behinderung sowie Kindergärten und Schulen", erläutert Erster Landesbeamter Schauder. Darüber hinaus nähmen auch die Virusmutationen zu. Obwohl das Gesundheitsamt intensiv ermittle, könnten nicht mehr alle Infektionsquellen festgestellt werden. Dabei sorgten gerade Mutationsfälle für einen enormen Arbeitsaufwand.

Wie das Gesundheitsamt weiter konstatiert, ist trotz der seit dem 22. März geltenden sogenannten Notbremse keine relevante Besserung in Sicht. Im Rahmen der Notbremse mussten unter anderem der Einzelhandel, Tierparks, Museen und Galerien sowie Anbieter körpernaher Dienstleistungen - abgesehen von medizinisch notwendigen Dienstleistungen - wieder schließen. Friseure dürfen nur geöffnet haben, wenn sie in der Handwerksrolle eingetragen sind und auf Rasuren verzichten. Der Betrieb von Sportanlagen für den Freizeit- und Amateursport ist untersagt; lediglich weitläufige Sportanlagen im Freien dürfen genutzt werden. Gemäß Feststellung des Gesundheitsamts hat sich gezeigt, dass diese Restriktionen nicht mehr ausreichen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Andere gleich wirksame und mildere Schutzmaßnahmen als die Ausgangsbeschränkung seien nicht ersichtlich. "Vor dem Hintergrund mehrerer hundert, aktuell durch das Gesundheitsamt angeordneter PCR-Testungen ist in den nächsten Tagen mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen zu rechnen", heißt es weiter in der Bekanntmachung.

Ab Donnerstag, 1. April, ist im Main-Tauber-Kreis jeweils ab 21 Uhr bis um 5 Uhr des Folgetags der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft nur noch aus einem triftigen Grund gestattet. Kein triftiger Grund und damit nicht erlaubt sind beispielsweise die Erledigung von Einkäufen, das Abholen von Speisen bei Gastronomiebetrieben, Sport und Bewegung an der frischen Luft oder der Besuch bei Freunden und Bekannten. Hierzu muss jeweils die Zeit tagsüber zwischen 5 und 21 Uhr genutzt werden.

Zu den triftigen Gründen, zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung zu verlassen, gehört die Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum, beispielsweise bei einem Brand. Besucht werden dürfen unter anderem Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen, Demonstrationen nach Paragraf 8 des Grundgesetzes sowie religiöse Veranstaltungen und Bestattungen. Erlaubt ist auch die Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten. Die Partnerin oder der Partner darf in ihrer beziehungsweise dessen Wohnung besucht werden. Medizinische, pflegerische, therapeutische und veterinärmedizinische Leistungen dürfen in Anspruch genommen werden; sterbende Menschen und Personen in akut lebens-bedrohlichen Zuständen dürfen begleitet und betreut werden. Ebenso erlaubt sind unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren, wie zum Beispiel Gassi gehen sowie Maßnahmen der Tierseuchenprävention und zur Vermeidung von Wildschäden. Möglich sind auch Maßnahmen der Wahlwerbung.

RegioTicker

Gräfendorf 24.09.2021

Bahnübergang in Gräfendorf bleibt bis 6. November gesperrt

Die Fer­tig­stel­lung des Bahn­über­gangs Grä­fen­dorf ver­zö­gert sich auf­grund von Lie­fer­eng­päs­sen so­wie zu­sätz­lich not­wen­di­gen Ar­bei­ten. Die Auf­he­bung der Stra­ßen­sper­rung ist ei­ner Mit­tei­lung der Deut­schen Bahn zu­fol­ge für den 6. No­vem­ber ge­plant.

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Main-Tauber-Kreis 24.09.2021

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Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Frei­tag 18 neue Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt. Dies ist ei­ner Pres­se­mit­tei­lung des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis zu ent­neh­men.

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Kreis Miltenberg 24.09.2021

Kreis MIL: 174 Corona-Infektionsfälle aufgeschlüsselt nach den 32 Gemeinden

Das Landratsamt Miltenberg informiert auch über die Verteilung der 174 Infektionsfälle auf die Städte des Kreises Miltenberg:

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Miltenberg 24.09.2021

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Der Landkreis bietet diesen Samstag, 25. September, wieder einen Impftag für Kinder und Jugendliche im Impfzentrum Miltenberg an. Von 9 bis 16 Uhr sind zwei Kinderärzte vor

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Wertheim. 24.09.2021

Wie dringend braucht Wertheim neue Radwege?

Erstmals ist die Stadt Wertheim beim Projekt »Stadtradeln« dabei, unzählige Radfahrer durchqueren die Region als Touristen jedes Jahr.

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Stockstadt 24.09.2021

Stockstadt übernimmt Vorreiterrolle bei Partnerschaft zu Israel

Als ei­ne der ers­ten Kom­mu­nen in der Re­gi­on Aschaf­fen­burg hat Stock­stadt (Kreis Aschaf­fen­burg) ei­ne Part­n­er­ge­mein­de in Is­ra­el ge­fun­den. In der Ge­mein­de­rats­sit­zung am Don­ners­ta­g­a­bend be­sch­los­sen die Orts­po­li­ti­ker, dass Bür­ger­meis­ter Ra­fa­el Her­brik (SPD) Mit­te Ok­tober nach Hof HaS­ha­ron 25 Ki­lo­me­ter nörd­lich von Tel Aviv reist.

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Main-Tauber-Kreis 23.09.2021

15 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion im Main-Tauber-Kreis bestätigt

Pandemie: Corona-Verordnung ist dem Sport sowie den Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen angepasst worden

Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Don­ners­tag 15 neue Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on bestätigt. Wie die Pres­se­s­tel­le des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis mit­teilt, le­ben die be­trof­fe­nen Men­schen im Ge­biet der Städ­te und Ge­mein­den Bad Mer­gent­heim, Box­berg, Cre­g­lin­gen, Tau­ber­bi­schofs­heim und Wert­heim.

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Wertheim 23.09.2021

Immer mehr Wertheimer wollen per Briefwahl abstimmen

Mehr als doppelt so viele Anträge als vor vier Jahren

Die Zahl der Wert­hei­mer, die am Sonn­tag per Brief­wahl wäh­len wol­len, steigt und steigt. Bis zum 22. Sep­tem­ber hat­ten be­reits 5750 Wahl­be­rech­tig­te ih­re Brief­wahl­un­ter­la­gen be­an­tragt.

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NewsTicker

Brüssel (dpa) 18.02.2020

Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken zu Jahresbeginn

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im Januar zurückgegangen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien sanken die Zulassungen um 7,5 Prozent auf 956 779 Autos, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Gründe seien Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringens SPD-Chef Tiefensee rechnet mit CDU-Gegenvorschlag

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee rechnet nach dem Vorstoß der Linkspartei für eine CDU-geführte Übergangsregierung damit, dass die Christdemokraten einen Gegenvorschlag unterbreiten. Beide Seiten - die Parteien des ursprünglich geplanten rot-rot-grünen Bündnisses und die CDU - wollen heute ihr Treffen von gestern Abend fortsetzen. Der linke Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die CDU dort mit dem Vorschlag überrumpelt, schnell neu zu wählen und bis dahin eine Übergangsregierung unter der früheren CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht zu installieren - die CDU will eine Neuwahl aber vermeiden.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Privat-Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». Hintergrund ist eine neue Studie: Danach könnten jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und sein Arbeitgeber zusammen im Schnitt 145 Euro pro Jahr sparen, wenn die Privatversicherten in die gesetzliche Versicherung einbezogen würden.

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Daytona Beach (dpa) 18.02.2020

Schwerer Unfall überschattet Nascar-Rennen Daytona 500

Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringer Parteien sprechen über Regierungskrise

Linke, CDU, SPD und Grüne sprechen heute noch einmal über einen Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken hatte dieses Gedankenspiel gestern bei einem Treffen von Vertretern der vier Parteien eingebracht. Während die SPD den Vorstoß unterstützt, reagierten CDU und Grüne verhalten. Man präferiere weiterhin die Variante, «dass schnell eine handlungsfähige Regierung unter Bodo Ramelow hergestellt wird», sagte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt.

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Athen (dpa) 18.02.2020

Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Private Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Betriebsrenten: Gericht verhandelt über Arbeitgeber-Pflichten

Die umstrittenen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten beschäftigen heute das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Bei dem Fall aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht informieren mussten. Der Kläger, ein Angestellter eines städtischen Unternehmens, verlangt von seinem Arbeitgeber Schadenersatz, weil der seinen Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sei.

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