Samstag, 21.04.2018

Die Nachrichten des Jahres 2017

2017 - Das hat uns bewegt - Unsere Redakteure haben Schönes wie auch Tragisches mit unseren Leser geteilt

Manche Momente dieses Jahres sind in ganz besonderer Erinnerung. Bei unseren Lesern wie auch bei uns. Wir haben schöne wie auch tragische Momente mit Ihnen geteilt, 365 Tage lang. Eine Zeit, in der wir Ihnen Tausende von Nachrichten gebracht haben. Auf dieser Seite fassen wir die bewegendsten Momente aus der Region zusammen. Die zwölf ausgewählten Nachrichten und Themen haben Sie als unsere Zeitungsleser besonders beschäftigt, auf unserer Webseite main-echo.de und auf Facebook, Twitter und Whatsapp lasen darüber immer wieder Nutzer nach, schauten sich Video-Beiträge an, verfolgten unsere Live-Blogs. Und natürlich: Auch wir Redakteure stehen mitunter unter dem Eindruck des Geschehens. Ein Kollege etwa fand sich in diesem Jahr unvermittelt als Videoreporter im überraschenden Hochwasser des Kahlgrunds wieder. Unsere Art, Ihnen zu berichten, hat sich 2017 ein weiteres Stück entwickelt. Bei wichtigen Entscheidungen waren wir verstärkt live für Sie dabei, um die Information sofort mit Ihnen zu teilen. Erstmals agierte ein Team im Main-Echo-Redaktionsstudio, um zur Bundestagswahl Infos und Ergebnisse aus der Region schnellst möglich zu veröffentlichen –  es war ein Jahr voller Nachrichten-Momente.

Datum: 28.12.2017
Fotograf: Björn Friedrich, Stefan Gregor, Harald Schreiber, Ralf Hettler, Sylvia Schubart-Arand
Ort: Aschaffenburg
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29. Januar 2017: Als eine ganze Stadt unter Schock stand (© Sylvia Schubart-Arand)
Fotos:Sylvia Schubart-Arand

29. Januar 2017: Als eine ganze Stadt unter Schock stand

Eine kurze Nachricht im Januar hat das ganze Jahr geprägt: In einer Gartenhütte in Arnstein sind nach einer Geburtstagsparty sechs tote Jugendliche gefunden worden. Spekulationen über die Todesursache weichen schnell einer tragischen Gewissheit. Die Jugendlichen sind an Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Grund ist ein Notstromaggregat, das der Vater des Geburtstagskindes in einem Nebenraum aufgestellt hatte, obwohl es nur im Freien verwendet werden durfte. Im Oktober muss der Mann sich dafür vor Gericht verantworten. Im Zuschauerraum sitzen Freunde, Nachbarn, Mitbürger aus Arnstein. Die Eltern der Toten zeigen im Zeugenstand das Ausmaß ihrer Trauer. Einen so tragischen Prozess hätten sie noch nie erlebt, betonen die Richter. Dem kann ich nur zustimmen. Lena Schwaiger