Mittwoch, 30.09.2020
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Handball am Untermain - Der Blog

28.07.2020 | 17:22:16 Uhr
TVG-Trainer Ralf Bader
TV Großwallstadt: Wie Trainer Ralf Bader das neue Team entwickeln will

Bevor der TV Großwallstadt am 3. Oktober gegen den TuS Ferndorf in die neue Spielzeit startet, können sich die Fans einige Fakten vor Augen führen:

30.06.2020 | 22:00:00 Uhr
Sommerpause: Wandertip aus der Landesliga

Jetzt bricht sie also herein, die Sommerpause im Blog. Gegenüber unserer Obernburger Lokalausgabe hat Valentin Zehnter, jahrelanger Macher bei der HSG Sulzbach/Leidersbach, aber bereits unter Beweis gestellt, dass man auch abseits der Hallen die Zeit genießen kann.

30.06.2020 | 21:00:00 Uhr
Bayernliga: "Wir sind jetzt auf einem anderen Level"

Der Lohrer Spielertrainer Maximilian Schmitt war vor Wochenfrist zu Gast beim Würzburger Handball-Stammtisch-Gründer Thomas Keupp und gibt einen Einblick in die Lage beim Bayernligisten: 

Handball-Stammtisch mit Maxi Schmitt
hearthis.at

30.06.2020 | 20:30:00 Uhr
Symbolbild: Handball
Bayernliga: Lohr investiert in die Zukunft

Ein Talent mit besten Aussichten, so ist Lohrs Trainer Maximilian Schmitt überzeugt, hat sich sein TSV aus Schweinfurt gesichert:

Ein 17-jähriger Perspektivspieler: Vincent Schwiederik schließt sich dem TSV Lohr an
main-echo.de

30.06.2020 | 20:00:00 Uhr
Bayernliga: Lohr wohl zum Auftakt gegen Rimpar II

Bleiben wir gleich in Bayern und blicken mit der Würzburger "Mainpost" auf die Zukunft des TSV Lohr im bundeslandweiten Handball:

Startet Lohr mit einem Derby am Tag der Deutschen Einheit?
mainpost.de

30.06.2020 | 19:00:00 Uhr
Zweite Bundesliga: Wölfe rüsten sich für neue Spielzeit

Auch bei den Rimpar Wölfen wird eifrig am Kader für die kommende Runde gewerkelt. Mit Torwart Max Brustmann (Karriereende) und dem ehemaligen Großwallstädter Kreisläufer Patrick Gempp (Wetzlar) werden zwei zentrale Säulen fehlen. Mehr dazu auf handball-world.com:

Zwei Fragezeichen und zwei offene Stellen: Der Kader der DJK Rimpar für die Saison 2020/21
handball-world.com

30.06.2020 | 18:00:00 Uhr
Symbolbild: Handball
TVG-Abgänge: Thomas Keck

Wie Margot Staab in ihrem Bericht schreibt, hat der junge Rechtshänder Thomas Keck, der Großwallstadt verlässt, einen neuen Verein gefunden:

TUSPO Obernburg verstärkt sich mit Rückraumspieler Thomas Keck
main-echo.de

30.06.2020 | 17:50:00 Uhr
TVG-Neuzugänge im Bild: Dennis Weit

Nach je einer Saison im Hildesheimer, Bruchköbler und Gelnhäuser Trikot kehrt Rückraumspieler Dennis Weit zurück zum TVG.

30.06.2020 | 17:40:00 Uhr
TVG-Neuzugänge im Bild: Frieder Bandlow

Frieder Bandlow soll die rechte Seite des TVG beleben und hat bislang das Trikot des Drittligaaufsteigers VfL Günzburg getragen.

30.06.2020 | 17:30:00 Uhr
TVG-Neuzugänge im Bild: Pierre Busch

Rechtsaußen Pierre Busch tauscht den rechten Flügel des VfL Gummersbach gegen den des TV Großwallstadt ein.

30.06.2020 | 17:20:00 Uhr
TVG-Neuzugänge im Bild: Tom Jansen

Der rechte Rückraumspieler Tom Jansen wechselt vom bisherigen Drittligakonkurrenten HG Oftersheim/Schwetzingen nach Großwallstadt.

30.06.2020 | 17:10:00 Uhr
TVG-Neuzugänge im Bild: Hannes Bransche

Von der zweiten Mannschaft des SC Magdeburg, von den SCM Youngsters, wechselt Rückraumlinkshänder Hannes Bransche zu einem anderen Traditionsverein.

30.06.2020 | 17:00:00 Uhr
TVG-Neuzugänge im Bild: Snir Natsia

Im Internet stellt der TV Großwallstadt auf Facebook und Instagram seine Neuzugänge in kurzen Clips vor. Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte wird ein Israeli für den TVG auflaufen: Kreisläufer Snir Natsia von Maccabi Rishon Le Zion.

30.06.2020 | 16:00:00 Uhr
Zweite Bundesliga: Weit und Jansen komplettieren Kader

Mit zwei zusätzlichen Rückraumspielern aus der dritten Liga vervollständigt Großwallstadt sein Zweitligaaufgebot. Mehr zu Dennis Weit (Gelnhausen) und Tom Jansen (Oftersheim/Schwetzingen) im Bericht von Manfred Weiß:

Viel Talent und Ehrgeiz: TVG legt personell nach und schließt damit die Kaderplanung ab
main-echo.de

30.06.2020 | 15:00:00 Uhr
Symbolbild: Handball
Zweite Bundesliga: Hannes Bransche - von Magdeburg nach Großwallstadt

Der TV Großwallstadt hat in den letzten Tagen an seinem Kader für die kommende Zweitligasison gebastelt. Über Neuzugang Hannes Bransche berichtet Manfred Weiß in seinem Bericht:

'Hannes bringt viel Potenzial mit': TVG schnappt sich Magdeburger Handballtalent
main-echo.de

30.06.2020 | 14:00:00 Uhr
Zweite Bundesliga: Situation am Beispiel Dormagen

Volker Koch schreibt in der "Rheinischen Post", am Beispiel des TSV Bayer Dormagen, über die Überlegungen für das Unterhaus der Bundesliga:

Zweite Liga plant Saisonstart im Oktober
rp-online.de

30.06.2020 | 13:00:00 Uhr
Zweite Bundesliga: Hoffnung auf den Anwurf

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" blickt auf die Planungen im Handball, die in ähnlicher Weise auch für die zweite Bundesliga gelten:

Am 1. Oktober soll es wieder losgehen, die Probleme bleiben
spiegel.de

30.06.2020 | 12:00:00 Uhr
Historie: "Wir haben vom Bundestrainer vor dem WM-Finale Bier bekommen"

"WIR.IHR.ALLE" so heißt der Podcast des Deutschen Handballbunds (DHB). Zu Gast im Rahmen dieses Formats war bei Christian Klein mit Kurt Klühspies auch einer der ganz großen Großwallstädter Spieler.

WIR.IHR.ALLE. - Folge 23 mit Kurt Klühspies
podcasts.apple.com

30.06.2020 | 11:40:00 Uhr
Jugend: "Versuchen, auf alle Szenarien vorbereitet zu sein"

Die Internetplattform handball-world.com beleuchtet die Situation im Lager der TVG-Junioren näher:

#ZielJBLH: Großer Umbruch bei TVG-Junioren-Akademie
handball-world.com

30.06.2020 | 11:20:00 Uhr
Jugend: TVG-Junioren oder Erlangen?

Ralf Tögel hat in der "Süddeutschen Zeitung" aus München bayerische Hoffnungen auf die Jugend-Bundesliga im Blick. Neben dem bereits qualifizierten TSV Allach sieht er das Startrecht entweder bei den TVG-Junioren oder dem HC Erlangen.

'Und wir rennen immer noch durch den Wald'
sueddeutsche.de

30.06.2020 | 11:00:00 Uhr
Jugend: Streben um hohe Klassen

Viele heimische Jugendmannschaften haben bereits Planungssicherheit. So steht in den Grenzen des Hessischen Handball-Verbands (HHV) bereits fest, dass Obernburg (männliche A-Jugend Oberliga, mC-Oberliga, weibliche C-Oberliga), Bachgau (wA-Oberliga, wB-Oberliga), Haibach/Glattbach (wB-Landesliga) und Wallstadt (wC-Oberliga) landesweit auflaufen werden.

Noch nicht bekannt ist, wie es mit den in Bayern spielenden Teams der TVG-Junioren weitergeht. Viele Plätze in der Jugend-Bundesliga sind allerdings bereits vergeben, wie auch handball-world.com weiß:

#Nachgefragt: Wie ist der aktuelle Stand in der Qualifikation zur Jugend-Bundesliga?
handball-world.com

30.06.2020 | 10:00:00 Uhr
Barbara Eschenbach vom TV Grossswallstadt
Zweite Bundesliga: Eschbach schließt Fernstudium ab

Nicht nur auf dem Feld und bei seinen Spielern treibt der TV Großwallstadt die Professionalisierung voran. Über die Fortbildung der Geschäftsstellenleiterin Barbara Eschbach berichtet Manfred Weiß:

Frische Ideen für den TVG: Geschäftsstellenleiterin Barbara Eschbach ist European Handball Manager
main-echo.de

30.06.2020 | 09:00:00 Uhr
Bundesliga: "Es kann sein, dass ich noch einmal in Lohr spiele"

Das Projekt "Share & Play" hat sich gesunde sowie körperlich aktive Kinder und Jugendliche zum Ziel gesetzt. Geleitet wird es vom spanischen Vorzeigehandballer Carlos Prieto, der mittlerweile das Trikot des TSV Lohr trägt. Der "Weltstar in der Provinz" spricht mit einem weiteren großen Namen des TSV Lohr, der deutschen Auswahlspielerin Mia Zschoke, die mittlerweile für den Bundesligisten Bayer Leverkusen aufläuft.

30.06.2020 | 08:00:00 Uhr
Corona-Virus: Hessen geben sich flexibel

Julia Meiss gibt im "Hanauer Anzeiger" - auch im Gespräch mit dem Präsidenten des Hessischen Handball-Verbands (HHV) Gunter Eckart - ausführlich Auskunft darüber, wie in Hessen der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden könnte. An diesem nehmen auch nahezu alle heimischen bayerischen Mannschaften teil.

Geisterspiele im Handball? Hessischer Verband gibt Einblick in die Planungen
hanauer.de

30.06.2020 | 07:00:00 Uhr
Corona-Virus: Der Weg zurück zum Handball

Ein breites Bündel an Informationen dazu, wie man zurück zum Spiel kommen will, stellt der Deutsche Handballbund (DHB) auf seiner Internetseite zur Verfügung:

Return to play im Amateursport
dhb.de

30.06.2020 | 06:00:00 Uhr
Spielbetrieb: "Vereine können sich an den Vorgaben des DHB orientieren"

Den letzten Tag der Saison 2019/20 nutzen wir noch einmal zu einem Rundumschlag und schauen auf alles Wichtige, was in den letzten Tagen und Wochen um unseren lokalen Rückblick herum passiert ist. Den Anfang bildet Moderator Christian Klein, der im Podcast des Deutschen Handballbunds (DHB) mit dem Sportvorstand des Verbandes, Axel Kromer, über die Rückkehr zum aktiven Handball spricht:

WIR.IHR.ALLE. - Folge 24 mit Axel Kromer
dhb.de

29.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TV Niedernberg und TV Schaafheim

Diese Saison beginnt in diesem Blog zu enden, wie sie angefangen hat: Mit einem Foto des Niedernberger Spielers Maximilian Klement und einem Aufstieg seines Vereins. Wir läuten nämlich das Finale des Rückblicks mit einem bemerkenswerten Erfolg ein: Einstieg, Aufstieg, Aufstieg - so ähnlich umschreibt der Verein selbst die schlicht erscheinende Marschroute der beiden letzten Jahre. Kaum zurückgemeldet im Bereich der Aktiven dominierte der TV Niedernberg zweimal seine Spielklasse und fügt dem Emporkommen aus der Bezirksliga C im Jahr 2019 nun den Aufstieg aus der Bezirksliga B an. Die Mannschaft, die im Kern aus der eigenen Jugend gewachsen ist, musste sich nur am dritten Spieltag geschlagen geben und legte danach weiter zu. So gab sie in den verbleibenden zehn Paarungen nur noch einen Zähler ab. Allein ein furioses Finale beim Tabellenzweiten blieb ihr versagt. Mit einem Sieg Mitte März gegen Babenhausen III wäre der Aufstieg endgültig fix gewesen. Die Rot-Weißen selbst mussten übrigens nach dem Abbruch der Saison ihren Aufstiegsplatz noch räumen und an Sulzbach/Leidersbach abtreten. Die HSG war mit einem Spiel im Rückstand und hatte nach der eingeführten Quotientenregel die Nase vorn.

Komplettiert wird das Feld der heimischen 20 Vereine durch den TV Schaafheim. Die Hessen treten bei den Erwachsenen derzeit nur im Frauenbereich an. In der niedersten Liga, der Bezirksliga A, gingen sie mit 5:11-Punkten über die verfrühte Ziellinie und mussten unter anderem dem verlustpunktfreien Aufsteiger Bachgau II den Vortritt lassen. Obwohl beide mittlerweile im Jugendbereich gemeinsame Wege gehen, wird das Heimspiel gegen die HSG nach einer 18:47-Pleite in schmerzlicher Erinnerung bleiben.

28.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TVG-Junioren

Eine Dekade ist es her, dass sich die TVG-Junioren anschickten, die deutsche Meisterschaft im Bereich der männlichen B-Jugend nach Großwallstadt zu holen. Mittlerweile haben sie merklich an Schlagkraft eingebüßt. Wobei es immerhin seit 2011 glückte, im ältesten Nachwuchsbereich der A-Jugend-Bundesliga seit deren Einführung durchgängig anzugehören. Noch ist allerdings fraglich, ob dies auch weiterhin der Fall sein wird. Während der letzten Punkterunde verpasste die Sieben nämlich gleich zwei Möglichkeiten, bereits für Planungssicherheit zu sorgen. So glückte ihr in ihrer Staffel der Sprung unter die besten vier von insgesamt zehn Teams nicht und auch in der folgenden Pokalrunde belegten die Talente aus Großwallstadt keinen der erforderlichen zwei besten Ränge, sondern waren zum Zeitpunkt der frühzeitig beendeten Saison auf Platz vier von sechs. Immerhin schicken sich Akteure wie Alexander Pfeifer, Paul Hüttmann oder auch Ketil Horn bereits an, allererste Akzente im Aktivenbereich zu setzen.

Bereits gar nicht mehr erst in der höchstmöglichen Klasse vertreten waren zuletzt die B-Jugendlichen der Kaderschmiede. Im Sommer 2019 verpassten sie nämlich den Sprung in die Bayernliga und traten folglich in der Landesliga Nord an. Einen Teil ihrer Akteure entsandten sie zudem nach Obernburg und boten ihnen dort Spielpraxis in der C-Jugend-Oberliga. Die in Großwallstadt verblieben Akteure waren Mitte März eindeutig auf Kurs Final Four-Turnier und konnten sogar Ambitionen auf den Titel äußern.

27.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TV Erlenbach

Am Ende konnte der TV Erlenbach dann doch noch jubeln. Nicht nur über die Saison in der Bezirksliga A, sondern auch über einen zuversichtlich stimmenden Blick in die Zukunft. Dabei hatte der Verein auch in diesem Jahr wieder die Last zu schultern, dass ihm wegen zu wenig gestellter Schiedsrichter ein Pluspunkt nach der Saison abgezogen wurde. Dennoch belegt er mit einem Abstand von vier Punkten auf die beiden umliegenden Ränge Platz zwei im Klassement, der letztlich den Sprung in die höchste Bezirksklasse mit sich bringt. Dem zuvor gegangen ist eine Saison, in der der TVE sich in eigener Halle nur dem Spitzenreiter aus Alzenau geschlagen geben musste und überhaupt vor dem nicht mehr ausgetragenen Rückspiel gleich fünfmal in Folge als Gewinner vom Feld gegangen war. Nun ist dieser Vergleich auf das nächste Jahr in der höheren Liga verschoben. Dann wird dem TVE mit Kai Hansmann zwar ein Kopf vergangener Jahre fehlen, aus Bürgstadt hat man sich aber sehr vielversprechend verstärkt.

26.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - HSG Aschaffenburg

Auch ohne jeglichen Corona-Spuk war den Frauen der HSG Aschaffenburg in der Bezirksoberliga der Klassenerhalt bereits sicher. Nur das Schlusslicht wäre nämlich abgestiegen, und die Rote Laterne hätte sich die HSG gar nicht mehr in die Hand drücken lassen können. Das eigentliche Saisonziel hat der Tabellensiebte allerdings klar verfehlt. Erst einen Sieg verzeichnet er bislang in diesem Kalenderjahr. Um unter die anvisierten Top Fünf zu kommen, hätte er schlussendlich fast doppelt so viele Punkte benötigt. 

Beim männlichen Pendant in der Bezirksliga A hingegen ging es zuletzt doch noch steil bergauf. Dabei war die HSG unter ihrer neuen Trainerin Alisa Stickl eigentlich ziemlich besorgniserregend in die neue Saison gestartet und wartete nach den ersten fünf Spielen noch auf jeglichen Punktgewinn. Sollte sich der Abgang des langjährigen Torjägers Matthias Meyer als zu große Bürde erweisen? Nein, denn für ihn sprang zum einen Leonard Unger bemerkenswert in die Bresche und erzielte in 20 Spielen spektakuläre 233 Tore. Zum anderen hatte die Mannschaft bereits bei den letzten beiden der zehn Auftaktpartien gegen Spitzenmannschaften der Klasse endgültig eine klar aufsteigende Tendenz gezeigt. Diese schlug sich dann zunehmend in Zählbarem nieder. Selbst die noch vor dem Tabellenvierten Aschaffenburg im Endklassement stehenden Bachgau II und sogar Hörstein/Michelbach mussten sich nun beugen. Letztlich endet eine Runde, die mit 0:10-Punkten anfing für die HSG dann mit absolut vorzeigbaren 25:17-Zählern. 

25.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - HSG Hörstein/Michelbach

In den ersten zwei Jahren nach seiner Gründung 2018 mischt der Verbund der TG Hörstein und des TV Michelbach im Bezirksspielbetrieb munter mit. Am höchsten positioniert waren zuletzt die Frauen der HSG, die in der sechsthöchsten Liga, der Bezirksoberliga, aufliefen. Dort belegten sie mit 14:14-Punkten einen Rang im Mittelfeld der Tabelle. Hälftig verteilt sich die Ausbeute auf Heim- und Aufwärtsauftritte, wobei vor allem der klare Triumph beim Spitzenteam Kahl/Kleinostheim in Erinnerung bleiben dürfte.

In der höchsten Bezirksklasse wird ab der nächsten Saison auch die Männermannschaft präsent sein. Beinahe wäre ihr schon im ersten Jahr des Bestehens der Ausbruch aus den Grenzen der Bezirksliga A geglückt. Als Ligazweiter hatte der Zusammenschluss allerdings vor Jahresfrist in die Aufstiegsrelegation gemusst und dabei das Nachsehen. Ein Jahr später spielten die Schützlinge von Trainer Rainer Karrer - selbst ehemaliger Bundesligaspieler - eine überlegene Saison und gingen als Spitzenreiter über die vorgezogene Ziellinie. Acht Spiele lang eilten sie zu Rundenbeginn von Erfolg zu Erfolg, ehe sich Kirchzell auswärts als Stolperstein erwies. Bis zum Saisonabbruch folgte dann in elf Spielen nur ein weiterer doppelter Punktverlust in Aschaffenburg. Insbesondere in den Duellen mit direkten Rivalen bewies Hörstein/Michelbach sein Können. Beim Verfolger Erlenbach siegte die HSG deutlich. Gegen die dann im Klassement folgenden Bachgau II und Urberach sicherte sich der Erste sieben von acht Punkten.

24.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - HSG Stockstadt/Mainaschaff

Bei der HSG Stockstadt/Mainaschaff hatte man sich die letzte Saison anders vorgestellt. Ein Rang im Mittelfeld war Ziel des Männerbezirksoberligisten gewesen, stattdessen landete man aber zumindest Mitte März ganz am Ende des Klassements und hätte wahrscheinlich Mühe gehabt, sich noch auf einen der Nichtabstiegsplätze zu retten. Einer der Gründe heißt Niklas Depp. Den Torjäger aus dem Rückraum hatte es vor der Saison zum Drittligisten Kirchzell gezogen. Seine einstigen Mitspieler kamen mit drei von vier Punkten vielversprechend in die Spielzeit, landeten nach 20 Spielen aber bei nur rund doppelt so vielen Zählern. Vor allem in eigener Halle enttäuschte die HSG nach dem ersten Sieg und konnte in zehn weiteren Vergleichen nicht mehr nachlegen. Wenig überraschend, dass hierin ein Negativrekord der Liga zu sehen ist. Auswärts lief es mit zwei Erfolgen und zwei Unentschieden immerhin besser für die HSG. Erst der Abbruch der Saison und die Aussetzung der Abstiegsreglung brachte allerdings die Rettung ein.

23.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TV Kleinwallstadt

Anspruch und Wirklichkeit klafften beim TV Kleinwallstadt in der abgelaufenen Runde auseinander: Eigentlich wollten die Bezirksoberligamänner einen der beiden ersten Plätze in Beschlag nehmen, schienen dann allerdings zwischenzeitlich sogar in den Abstiegsstrudel geraten zu können und mussten sich letztlich mit einem Rang im Mittelfeld der Tabelle begnügen. Punkte fehlten dem Team in den letzten Monaten vor allem aus fremden Hallen. Bei zehn Auswärtsspielen konnten lediglich aus Stockstadt beide Zähler mitgenommen werden. Auch in eigener Spielstätte vermochte der TVK allerdings den Topteams der Liga aus Aschafftal, Bachgau und auch Großwallstadt nur wenig entgegenzusetzen und gab in allen drei Paarungen die Zähler deutlich ab. Eine Krux beim Tabellenneunten sicherlich, dass immer wieder auf zentrale Akteure verzichtet werden musste. Es bleibt abzuwarten, ob in der neuen Spielzeit mit dem hinzustoßenden Trainer Predrag Zuljevic die Formkurve wieder nach oben wird zeigen können.

22.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - MSG Haibach/Glattbach

Wenn man einen Landesligaabsteiger (Glattbach) mit einer Spitzenmannschaft der Bezirksoberliga (Haibach) im Männerbereich zusammenschließt, müsste doch eigentlich um die direkte Rückkehr in den hessenweiten Handball ein gewichtiges Wort mitgesprochen werden können. Das war zumindest die Erwartungshaltung, die vor Rundenbeginn an die neue MSG Haibach/Glattbach um ihren als Aktiven bundesligagestählten Trainer Otto Fetser herangetragen wurde. Auch im Handball wachsen aber wohl die Bäume doch nicht in den Himmel. Dies musste die Männerspielgemeinschaft rasch feststellen und fand sich trotz drei Siegen zum Rundenbeginn nach vier direkt folgenden Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle wieder. Diesen Bereich sollte die MSG trotz eines Trainerwechsels nicht mehr verlassen können und ging mit 22:16-Punkten als Ligasechster ins Ziel. Spannend wird die Zukunft werden, bei der zwar drei bisherige Leistungsträger fehlen, aber mit Simon Wild ein vielversprechender Trainernovize folgt. 

Eine Klasse unterhalb der Bezirksoberliga, in der Bezirksliga A, kämpfte die zweite Mannschaft der MSG in den zurückliegenden Monaten um Tore und Punkte. Während sie in heimischer Halle satte 14 Punkte einstrich, konnte sie auswärts nur vier Zähler verbuchen und landete somit auf dem achten von 14 Rängen.

Während im Männerbereich also schon der Schulterschluss geübt wurde, sollen bei den Frauen erst ab der kommenden Saison die Kräfte gebündelt werden. Wobei allerdings der TVH bereits seit einigen Jahren keine Vertretung mehr ins Rennen geschickt hatte, während der TVG zu den Aushängeschildern des Bezirkes zählt. Erst vor der abgelaufenen Runde war Glattbach aus der Landesliga zurückgekehrt und gehörte zu den führenden Mannschaften des heimischen Distrikts. Lediglich Odenwald war noch besser.

In der weiblichen C-Jugend wiederum musste der Nachwuchs der JSG Glattbach/Haibach einiges an Lehrgeld zahlen. Für die höchste Spielklasse, die Südstaffel der Oberliga, hatte sich das Team qualifiziert, konnte dort dann allerdings nur einen Punktgewinn gegen Nordenstadt erringen und war Ligaschlusslicht.

21.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - MSG Großwallstadt

Die zweite Männermannschaft des TV Großwallstadt hatte sich vor einigen Jahrzehnten bis in die Oberliga vorgearbeitet, fiel zwischenzeitlich aber tief in den bezirksweiten Sport. Bereits seit einigen Runden ist es erklärtes Ziel, wieder im hessenweiten Handball präsent zu sein. Die Landesliga musste man nach nur einer Saison vor Jahresfrist aber umgehend wieder verlassen. Immerhin schien sich das neuerliche Konzept, auch auf Talente aus der TVG-Junioren-Akademie zu setzen, prinzipiell bewähren zu können. Wenngleich die erhoffte direkte Rückkehr in die Landesliga verpasst wurde. Die nunmehr MSG Großwallstadt heißende Vertretung zählte zwar zu den Spitzenmannschaften der Liga, musste sich aber schlussendlich mit Rang drei begnügen - ein Minuspunkt hinter dem Spitzenreiter. Die Sieben, in deren Reihen vor allem der junge Louis Markert bemerkenswerte Akzente setzte, gab vor allem in Duellen mit den Titelrivalen zu viele Zähler ab und sicherte sich aus drei Vergleichen nur einen von sechs Punkten.

Das Thema Klassenwechsel war auch bei der dritten Mannschaft aktuell, die vor der Saison in die siebte Liga, die Bezirksliga A, aufgestiegen war. In ihren Reihen tummelten sich viele junge Talente. Diese vermochten auf dem Feld ihre Schlagkraft noch nicht recht unter Beweis zu stellen. Nach 20 Partien hatte die Sieben lediglich gegen Haibach/Glattbach II, Aschaffenburg und Urberach Punkte vorzuweisen. Unter regulären Bedingungen wäre der Abstieg für das Schlusslicht wohl nicht mehr zu vermeiden gewesen.

20.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - HSG Aschafftal

Die Partie zwischen Großwallstadt II und Aschafftal in der Bezirksoberliga der Männer war eine der sehenswertesten Partien der abgelaufenen Runde. Insbesondere in der Auftaktphase agierte der Gast in Großwallstadt überragend und sicherte sich letztlich im Vergleich zweier Meisterschaftsrivalen einen Erfolg. Weil in der folgenden Woche die Saison abgebrochen wurde und die Spielgemeinschaft aus Goldbach und Hösbach den ersten Tabellenrang belegte, wähnte sich die Sieben um Spielführer Julian Linnebacher bereits in der Landesliga. Ein Strich durch die Rechnung machte diesem Ansinnen erst, dass in dritter Instanz das DHB-Bundesgericht zwei Punkte aus dem Duell mit der HSG Bachgau wieder dem (sportlich siegreichen) Gegner zusprach. Dadurch wurde Aschafftal, trotz anders laufender Planungen, einen Monat nach Saisonabbruch auf den undankbaren zweiten Platz zurückgeworfen. Verbreiteter Glanz und eine starke Runde mit 17 Siegen und nur drei Niederlagen sind wohl nur ein eher schwacher Trost.

Gerade einen Aufstieg in die unterhalb der höchsten Bezirksklasse befindliche Bezirksliga A hatte zu Saisonbeginn die zweite Mannschaft hinter sich. In der nunmehr sechsthöchsten Klasse hatte sie sich den Erhalt der Liga zum Ziel gesetzt und hätte diesen wahrscheinlich auch ohne Corona-Regelungen erreicht.

Noch aus C-Jugend-Tagen waren viele Gesichter der B-Jugend der HSG bekannt. Bereits vor zwei Jahren trat das Team um Trainer Karl-Heinz Gerst nämlich landesweit an und qualifizierte sich nun zwar nicht mehr für die Oberliga, aber die direkt darunter befindliche zweithöchste Klasse, die Landesliga. Auf dieser Ebene konnte sich die HSG unter anderem über einen Heimsieg gegen Lokalrivale Obernburg freuen und nahm einen Spieltag vor Schluss, direkt hinter der TUSPO, den siebten von acht Plätzen ein.

19.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TSV Partenstein

Mit Max Lang hatte der unterfränkische Bezirksoberligist TSV Partenstein vor der Runde eine Korsettstange verloren und die Ziele eher zurückhaltend formuliert. Der Klassenerhalt war im Blick der zu Saisonbeginn noch von Daniel Schreier und Mike Haberberger trainierten Sieben. Der Spielplan bescherte dem Verein aus dem Main-Spessart-Kreis ein anspruchsvolles Auftaktprogramm, das in den ersten sechs Paarungen fünfmal in fremden Hallen stattfand. Immerhin sechs Punkte nahm der TSV aus diesem Programm bis in den November mit und hatte im Januar die Ausbeute bis auf elf Punkte nahezu verdoppelt. In diesem Monat wurde das Team vom ehemaligen Bundesligarechtsaußen Otto Fetser übernommen und hatte sich längst trotz Verletzungspechs die Basis für einen Rang im Mittelfeld erarbeitet. Jetzt auch in zunehmendem Maße mit Zählbarem aus eigener Halle führte bis Mitte März eine 8:4-Punkteserie - bei nur einer knappen Heimniederlage gegen Lohr - Partenstein letztlich auf Rang fünf.

18.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - HSG Sulzbach/Leidersbach

Vor rund zehn Jahren noch in der ersten Liga, vor fünf Jahren Drittligist, ging es zuletzt abwärts bei Sulzbach/Leidersbach. Unmittelbar nach dem Abstieg aus der Oberliga, müssen die Frauen nun froh sein, überhaupt noch der Landesliga anzugehören und nicht in die Bezirksgrenzen durchgereicht worden zu sein. Dabei hatten die "Bienen" sich eigentlich eine Konsolidierung in der fünfthöchsten Klasse zum Ziel gesetzt und wollten bei der Vergabe der Meisterschaft mitsprechen. Davon war das ausfallgebeutelte Team um Trainer Zuljevic aber weit entfernt. Das neue Jahr war bereits angebrochen, als die HSG ein zweites Mal siegte. Über Neuzugänge sollte noch einmal Hoffnung im Abstiegskampf geweckt werden, aber bereits zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs - vier Spieltag vor Saisonschluss - war die HSG sportlich nicht mehr zu retten. Was auch daran liegt, dass aus zehn Auswärtsspiele nur ein Punkt resultiert. Nun hat man, wie vor zwei Jahren in der Oberliga, abermals Fortuna auf seiner Seite und ist für ein weiteres Jahr in der Landesliga. 

17.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - HSG Bachgau

Eine Berg- und Talfahrt haben die Frauen der HSG Bachgau hinter sich. Nachdem ihnen in der Saison 2018/19 eine beeindruckende Rückrunde noch die Liga gewahrt hatte, schwand die neugewonnene Stärke mit Anpfiff der Folgerunde rasch wieder. Nur ein Sieg in sieben Spielen, davon gleich sechs in eigener Halle, ließ die Sorgen zu Beginn des Jahres wieder wachsen. Tendenziell präsentierte sich Bachgau nach einem Trainerwechsel zwar auf dem aufsteigenden Ast, musste aber sportlich um die Landesliga bangen.

Noch dramatischer war der Kampf um die Krone der Bezirksoberliga bei den Männern. Mit Bachgau, Aschafftal und Großwallstadt II stritten gleich drei Teams ziemlich auf Augenhöhe um die Meisterschaft und den damit einhergehenden Aufstieg in den hessenweiten Handball. Letztlich entschieden Nuancen das Titelrennen. Bachgau konnte vor allem in die Waagschale werfen, über eine ausgewogen besetzte Sieben zu verfügen, in fremden Hallen aufgetrumpft zu haben und sich vor allem in Vergleichen mit den beiden direkten Kontrahenten recht schadlos gehalten zu haben. Nur Obernburg II gelang das Kunststück, dem Aufsteiger drei von vier möglichen Punkten abgenommen zu haben. Es dauerte allerdings bis einen Monat nach Abschluss der Runde, ehe der Aufstieg auch wirklich feststand. Ein Rechtsstreit sorgte nämlich für viel Wirbel und wurde erst in dritter Instanz unumstößlich zugunsten der HSG entschieden. Durch die nun wieder erlangten Punkte gegen Aschafftal gab es noch einmal einen Wechsel an der Spitze.

Die Männermannschaf jubelt nicht allein. Auch die zweite Frauenvertretung darf sich über den Gang in eine höhere Klasse freuen. In der Bezirksliga A blieb die perspektivisch aufgestellte Mannschaft in allen acht Saisonspielen verlustpunktfrei und weist mit 248:166 Toren eine absolut überzeugende Bilanz auf.

Sogar noch beeindruckender sind die Zahlen der weiblichen C-Jugend in der Oberliga Hessen Süd. Sie hat jedes der 13 Spiele siegreich gestaltet, und dies sogar mit einer Differenz von fast 15 Toren pro Partie. Pech für die HSG, dass das Final Four um die Hessenmeisterschaft nicht mehr ausgespielt werden konnte.

Nicht nur in der C-Jugend, auch in der B-Jugend, waren die Mädchen der HSG in der obersten Liga. Dort konnten sie insbesondere auf ihre Heimstärke setzen, blieben in eigener Halle ungeschlagen, was unter anderem Hessenmeister Kastel bei seiner einzigen Saisonniederlage zu spüren bekam, und wurden Vierter.

16.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TV Kirchzell

Der TV Kirchzell hat - ohne dies zu wissen - in unserem Verbreitungsgebiet die Saison abgeschlossen. Das Heimspiel in der Frauen-Landesliga an einem Mittwochabend Mitte März gegen Rodgau Nieder-Roden sollte die letzte Begegnung sein. Nach 18 von 22 Spielen endet die Runde für den TVK auf Platz fünf und damit gerade noch im Rahmen der eigenen Erwartungen. Wobei fairerweise hinzugefügt werden muss, dass die Mannschaft um den scheidenden Trainer Marcel Schwab in noch ausstehenden drei Heimspielen sowie einem Kräftemessen beim abgeschlagenen Ligaschlusslicht höchstwahrscheinlich noch den einen oder anderen Punkt hätte hinzufügen können. Insgesamt war es eher eine Runde mit Höhen und Tiefen. So gab der TVK in der Hälfte seiner Heimspiele Punkte ab und zeigte sich auch in den zahlreichen Lokalvergleichen immer wieder ziemlich generös. Andererseits nahm er daheim aber auch den drei Topmannschaften Offenbach-Bürgel, Langenselbold und Bürgstadt fünf von sechs Punkten ab.

Souverän erfüllt hat die zweite Männermannschaft ihr Saisonziel. Aus dem Abstiegskampf der Bezirksliga A hielt sie sich frühzeitig heraus und hatte bereits im Oktober mehr Punkte als der Ligaletzte Mitte März. Der beindruckende 46:24-Heimsieg gegen Schlusslicht Großwallstadt III dürfte den Anhängern genauso in Erinnerung bleiben wie der 31:25-Heimtriumph über Primus Hörstein/Michelbach und darüber hinwegtrösten, dass auswärts gegen die zwei die Liga abschließenden Klubs verloren wurde.

15.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TV Bürgstadt

Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, so lässt sich wohl die Stimmung im Lager des TV Bürgstadt umschreiben. Freudestrahlende Gesichter waren bei den Frauen zu erspähen. Sie stellen nicht nur unter den heimischen Vertretern die aktuell erfolgreichste Frauensieben, sondern weisen zudem im Endklassement die bislang beste Platzierung ihrer Vereinsgeschichte auf.  Sogar das nach den bisherigen vier Jahren in der Landesliga ambitioniert anmutende Ziel eines Platzes zwischen vier und sechs haben sie übertroffen. Lange Zeit sah es beim Mitte März als Dritter über die verfrühte Ziellinie gehenden Verein danach aus, als wäre dieser sogar Aufstiegskandidat. Dazu trug ein überzeugendes erstes Halbjahr maßgeblich bei, innerhalb dessen sich die Spielerinnen um den neuen Trainer Günter Friedrich in elf Spielen nur zweimal geschlagen geben mussten. Ein Einbruch ab Anfang Februar schmälert das gute Ergebnis kaum. Mit unverändertem Kader will der TVB in der neuen Saison die jüngsten Leistungen möglichst untermauern. 

Eine Folgespielzeit wird es hingegen für die Männer zumindest vorerst nicht geben. Sie melden ihr Team zur neuen Saison gar nicht mehr erst an. Nachdem zentrale Akteure nicht mehr weiter zur Verfügung stehen oder verletzt sind, war der Aderlass zu groß geworden. Der Verein hätte keine konkurrenzfähige Truppe mehr stellen können. Dabei schien der TVB, der mit 4:0-Punkten gestartet war und dann auf 6:24-Zähler fiel, spät in der Saison noch einmal auf Touren zu kommen und zuletzt wieder auf Kurs Ligaerhalt.

14.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - HSG Kahl/Kleinostheim

Hinter den Erwartungen zurück blieb in den zurückliegenden Monaten die Männermannschaft der HSG Kahl/Kleinostheim. Statt in der Landesliga Hessen Süd unter den besten Vereinen mitzumischen, belegt sie letztlich mit 18:18-Punkten nur Rang sieben. Auch wenn die letzten acht der insgesamt eigentlich 26 Spieltage noch ausgetragen worden wären, hätte die Saison wohl im Mittelfeld geendet. Den Grund für die unplanmäßige Kurskorrektur sieht man im Lager der HSG vor allem in den eingeschränkten personellen Möglichkeiten: Zusätzlich zum Rückzug der eigenen zweiten Mannschaft vor der Saison, machte sich grassierendes Verletzungspech in der Runde bemerkbar und ließ der HSG ein ums andere Mal die Kondition früher als es ihr lieb war ausgehen. So blieben eben neben Achtungserfolgen gegen die beiden Branchenführer aus Hanau und Gelnhausen auch einige unerwartete Punktverluste, obwohl mit Rückkehrer Philipp Reuter sogar ein erstligaerprobter Akteur wieder im Kader Kahl/Kleinostheims stand. 

Eine Topplatzierung in ihrer Spielklasse erreichten die Frauen der HSG. In der Bezirksoberliga waren sie trotz zentraler Abgänge einmal mehr weit vorne vertreten und belegten schließlich hinter den beiden aus der Landesliga zurückgekehrten Odenwald und Glattbach Rang drei. Wobei die HSG lange sogar noch vielversprechender im Rennen lag, dann aber durch drei Niederlagen in den abschließenden fünf Partien an Elan einbüßte. Diese läuteten nach acht Jahren auch den Abschied von Trainerin Susanne Krenz ein. 

13.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - SG Rot-Weiß Babenhausen

Eingangs des Schlusstrios der Oberliga trennt die heimischen Männerteams Obernburg und Babenhausen zwar nur ein Rang voneinander, doch liegen dennoch kleine Welten zwischen beiden Vereinen. Mit sechs Pluspunkten haben die Hessen nämlich nicht einmal halb so viele Zähler in ihrer Bilanz stehen wie der Kontrahent aus Bayern. Dabei schienen die Chancen der Rot-Weißen auf den Ligaerhalt just zu steigen, als die im Umbruch befindliche Mannschaften nach einem Heimsieg gegen die TUSPO und einem direkt folgenden Sieg in Vellmar eingangs der Vorweihnachtszeit die ersten beiden Siege der Saison auf ihrem Konto hatte. Es sollten allerdings die beiden einzigen doppelten Punktgewinne bleiben, und gerade kurz vor dem Rundenabbruch schien die SG mit drei aufeinanderfolgenden Niederlagen mit zweistelliger Differenz gegen Mittelfeldvertreter eindeutig auf Kurs Landesliga. Nun wird sie zwar weiterhin der Oberliga angehören, verliert aber vor allem durch die Abgänge Lukas Schmitt und Felix Mann an Klasse.

Von einem Mittelfeldrang, wie ihn die zweite Vertretung in der Bezirksoberliga belegt, konnte die erste Mannschaft nur träumen. Dabei hatte der Unterbau nach einer mauen ersten Saisonphase Mitte Dezember ebenfalls erst zweimal gewonnen. Danach allerdings legten die Rot-Weißen zu und gelangten dank sechs Siegen in den letzten neun Spielen sogar noch ins Mittelfeld der Tabelle. Zusätzlichen Applaus brachte der SG bemerkenswert faires und uneigennütziges Verhalten im Rahmen eines Sportgerichtverfahrens ein. 

Ebenfalls in der Bezirksoberliga, ebenfalls im Mittelfeld, ist die Frauensieben der SG ins Ziel gegangen. Die unter zehn Plätzen auf Rang acht landende Mannschaft war vor allem in fremden Hallen ein gerne gesehener Gast und vermochte auswärts lediglich bei ihrem ersten Auftritt, in Erbach, zu punkten.

12.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TUSPO Obernburg

Nach nur einer Niederlage in der kompletten Landesligasaison 2018/19 waren die Männer der TUSPO Obernburg in die Oberliga aufgestiegen. Für die vierthöchste nationale Klasse hatten sie sich die Dienste einiger bereits hochklassig erprobter Akteure gesichert. Sie schienen deutlich besser gerüstet als noch vor knapp fünf Jahren, als es bei einem einjährigen Intermezzo in der höchsten hessischen Klasse bleiben sollte. In der nun vollständig landesweiten Liga haben die Milde-Schützlinge dann allerdings nicht unbedingt vorhergesehene Schwierigkeiten. Nach einem hohen Auftakterfolg über einen Mitaufsteiger folgen gleich zehn sieglose Begegnungen am Stück. Lange Zeit muss der ehemalige Zweitligist um den Erhalt der Klasse bangen, ehe um die Jahreswende einige Punkte gesammelt werden können. Trotzdem stehen Mitte März nur fünf Siege - drei Heimerfolge und zwei doppelte Punktgewinne in der Fremde - zu Buche. Obernburg spielt nun der Saisonabbruch in die Karten, mit dem eine Aussetzung des Abstiegs einhergeht.

Förderlich wirkt sich die früher als ursprünglich beabsichtigte Beendigung der Runde auch auf die Frauen in der Landesliga Süd aus. Mit Sorge blicken dort viele Abstiegskandidaten auf die höheren Ligen und müssen gleich vier Absteiger befürchten. Breits nach 18 von eigentlich 22 Spieltagen scheint die TUSPO diesem in die Bezirksoberligen entgegensehenden Quartett kaum noch entkommen zu können. Dabei hat Obernburg mit Nicole Reichert einmal mehr eine Torjägerin par excellence in seinen eigenen Reihen.

Für einige positive Schlagzeilen kann die zweite Männermannschaft sorgen. Sie landet schlussendlich in der Bezirksoberliga auf Rang fünf. Ein umso anerkennenswerterer Rang, wenn man bedenkt, dass immer wieder zentrale Akteure ausfallen und die Mannschaft selbst gegen Titelanwärter einige Punkte verbucht.

Dafür, dass auch zukünftig der Obernburger Handball schlagkräftig bleibt, soll der Nachwuchs sorgen. Im landesweiten Handball bereits erprobt ist die männliche B-Jugend, die erneut in der Landesliga aufläuft. Dort hat sie vor allem in eigener Halle einige Schwierigkeiten und landet schlussendlich auf Rang sechs.

Während der Hessische Handball-Verband (HHV) die B-Jugend für die neue A-Jugend-Oberliga-Saison gesetzt hat, wird auch in der C-Jugend weiterhin eine Mannschaft aus Obernburg auflaufen. Zuletzt war der Verein dort bereits vertreten, blieb etwas hinter den eigenen Erwartungen und wurde Tabellensiebter.

11.06.2020 | 12:00:00 Uhr

Rückblick: Saison 2019/20 - TSV Lohr

Direkt hinter den zuletzt in der dritten Liga aktiven Platzhirschen aus Großwallstadt und Kirchzell - den unser Medienhaus bereits einen ausführlichen Rückblick gewidmet hat - kommt der TSV Lohr. Das Bayernligateam hat einen recht beachtlichen Wandel hinter sich. Musste es in der zurückliegenden Runde mächtig um den Erhalt der Klasse zittern, spielte der TSV diesmal munter mit und schließt die Saison mit einem beachtlichen vierten Rang ab. Basis des Erfolges war vor allem die Heimstärke. Nur ein Spiel gibt der TSV in der Spessarttorhalle ab. Der neue Spielertrainer Maximilian Schmitt ist einer der Väter des Erfolgs. Umsichtig auf dem Feld und beschlagen auf der Bank sorgt er dafür, dass seine Schützlinge motiviert und fit in die neue Runde starten und nach neun Paarungen 12:6 Punkte auf dem Konto haben. In der Vorsaison waren es aus 26 Spielen 22 Pluszähler gewesen. Diesmal wachsen einige an der Seite des Weltstars auf dem Dorf, des spanischen Ex-Nationalspielers Carlos Prieto, förmlich über sich hinaus.

Weiter die Begeisterung im Main-Spessart-Kreis hat geschürt, dass die zweite Männermannschaft des TSV von der Bezirksoberliga in die bayerische Landesliga Nord aufsteigt. Nach einer Auftaktniederlage musste das Rath-Team nur noch einen weiteren doppelten Punktverlust in der Runde hinnehmen und profitierte vor allem vom Sieg beim einzig verbliebenen Konkurrenten Marktsteft. Nun wartet eine große Herausforderung, zumal die Korsettstangen Janis Gremzde und Andreas Avar zukünftig fehlen werden.

Ebenfalls der Bezirksoberliga Unterfranken haben sich in der abgelaufenen Spielzeit die Frauen des TSV gestellt. Sie belegen, ohne in Abstiegsnot zu sein, einen Platz im hinteren Mittelfeld des Klassements. Ein akzeptabler Rang, wenn man bedenkt, dass der TSV lediglich drei seiner neun Heimspiele gewonnen hat.

10.06.2020 | 15:00:00 Uhr
Corona-Virus: Der Weg zurück

Der Bayerische Handball-Verband (BHV) beginnt eine Videoformatserie, die auf dem Weg zurück aufs Handballparkett helfen soll. Beteiligt ist auch der Obernburger Dominik Klein.

BHVReturn geht an den Start
bhv-online.de

10.06.2020 | 09:00:00 Uhr
Corona-Virus: Zweifel in Rodgau

Über den achtstufigen Plan des Deutschen Handballbundes (DHB), der den Weg zur Wiederaufnahme der eigenen Sportart ebnen soll, haben wir hier bereits berichtet. Im Lager des Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden scheint es aber durchaus Skepsis an den forschen Überlegungen zu geben, wie Stefan Moritz in der "Offenbach-Post" schreibt:

Acht-Stufen-Plan des DHB lässt bei der HSG Nieder-Roden Zweifel aufkommen
op-online.de

09.06.2020 | 15:00:00 Uhr
Corona-Virus: "Wir haben viele positive Rückmeldungen"

Alle aktiven Spieler der Liga in einem Hotel und Fans, die ihre Teams im Autokino verfolgen? Eine seltsame Vorstellung, die momentan allerdings in der Basketball-Bundesliga (BBL) Realität ist. Die Sportschau der ARD ist um einen Einblick in die aktuelle Situation rund um das Finalturnier in der höchsten Spielklasse der Korbjäger in München bemüht.

09.06.2020 | 09:00:00 Uhr
Bundesliga: "Zusammenspiel Gehaltsverzichte, Geisterspiele und Perspektive, dass es normal weiter geht"

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) beleuchtet die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Handball-Bundesliga. Dabei spricht der Sender ausführlich mit dem Geschäftsführer der HBL, Frank Bohmann:

Handball-Bundesliga peilt Saisonstart im September und mit Geisterspielen an
mdr.de