Mittwoch, 30.09.2020
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Tatort Schlossgarten: Der Prozess

05.05.2020 | 14:46:02 Uhr
Zweimal Revision: Urteil noch nicht rechtskräftig

Staatsanwaltschaft und Nebenklage haben gegen das Urteil vom 23. April Rechtsmittel eingelegt.

Bis der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe über die Revisionseinlegungen entscheidet, wird es eine Weile dauern: Erst muss das Landgericht Aschaffenburg sein Urteil verschriftlichen, dann müssen Begründungen verfasst und an den BGH gesandt werden.

Im Altfall zu Tatort Hasenkopf beispielsweise fiel die BGH-Entscheidung rund ein Jahr nach dem Urteil am Landgericht in einer Verhandlung in Karlsruhe.

Dossier
23.04.2020 | 17:07:42 Uhr
Verteidiger über das Thema Gutachten

Wie beurteilt Bernhard Zahn, wie es in diesem Verfahren mit den beiden Gutachten lief.

23.04.2020 | 17:04:47 Uhr
Prüfung rechtlicher Schritte

Anwalt Bernhard Zahn zu möglichen weiteren Schritten.

23.04.2020 | 17:03:15 Uhr
Wie hat Norbert B. das Urteil aufgefasst?

Das beantwortet uns sein Anwalt Bernhard Zahn.

23.04.2020 | 17:00:00 Uhr
Ist das Urteil bereits rechtskräftig?

Antwort dazu von Ingo Krist.

23.04.2020 | 16:58:18 Uhr
Die Zusammenfassung in den Worten von Ingo Krist

Der Pressesprecher des Landgerichts erläutert uns den Ausgang des letzten Verhandlungstages.

23.04.2020 | 16:10:00 Uhr
Kernpunkte der Urteilsbegründung für den Freispruch des Angeklagten

Es ist nicht ansatzweise bewiesen, dass der Angeklagte am 18.12.1979 Christiane J. ermordet hat, so die Kernaussage des Richters Karsten Krebs bei der Urteilsbegründung für den Freispruch. Die Kammer geht noch weiter: Auch wenn sie die Unschuld des Angeklagten am Ende nicht mit letzter Sicherheit feststellen könne, sei es nach ihrer Überzeugung sehr unwahrscheinlich, dass der Angeklagte der Täter gewesen sei.

Die Indizien sprachen nicht gegen Norbert B.: Weder das Gutachten der Biss-Spur an der getöteten Christiane J., auf die sich die Anklage zu Beginn in der Hauptsache stützte, noch die Aussage eines Mitgefangenen aus der Zeit, als Norbert B. Anfang des Jahres wegen der Mordanklage in Untersuchungshaft gesessen hatte. Der Mitgefangene behauptete, B. habe ihm gegenüber den Mord zugegeben. Der Aussage des Mitgefangenen maß die Kammer kein Gewicht zu, denn der Zeuge neige nachweislich dazu, sich durch Lügen in den Mittelpunkt zu stellen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Norbert B. ist unschuldig und damit ein freier Mann. Die Kammer sprach zudem aus, dass er für die erlittenen Strafverfolgungsmaßnahmen wie den Vollzug der Untersuchungshaft zu entschädigen sei. 

Folgende Fakten zum Fall Schlossgarten stehen nach der Beweisaufnahme für das Gericht fest:

Wahrscheinlich sei, dass Christiane ihren Mörder kannte.

Derjenige, der den Biss in die Brust des Opfers verursacht hat, sei auch der Mörder gewesen.

dc/Quelle: Pressemeldung des Gerichtssprechers Ingo Krist

23.04.2020 | 16:05:02 Uhr
Warten auf mehr Infos

Wir warten derzeit darauf, dass die Urteilsverkündung vorbei ist und wir vom Pressesprecher mehr Informationen erhalten.

Der Sprecher wird uns später noch für einen O-Ton zur Verfügung stehen.

23.04.2020 | 15:42:50 Uhr
"Nicht ansatzweise bewiesen"

Es sei "nicht ansatzweise bewiesen, dass der Angeklagte am 18. Dezember 1979 Christiane J. ermordet hat": So lautete der erste Satz der Urteilsbegründung, die der Vorsitzende Richter Karsten Krebs gerade im Saal vorträgt.

23.04.2020 | 15:39:23 Uhr
Urteil: Freispruch für Norbert B.

Die Kammer hat Norbert B. gerade freigesprochen.

Damit folgte das Gericht den Forderungen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung, die beide auf Freispruch plädiert hatten.

23.04.2020 | 15:30:34 Uhr
Es geht weiter

Gleich dürfte das Urteil fallen.

23.04.2020 | 15:16:32 Uhr
FAQ: Falls es zu einem Freispruch kommt, aber später weitere Beweise auftauchen: Könnte Norbert B. ein zweites Mal angeklagt werden?

»Niemand darf wegen derselben Tat aufgrund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden«, heißt es im Grundgesetz.

Im Strafrecht spricht man meist vom Verbot der Doppel- oder Mehrfachbestrafung, wenn es in einem Prozess ein rechtskräftiges Urteil gibt. Dann gilt die Tat als endgültig juristisch bewertet und der Verurteilte oder Freigesprochene darf nicht erneut wegen derselben Tat angeklagt werden.

Die Strafprozessordnung hält allerdings Ausnahmen bereit: zum Beispiel, wenn ein Freigesprochener nachträglich ein glaubwürdiges Geständnis abgelegt.

23.04.2020 | 14:44:21 Uhr
FAQ: Wie geht es nach einem Schuld- oder Freispruch weiter?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder, Angeklagter und Staatsanwaltschaft akzeptieren das Urteil, dann ist es rechtskräftig. Andernfalls können die Parteien Revision einlegen. In ihren Begründungen dafür können sie beispielsweise Beweis- oder Befangenheitsanträge anführen, die im Prozess abgelehnt wurden. Für Revisionen ist Deutschlands oberstes Gericht, der Bundesgerichtshof in Karlsruhe, zuständig. Dieser hatte 2019 etwa die Revision des Angeklagten im »Tatort Hasenkopf«-Prozess verworfen.

23.04.2020 | 14:28:25 Uhr
Wo Altfälle nicht vergessen werden

Im Main-Echo-Archiv lagern Bände mit Zeitungen aus längst vergangener Zeit. Darin finden sich auch die Artikel zu allen Altfällen in unserer Region.

Mithilfe der beiden hauseigenen Archivarinnen Susanne Gilmer und Simone Hasenöhrl lassen sich intensive Recherchen unternehmen, können Redakteure für ihre Beiträge auf gut aufbewahrtes Wissen zurückgreifen.

Ihnen ist es auch zu verdanken, dass andere Medien regelmäßig im Main-Echo anfragen, um historische Berichte zu sichten und Informationen zu vergangenen Tagen einzuholen: So gab es auch bei Tatort Schlossgarten wieder Anfragen zu Archivmaterial, das sich ausschließlich beim Main-Echo finden lässt.

23.04.2020 | 14:14:56 Uhr
FAQ: Ist die Feststellung einer »besonderen Schwere der Schuld« möglich?

Diese spielt laut Gerichtssprecher Ingo Krist bei Verhandlungen nach Jugendstrafrecht keine Rolle. Anders ist das bei Prozessen, in denen der Angeklagte zur Tatzeit Erwachsener war. Zum Beispiel hatte das Gericht die besondere Schwere der Schuld im Prozess um den Mord an der schwangeren Rebecca W., die 2015 in Aschaffenburg getötet wurde, festgestellt und den Täter außerdem zu lebenslanger Haft verurteilt. Er muss wegen dieser Feststellung länger als lebenslänglich - 15 Jahre - im Gefängnis bleiben.

23.04.2020 | 13:46:32 Uhr
FAQ: Wie kann das Urteil ausfallen?

Es gibt grundsätzlich mehrere Szenarien:

* Schuldspruch: Mord nachgewiesen, Haftstrafe für den Angeklagten

* Freispruch: Beweismittel belegen Täterschaft nicht eindeutig ODER Angeklagter wird als Täter ausgeschlossen, Angeklagter frei

* Einstellung: Nachweis der Täterschaft, jedoch nicht für Mord, sondern Totschlag; dieser ist verjährt, daher Einstellung des Verfahrens gemäß Strafprozessordnung, Angeklagter frei

Nach den übereinstimmenden Plädoyers von Anklage und Verteidigung, ist ein Freispruch in  diesen Fall die am ehesten anzunehmende Variante.

23.04.2020 | 13:24:37 Uhr
Richter gehen in Beratung

Die Kammer hat sich nun zur Beratung zurückgezogen, die bis etwa 15.30 Uhr dauern soll. Das Gericht geht davon aus, dass es heute noch ein Urteil verkünden wird, teilt Pressesprecher Ingo Krist mit.

23.04.2020 | 13:20:58 Uhr
Das letzte Wort

Das letzte Wort gehört in jedem Prozess dem Angeklagten.

Norbert B. sagte, er habe mit Christiane J.s Tod nichts zu tun.

23.04.2020 | 13:18:03 Uhr
Details aus den Schlussvorträgen: Nebenklage

Auch Susanne Linz, die Bruder und Schwester von Christiane J. vertritt, äußerte sich. Sie stelle keinen eigenen Antrag.

Sie führte aus, warum aus der Sicht der Nebenklage Norbert B. "von allen potenziellen Mördern" der wahrscheinlichste gewesen sei.

Die Anwältin wies auch auf die besonderen Belastungen des Verfahrens für die Nebenkläger hin.

23.04.2020 | 13:14:40 Uhr
Details aus den Schlussvorträgen: Verteidigung

Verteidiger Bernhard Zahn sagte, die Unschuld seines Mandanten sei "erwiesen". Gutachten und Indizien seien "wie ein Kartenhaus zusammengefallen".

23.04.2020 | 13:13:05 Uhr
Details aus den Schlussvorträgen: Anklage

Staatsanwalt Marco Schmitt plädierte auf Freispruch - nach dem Motto: Im Zweifel für den Angeklagten.

Die Biss-Spur habe nicht das gezeigt, "was sie zeugen sollte". Das und sie "Summe der Indizien" genügten laut Schmitt nicht, Norbert B. als Beißer zu überführen

23.04.2020 | 13:09:07 Uhr
Auf Umwegen

Die Richter und Co. müssen derzeit einen Umweg nehmen, denn die "Brücke" zwischen dem eigentlichen Gerichtsgebäude, das saniert wird, und den Containermodulen, ist gekappt.

Der Grund: Ein Kran musste abtransporiert werden.

23.04.2020 | 13:08:44 Uhr
Forderungen im Überblick: Zweimal Freispruch

Was die Parteien in den Schlussvorträgen gefordert haben:

Staatsanwaltschaft: Freispruch

Verteidigung: Freispruch

Nebenklage: keine Forderung

23.04.2020 | 13:06:52 Uhr
Offenbar wird die Sitzung unterbrochen

Auch die anderen Beteiligten und Beobachter kommen heraus.

23.04.2020 | 13:05:05 Uhr
Die Kammer verlässt den Saal

Gerade kommt das Gericht aus dem Sitzungssaal.

23.04.2020 | 12:52:29 Uhr
Rätseln an der Schleuse

Auch das Personal an der Schleuse des Gerichts wartet auf offizielle Infos aus dem Prozess und macht sich Gedanken: Gibt es eine Verurteilung, einen Freispruch?

Denn auch wenn das Personal quasi an der Quelle - nur ein paar Schritte von der Sitzungssaaltür entfernt - seinen Dienst tut: Es bekommt von dem aktuellen Sitzungsgeschehen ebenso wenig mit, wie der Rest der Öffentlichkeit.

23.04.2020 | 12:07:43 Uhr
Plädoyer der Verteidigung

Nach An- und Nebenklage ist Bernhard Zahn (links) mit seinem Plädoyer dran.

Aufgrund des Prozessverlaufs dürfte es wahrscheinlich sein, dass der Vertreter von Norbert B. einen Freispruch für seinen Mandanten fordert.

23.04.2020 | 11:50:00 Uhr
Symbolbild: Justiz Sitzungssaal Gericht
Apropos Corona: Andere Prozesse werden unterbrochen

Die Verhandlung in Aschaffenburg läuft weiter, auch weil es im Sitzungssaal genug Platz gibt - immerhin muss die Öffentlichkeit nicht untergebracht werden, so dass sich die Prozessbeteiligten gut verteilen können. In einem Fall in Darmstadt sieht das anders aus.

23.04.2020 | 11:40:36 Uhr
Raum für die Presse

Das Gericht stellt heute wieder Räume für die Medien zur Verfügung. Gleich mehrere Sitzungs- und Beratungssäle sind entsprechend beschildert. 

Es werden - wohl unter anderem wegen der Corona-Krise - nicht so viele überregionale Vertreter nach Aschaffenburg kommen wir zum Prozessauftakt im Januar. Noch ist nur das Main-Echo vor Ort vertreten.

23.04.2020 | 11:28:53 Uhr
Nebenklage kann sich äußern

Jetzt hat die Nebenklage die Gelegenheit sich zu äußern.

23.04.2020 | 11:16:06 Uhr
Staatsanwalt ist fertig - Pause

Die Staatsanwaltschaft ist mit ihrem Schlussvortrag und ihrer Forderung durch.

Es ist Pause: Wieder gluckert der Wasserspender, klackern Münzen durch den Snackautomaten.

23.04.2020 | 10:43:45 Uhr
Verteidiger zu Vorgehen der Anklage

Norbert B.s Verteidiger, Bernhard Zahn, hat nach dem letzten Verhandlungstag eine Presseerklärung versandt. Darin kommentiert der Jurist auch auf die offenbar stundenlange Befragung des Gutachters durch Staatsanwalt Marco Schmitt, um eventuelle Fehler im Gutachten aufzudecken.

"Wir wollen hier nur anmerken, dass es wohl nie zu dem Haftbefehl gekommen wäre, wenn die Staatsanwaltschaft dieses kritische Hinterfragen bereits bei der ersten Sachverständigen vorgenommen hätte", heißt es in dem Schreiben.

23.04.2020 | 10:38:49 Uhr
Anklage und Nebenklage

Staatsanwalt Marco Schmitt und Nebenklage-Anwältin Susanne Linz:

Beide hatten ihr Fragerecht insbesondere bei der Aussage des Zahnmediziners am Montag intensiv genutzt.

Üblicherweise schließt sich die Nebenklage den Forderungen der Anklage an - wie wird es in diesem Fall sein?

23.04.2020 | 10:11:52 Uhr
Plädoyers: Staatsanwalt macht den Anfang

Nach einer kurzen Pause zum Sammeln, beginnt in diesen Sekunden der erste Schlussvortrag. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft, Marco Schmitt, macht den Anfang.

23.04.2020 | 10:09:58 Uhr
Beweisaufnahme geschlossen

Das Gericht hat die Beweisaufnahme geschlossen, es gab also offenbar keine weiteren Anträge von Anklage oder Verteidigung.

23.04.2020 | 10:08:26 Uhr
Gericht: Beweisanträge der Staatsanwaltschaft waren gar keine

Die Kammer hat die beiden Anträge von Staatsanwalt Marco Schmitt abgelehnt.

In beiden Fällen handele es sich gar nicht um "Beweisanträge", sondern nur um kaum oder gar nicht begründete "Beweisermittlungsanträge". Diesen müsse die Kammer auch nicht in Rahmen ihrer Aufklärungspflicht nachgehen.

23.04.2020 | 10:03:49 Uhr
Heute Plädoyers

Heute werden die Schlussvorträge gehört.

Das teilte der Sprecher des Landgerichts, Ingo Krist, soeben mit.

23.04.2020 | 10:02:04 Uhr
Wieder Unterbrechung...

... wieder werden Becher am Wasserspender aufgefüllt.

23.04.2020 | 09:36:25 Uhr
Paragraf 244 StPo

Wie mit einem Beweisantrag zu verfahren ist, regelt Paragraf 244 der Strafprozessordnung:

"Ein Beweisantrag liegt vor, wenn der Antragsteller ernsthaft verlangt, Beweis über eine bestimmt behauptete konkrete Tatsache, die die Schuld- oder Rechtsfolgenfrage betrifft, durch ein bestimmt bezeichnetes Beweismittel zu erheben und dem Antrag zu entnehmen ist, weshalb das bezeichnete Beweismittel die behauptete Tatsache belegen können soll."

Ein Antrag kann unter anderem abgelehnt werden wenn:

- die Erhebung des Beweises offenkundig überflüssig ist.
- die Tatsache, die bewiesen werden soll, für die Entscheidung bedeutungslos oder schon bewiesen ist.
- das Beweismittel ungeeignet oder unerreichbar ist.
- eine erhebliche Behauptung, die zur Entlastung des Angeklagten bewiesen werden soll, so behandelt werden kann, als wäre die behauptete Tatsache wahr.

Für die Ablehnung eines Beweisantrags braucht es einen Beschluss des Gerichts.

23.04.2020 | 09:29:10 Uhr
Kammer berät sich

Das Gericht hat sich zur Beratung über den zweiten Beweisantrag zurückgezogen.

Auch zum ersten Antrag der Staatsanwaltschaft gibt es noch keine Entscheidung.

23.04.2020 | 09:27:53 Uhr
Weiterer Antrag der Anklage

Die Staatsanwaltschaft hat einen weiteren Beweisantrag gestellt: Sie will eine Zeugin laden, die bereits ausgesagt hatte. Denn: Diese hatte angegeben, dass der angeklagte Norbert B. ein Diastema - eine Lücke zwischen den oberen beiden Schneidezähnen - hatte.

23.04.2020 | 09:20:45 Uhr
Gefragter Wasserspender

Unterbrechung kurz nach dem Start: Prozessbeteiligte kommen aus dem Saal, vor allem der Wasserspender ist gefragt.

Wie zu vernehmen ist, ist die Luft im Beratungszimmer der Kammer schnell stickig geworden, man versorgt sich mit Getränken. Kein Wunder: Denn der Raum, in dem die fünf Berufs- und Laienrichter sich besprechen, sind im provisorischen Container nicht besonders geräumig. Das trifft auch auf die anderen Besprechungszimmer zu...

23.04.2020 | 09:15:09 Uhr
Was der Gutachter im Detail ausgesagt hat

Zahnarzt Claus Grundmann hat unter anderem eine Zahnlücke, die in der Biss-Spur zu sehen ist, analysiert.

23.04.2020 | 09:07:00 Uhr
Was wird aus dem Beweisantrag zu einem weiteren Gutachten?

Punkt eins auf dem Programm für heute dürfte der Beweisantrag der Staatsanwaltschaft von Montag sein. Die Anklageseite strebt ein weiteres Gutachten zur Untersuchung des Gebisses von Norbert B. an, um zu beweisen, dass dieser Christiane J. gebissen hat.

23.04.2020 | 09:04:25 Uhr
Kammer ist da

Die Zweite Große Jugendkammer ist gerade im Gerichtscontainer eingetroffen und ins Beratungszimmer gegangen. Von dort aus betritt sie den Saal - und der 16. Prozesstag beginnt.

23.04.2020 | 08:45:00 Uhr
Urteil oder nicht?

Der Prozess um den Mord an Christiane J. geht an diesem Donnerstag um 9 Uhr weiter, wir berichten aus dem Gericht.

Dossier
20.04.2020 | 17:53:35 Uhr
Ein Beweisantrag und wie es weitergeht
20.04.2020 | 17:51:56 Uhr
50 Polizisten zum Weg-Zeit-Abgleich unterwegs
20.04.2020 | 17:49:43 Uhr
Kritik am Erstgutachten
20.04.2020 | 17:47:17 Uhr
Was der Gutachter aussagte

Wir haben Landgerichts-Sprecher Ingo Krist gefragt, um was es in der Sitzung ging.