Montag, 18.10.2021

Blog zum Nachlesen: Feuer frei zum Masterplan des Klinikums Main-Spessart

Im April ist der Masterplan 2025 des Klinikums Main-Spessart vorgestellt worden. Doch viele Fragen sind offen geblieben. Am Freitag standen die Projektverantwortlichen den Kreisräten Rede und Antwort. Das Main-Echo berichtete live in diesem Blog.

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18.06.2021 | 13:02:47 Uhr
So geht es weiter

Mit dem Beschluss des Kreistags geht der Masterplan in die Umsetzung. Sabine Sitter und Ren Bostelaar erklären, wie es weitergeht.

Damit verabschieden wir uns aus dem Liveblog.

18.06.2021 | 12:06:36 Uhr
Zustimmung

45 Räte haben zugestimmt 

18.06.2021 | 12:05:30 Uhr
Abstimmung: Masterplan mit 45 Ja-Stimmen und 10 Nein-Stimmen angenommen

Zunächst kündigt Sabine Sitter 55 Ja-Stimmen an - "der Wunschgedanke", verbessert sie sich.

Dann schließt sie die Sitzung.

18.06.2021 | 12:02:48 Uhr
Nächste Etappe: Beschlussfassung

Mit seinem Beschluss soll der Kreistag den Klinikreferenten beauftragen, den Masterplan umzusetzen. Der Klinikreferent soll über den aktuellen Sachstand in jeder Sitzung informieren. Das ändert aber nichts daran, dass Kreistag und Werkausschuss über organisatorische oder betriebliche Entscheidungen und Investitionen im Einzelfall entscheiden.

Die Fraktionen haben Gelegenheit, Stellung zu nehmen zum Beschlussvorschlag.

Kurt Schreck (AfD): Seine Fraktion lehnt den Beschluss ab, weil es aus Sicht seiner Fraktion nichts zu beschließen gibt. Es handele sich um Leitlinien, Visionen - darüber brauche man nicht beschließen.

Achim Müller (UGM): Man habe heute viel erfahren, er hätte sich aber gewünscht, dass die Werkausschuss-Sitzung vorgeschaltet wäre. Vieles sei bereits realisiert worden. Bei manchen Themen sieht auch er vor allem Visionen und fragt sich, ob sie realisiert werden können. Er stellt fest, dass Tag für Tag hochqualifiziertes Personal abwandert. Im Klinikum und in der Bevölkerung werde das so erklärt, wenn genug Personal abgewandert sei, würde das Gebäude verkauft und nicht wieder hochgefahren. Er will wissen, ob das so ist. In der Zeitschrift Am Puls werde gesagt, die Stimmung sei gut, verängstigt treffe das aber besser. Er fordert Landrätin und Klinikreferent auf, die Bevölkerung besser mitzunehmen und fordert, den gesamten Kreis mitzunehmen. Marktheidenfeld sei auch Teil des Landkreises, das habe nichts mit Kirchturmdenken zu tun. Die Fragen seien teilweise beantwortet worden. Bei einigen Punkten sieht er die Gefahr, dass sie auf den Kopf gestellt werden, beispielsweise die Zentralisierung der Kliniken. Seine Fraktion werde in dieser Form nicht zustimmen.

Sven Gottschalk (SPD): Seine Fraktion werde zustimmen. Er hätte sich aber gewünscht, dass im Vorfeld gefiltert wird, welche Fragen hier beantwortet werden können. Er sagt, für die, die den Vortrag im April online verfolgt haben, sei das ein echter Gewinn gewesen. Dafür dankt er den Mitarbeitern des Klinikums, die in den vergangenen Monaten an den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeiten gewesen seien. "Der ganze Prozess ist dynamisch", betont er. Wenn man die Erkenntnisse von heute zum Zeitpunkt des Masterplans gehabt hätte, wären diese auch so dort geschrieben, ist er überzeugt. Er nimmt Bostelaar beim Wort, dass die relevanten Beschlüsse dann auch im Werkausschuss nachgeholt werden. Er erinnert daran, für wen wir das tun - für die Menschen im Landkreis. Pflege müsse man sich leisten können, es werde natürlich private Anbieter geben, aber zu welchem Preis. Der Landkreis dürfe sich deshalb nicht zurück ziehen. Er kommt zurück auf das Bild des Schiffs, das im Hafen liegt und nun endlich Fahrt aufnimmt. Applaus aus den Reihen der Mitarbeiter des Klinikums.

Gerhard Kraft (Grüne) schließt sich Gottschalk an und dankt allen, die am Masterplan mitgearbeitet haben. Seine Fraktion und er sind überzeugt, dass dieses Projekt Masterplan gleich 2018 nach dem Beschluss hätte erstellt werden sollen, um das Vakuum zu vermeiden. Das sei ein langer, schmerzhafter Prozess. Karlstadt, wo er herkommt, habe das zuerst erlebt. Marktheidenfeld sei jetzt mitten drin. Die Kritik der AfD sei nicht immer konstruktiv, aber Kraft will es positiv sehen - so würde der Kreis immer besser. Für ihn gibt es durchaus Grund, den Masterplan zu beschließen. Die Welt dreht sich weiter - der Masterplan liege seit Oktober vor. Wer sich intensiv damit auseinandersetzt, weiß, das manches, was darin steht, heute schon ganz anders aussieht. Auch dafür seien die Kreisräte gewählt, um die Entwicklungen in der Welt immer wieder einzupreisen. Für ihn das Ziel: Klinikum und Senioreneinrichtungen weiterhin in kommunaler Hand betreiben.

Brigitte Riedmann (FW) sagt, der Masterplan sei gut geworden. Es gebe Gründe, warum es länger gedauert hat. Die Mitarbeiter im Klinikum hätten sich eingebracht, neben ihren täglichen Aufgaben. Trotz der Fülle und des Umfangs seien Fragen offen geblieben und neu aufgetaucht. Sie hätte sich gewünscht, dass die Fragen heute beantwortet werden oder eine Werkausschusssitzung vorgeschaltet wird. Die Fraktion werde deshalb nicht geschlossen zustimmen - heute morgen um 9 Uhr wäre das der Fall gewesen, weil man von anderen Voraussetzungen ausgegangen sei. Was nützt das schönste Gebäude und die wichtigste Umstrukturierung, wenn unsere Mitarbeiter uns nicht als attraktiven Arbeitgeber wahrnehmen.

Sitter habe in einem Artikel geäußert, das Klinikum sei für sie Chefinnensache und sie vertraue dem Klinikreferenten vollkommen. Das sehe sie anders. Die Kreisräte seien die Chefs, und sie würden auch zur Rechenschaft gezogen. Sie erinnert daran, dass oft gesagt worden sei, der Masterplan sei nicht in Stein gegossen. Sie hofft, dass das auch so sein werde. Sie dankt allen für die Diskussion.

Höfling (CSU) wünscht sich eine genauso positive Abstimmung zum Masterplan wie zum Neubau, um für Bevölkerung und Mitarbeiter die Rückendeckung des Kreistags deutlich zu machen. Seine Fraktion tritt für die Verabschiedung des Masterplans ein und bittet seine Kollegen, positiv abzustimmen, als langerwartetes Signal an Belegschaft und Öffentlichkeit. Auch er schließt sich dem Dank der Vorredner für das Engagement der Mitarbeiter an. "Dieser Plan ist nicht statisch sondern dynamisch und wird kontinuierlich weiterentwickelt werden." Ziel sei gesteigerte Patientenzufriedenheit und Behandlungsqualität, das führe auch zu einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit. Die 40-prozentige Nutzung des Hauses durch die Kreisbevölkerung lasse noch Luft nach oben. Es werde nicht an dern Verkauf des Krankenhauses gedacht, vielmehr werde an einem regionalen Pflegekompetenzzentrum gearbeitet.

Sabine Sitter betont, sie gebe dem Klinikreferenten, nicht, wie es in der Presse stand, freie Hand. Sie habe sehr viel Zeit in der Arbeit mit ihm verbracht.

Auch sie greift das Bild des Schiffs auf, sie habe den Eindruck, alle seien jetzt mit an Bord.

18.06.2021 | 11:32:27 Uhr
Die Fraktionen beraten

Alle Fragen sind gestellt. Manche werden erst im Werkausschuss im Juli beantwortet werden. Sollen sie trotzdem zustimmen oder nicht? Darüber wird in einer Sitzungspause in Grüppchen diskutiert.

18.06.2021 | 11:19:08 Uhr
Renate Frischkorn, Personalabteilung

Hubert Fröhlich (Freie Bürger) hat eine Frage zu den Projekten im Personalbereich, zur Herauslösung der beruflichen Ausbildung aus dem Klinikum. Herausgelöst unter dem Dach des Landkreises könne das Klinikum Ausbildungsbetrieb sein, in der Berufsschule könnten auch Schüler anderer Einrichtungen ausgebildet werden. Was wäre dann anders?

Renate Frischkorn: Bildungszentrum bildet in Alten- und Krankenpflege nicht nur für das Klinikum aus sondern auch für andere Träger. In einem Jahr soll ein Projekt starten, wen man noch ausbilden könnte und wie wir das in unsere Personalpolitik integrieren. Mit einer Berufsschule könnten wir noch andere Bereiche ausbilden, auch mit dem Stichwort Akademisierung. Sehr betriebswirtschaftlich gesehen, könne man auch andere Seminare anbieten. Für das Klinikum kann ich mir manche Referenten nicht leisten. Wenn die Angebote für andere Einrichtungen offen sind, habe ich da mehr Möglichkeiten.

18.06.2021 | 11:13:50 Uhr
Das Thema Nachnutzung Marktheidenfeld geht weiter

Richard Roos, UGM: Als Betriebswird behalte er drei Punkt im Sinn: Der Neubau geht nach Lohr. Das Kreisseniorenzentrum in Marktheidenfeld sein nicht zu retten und müsse irgendwo in Marktheidenfeld neugebaut werden. Die Geriatrie sei momentan geschlossen, in das Krankenhaus müssten aktuell aber 11 Millionen Euro investiert werden, für Strom, Wasser. Für fünf Ärzte sei das nicht rentabel. Das seien die Informatinen, die er mitgenommen hat.

Riedel: Das sei der Sachstand aktuell, da könne man aber nicht stehenbleiben. Man müsse sich anschauen, was Marktheidenfeld, aber auch die ganze Region brauche. Man sammle jetzt Daten, diese würden dann miteinander kombiniert und mit der Finanzierung geprüft. Man wolle nicht nur die Leitungen reparieren, sondern so neu machen, dass sie auch in Zukunft passen. Das sei ihre Arbeit im Moment.

Sabine Sitter: Das sei der Punkt, warum sie sich bei diesem Prozess mit der Transparenz schwer tue. Das sei der Stand heute - der könne aber heute nachmittag schon überholt sein. Man könne immer Dinge reininterpretieren, beispielsweise, der Kreis wolle das Krankenhaus verkaufen. Das werde von dieser Arbeit aber nicht gedeckt. "Das Bedarf jetzt Geduld. Ich bin jetzt seit 1. 5. 2020 Landrätin. Vorher war meine Fachexpertise nicht gewünscht."

18.06.2021 | 11:07:23 Uhr
Heike Riedel, regionales Pflegekompetenzzentrum in Marktheidenfeld

Sabine Sitter bemerkt schon zum Start, anhand ihrer Liste gehe sie davon aus, dass viele Fragen kommen.

Thomas Stamm (UGM, Bgm.Marktheidenfeld) macht den Anfang. Man müsse die Senioreneinrichtungen neubauen. Was bleibe am Standort übrig? Wenn man feststelle, die Senioreneinrichtungen sind verbraucht. Müsse man dann auch andernorts am Standort neu denken? Wie stehe man baulich? Das sei wieder ein Thema, wo man viele Fragen hatte, vielleicht erledige sich das auch über eine bauliche Thematik? Gebe es Auswirkungen auf das Thema Unterkunft BRK und Erweiterung des Bildungsstandorts?

Heike Riedel sagt, sie müsse etwas ausholen. Masterplan sei Stand vergangenen Sommer. Warum stand im Masterplan zu den Senioreneinrichtungen wenig drin? Weil das der damalige Stand war. Weil man festgestellt hatte, das etwas passieren muss, sei Marcus Müller gekommen. Ihre Aufgabe habe erst im März begonnen, die Aufgabe sei aber schon länger gestellt worden. Im Masterplan stünden genau die Punkte drin, die 2018 beschlossen wurden, auch die Senioreneinrichtungen sei einer der Punkte. Sie habe dann mit anderen zusammen aus diesem Beschluss Missionen entwickelt. Jetzt suche sie nach einem Weg, das umzusetzen. Sie habe inzwischen beispielsweise mit 55 Ärzten gesprochen, um zu sehen, wie sie die Versorgung sehen, oder was sie sich wünschen. Wenn es konkreter wird, gehe das in den Werkausschuss. Außerdem suche sie nach Möglichkeiten, was in Marktheidenfeld noch passieren könne.

In bestimmten Fällen müsse man Fördermittel zurück zahlen. Das hänge vom Konzept ab. Im November habe man deshalb Fragen geschickt. Dazu gebe es nun eine Antwort, die müsse man nun bearbeiten.

Der dritte Strang sei, dass sehr schnell klar geworden sei, das mit dem Gebäude etwas nicht in Ordnung sei. Man habe festgestellt, dass man sich mit der Substand beschäftigen müsse. Es sei ja ein Unterschied, ob man Büroflächen vermiete oder eine Pflegewohngemeinschaft. Deshalb müsse man die drei Sachen gleichzeitig bearbeiten, deshalb habe sie aber keine greifbaren Ergebnisse zur präsentieren.

Die drei Bereiche seien aber miteinander verbunden, deshalb müsse man sie miteinander bearbeiten.

Eine weitere Frage sei, wo es Fördermittel gibt.

Stamm: Vermisst Aussage zu Bildungsstandort und BRK.

Riedel: Zu BRK gebe es ja schon eine klare Aussage, bleibe die Frage, ob es noch etwas anderes gibt. Bildungsstandort müsse miteinbezogen worden.

Gerhard Kraft (Grüne): Riedel habe sich sehr ausführlich zur Situation in Marktheidenfeld geäußert. Es werde deutlich, dass die Umsetzung des Beschlusses von 2018 sehr komplex ist. Aber hier werde gearbeitet. Kraft bittet um mehr Geduld. Man müsse irgendwann wissen, was kostet mich das Ganze, wie sieht es mit Fördermitteln aus? Er bittet nochmals um Geduld, solche Themen könne man nicht aus dem Ärmel schütteln. Er geht davon aus, dass der Kreis auf einem guten Weg sei.

Kurt Schreck (AfD): "Das waren recht salbungsvolle Worte", er wolle aber ein paar kritische Bemerkungen machen, wie sich die Sachlage darstellt. Das habe nichts mit der Person von Frau Riedel zu tun. Die ganze Diskussion Neubau Zentralklinikum und Nachnutzung Marktheidenfeld bestehe seit 2015, mit Erweiterung 2018. Das Thema sei also fast sechs Jahre alt. In Sachen Nachnutzung Marktheidenfeld ist bislang "recht wenig passiert". "Wenn ich die Diskussion heute führe, ist das ein halber Offenbarungseid." Die Ziele für den Standort Marktheidenfeld seien eine "Vision", also eine "Traumwelt". Das habe wenig mit Zahlen und Fakten zu tun. Wenn nichts konkretes passiert, fühlen sich die Bürger im Raum Marktheidenfeld abgehängt. Er erinnert an das Verhältnis Einwohnerzahl/Kreisumlage im Raum Marktheidenfeld. Die AfD verlangt deshalb die Reaktivierung des Krankenhauses, so lange nichts konkret vorwärts geht. Wenn man Strategien in Auftrag gebe, sei man immer interessiert, was konkret herauskommt. Aus seiner Sicht ist in den letzten sechs Jahren in Marktheidenfeld nichts passiert. Der Standort müsse gestärkt werden. Es sei immer die Rede von Visionen, aber, wie Helmut Schmitt einmal sagte: Wer Visionen hat, müsse in die Psychiatrie.

Holger Seidel (FW) Holger Seidel betont, die Zukunft des Gebäudes sei mit dem Pflegekompetenzzentrum verbunden. Es gebe viele zukunftsgewandte Ideen. Die Frage sei, was davon konkret wird. Er fragt, wann damit zu rechnen ist. Mit Blick auf Kraft sagt er, die Bürger in Marktheidenfeld würden für sehr lange Zeit auf eine Geduldsprobe gestellt. Es heiße immer wieder, da kommt was, das wird konkret. Er glaubt, in Marktheidenfeld wäre niemand ungeduldig, wenn er sehen würde, dass etwas passiert.

Sabine Sitter erklärt, sie erlebe das eher als Ungeduld. Sie bittet deshalb die Fraktionsvorsitzenden, nach der Sitzung zu ihr zu kommen um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Es gebe auch eine Resolution des Stadtrats Marktheidenfeld, sie müsse aber zunächst ihr Gremium, den Werkausschuss mitnehmen.

Heike Riedel fügt hinzu, bei den Sondierungsgesprächen gehe es nicht nur um Ärzte, sondern beispielsweise auch um Kostenträger.

Thorsten Schwab sagt, die Ungeduld der Menschen im Raum sei gerechtfertigt. Frau Riedel könne aber nichts dazu, sie sei erst seit ein paar Monaten da. Jetzt gebe es immerhin einen Ansprechpartner für die Weiterentwicklung. "Wir hätten auch lieber früher detaillierte Informationen, aber diese sollten dann auch fundiert sein."

Rudi Gosdschan (Linke): Er habe lange überlegt, ob er etwas sagen soll. "Ich habe die Nase voll von dem, was der Herr Schreck hier dauernd von sich gibt." er gehöre zu denen, die Visionen haben, für eine Vision gehörten für ihn Strategie, das habe beispielsweise funktioniert bei der Einführung der Demenzpflege. Er erinnert an die Politik der vorherigen Klinikreferenten und Landräte, wie sie die Gestaltung haben gewähren lassen. Schreck solle auf dem Teppich bleiben, "tun sie nicht so, als würden Sie den Landkreis retten, das ist nicht in Ordnung". Er bittet ihn, sich zu zügeln, in dem was, er fordert. Hier werde aufgearbeitet, was seit Jahren schief gelaufen ist. Applaus für den Beitrag.

18.06.2021 | 10:36:04 Uhr
Marcus Müller, Wie geht es weiter in den Senioreneinrichtungen

Gerhard Kraft (Grüne): Man wisse, dass die Situation in den Einrichtungen weiterentwickelt werden müsse, unter anderem wegen der Einzelzimmerquote. Im Masterplan würden zwei Neubauten an den Standorten vorgeschlagen. Das sei in Gemünden und Marktheidenfeld möglich. Den Grünen sei wichtig, dieses Thema in einem Ausschuss eigens detailliert zu diskutieren. Wenn  man den Invest an Dritte vergebe, müsse man sich das genau überlegen - Beispiel Bad Marktheidenfeld. Man müsse darauf achten, auf Dauer etwas Nachhaltiges zu schaffen.

Marcus Müller erinnert an die Problematiken in den Senioreneinrichtungen - Barrierefreiheit, Einzelzimmer. Das müsse in einer Werkausschusssitzung Thema sein.

Jürgen Lippert (Bürgermeister Gemünden) sagt, man könne den Eindruck gewinnen, dass die Senioreneinrichtungen nur am Rande, der Vollständigkeit halber, aufgenommen worden sein. Über den Punkt: Man müsse sich Gedanken machen, wie es weiter geht, sei man weit hinweg. Es sei gesetzt, dass man etwas tun muss. Er möchte deutlich machen, dass der Kreis sich nicht still und heimlich aus dieser Aufgabe zurückziehen könne, insbesondere wenn kein privater Anbieter zur Verfügung stehe. Man könne nicht einfach aus Doppelzimmern Einzelzimmer machen und dann sehr viel weniger Plätze zur Verfügung haben, wenn man sehe, wie die Nachfrage ist.

Müller: Es gebe eine Wirtschaftlichkeitsrechnung für ein Seniorenheim mit 86 Plätzen, dann würden die weiteren Punkte geklärt. Gemünden sei im Vergleich zu Marktheidenfeld riesig. Wartungskosten in Marktheidenfeld 6000 Euro pro Jahr, Gemünden 40 000, auch wegen der Hanglage und der Aufzüge. Das Gebäude in Gemünden sei riesig, man müsse weite Strecken laufen.

Lippert: Ja, deshalb könne man sich nicht jahrelang bedanken sondern müsse jetzt anfangen. Natürlich sei das Zentralklinikum das wichtigste, die Nachnutzung Marktheidenfeld auch, aber man könne die Senioreneinrichtungen nicht liegen lassen.

Themas Stamm (UGM, Bürgermeister Marktheidenfeld): Auch er sieht den Bedarf für Senioreneinrichtungen und den Kreis in der Pflicht. Er will nach dem Investitionsstau in Marktheidenfeld fragen. Habe das die Situation der Senioreneinrichtungen verschärft oder war der Weg zum Neubau schon vorgezeichnet?

Müller: Die Gebäudestruktur sei schon so "vor die Wand gefahren". Er nennt Zimmergröße, Ausstattung, Organisation der Zimmer - vier Bewohner teilen sich ein Bad, beispielsweise. Da helfe nur ein Neubau, alles andere sei "verbranntes Geld".

Stamm: Da hätte man sich im Vorfeld viele Gedanken und Diskussionen sparen können. Was die Finanzierung angeht, rät Stamm von einem PPP-Modell ab - zustimmendes Gelächter im Saal.

Sabine Sitter fügt hinzu, was Investoren angeht, werde das im Detail durchgerechnet.

18.06.2021 | 10:11:45 Uhr
Levi Hoffmann: Stabsstelle Gastronomie und Service

Die geplanten 1,2 Millionen Euro Einsparungen beschäftigen das Gremium. Hier passt die Frage von Christian Menig, (UGM).

Levi Hoffmann geht davon aus, dieses Ziel umsetzen zu können.

Sabine Sitter verweist darauf, dass dieser Punkt für sie als Vorsitzende des Gremiums in den Werkausschuss gehöre. Dafür brauche man Daten und Fakten, um entscheiden zu können.

Gerhard Kraft (Grüne): Er sei mit dieser Vorgehensweise grundsätzlich einverstanden. Seine Fraktion habe Bedenken gehabt, wenn dieses Einsparpotenzial im Masterplan stehe, werde irgendwann gesagt, es sei ja abgesegnet worden.

Sabine Sitter informiert, dass im Landkreistag darüber gesprochen werde, das Küchen gefördert werden sollten. Man könnte einfach noch nicht entscheiden, weil die Daten nicht vorliegen.

Richard Roos (UGM) betont das Dilemma, dem Masterplan zuzustimmen, wenn er doch die Zentralisierung der Küchen ablehne. Solle er nun heute zustimmen und dann am 8. Juli die Zentralisierung ablehnen?

Levi Hoffmann erklärt die Gründe für die Zentralisierung der Küchen: Fachkräftemangel und Einkauf. Man habe in manchen Küchen nur noch zwei oder drei Fachkräfte. Wenn einer ausfalle, werde es schwierig, den Betrieb aufrecht zu halten. Mit Blick auf den Neubau könne eine Zentralisierung eine Qualitätssteigerung bringen.

Brigitte Riedmann (FW) sagt, ihrer Fraktion sei bewusst, dass bei der Küche etwas passieren müsse, ihr sei aber wichtig, auf Qualität, Frische und Regionalität zu achten. Könne man mit dem BKH einen gemeinsamen Einkauf organisieren, um eine größere Einkaufsmacht zu haben? Die Syniergien mit dem BKH seien ein wichtiger Punkt.

Sabine Sitter antwortet, wenn der Masterplan entschieden sei, wolle sie mit Ren Bostelaar auf das BKH zugehen, um zu sehen, wo gemeinsame Ziele liegen.

Christian Baier (Grüne): Bei Restrukturierung gehe es darum, Strukturen zu verändern, nicht abzubauen. Das heiße für ihn nicht, dass er einer Zentralisierung zustimme. Das müsse man dann mit weiteren Daten disktuieren.

Sabine Sitter informiert, dass die Lunchpakete bei Sitzung im April aus der Krankenhausküche kamen. Da habe sich jeder über die Qualität informieren können.

18.06.2021 | 09:59:54 Uhr
IT-Leiter Hendrik Jessberger: Digitalisierung

Hendrik Jeßberger ist Träger von Millionenprojekten im Klinikum. Trotzdem keine Fragen.

18.06.2021 | 09:58:30 Uhr
Pflegedirektorin Gabriele Frings beantwortet Fragen zum Pflegekonzept

Christian Menig (UGM): Zur Pflege gehöre auch die Versorgung der Patienten. Bostelaar sei angetreten, die schwarze Null zu vertreten. Sei das mit den Projekten zur Küche umsetzbar? Die Frage wird vertagt, damit sie Herr Hoffmann, der für die Küchen zuständig ist, beantworten kann.

Sabine Sitter antwortet, sie lese in seiner Frage die Sorge, dass der Masterplan absolut gesetzt werden könne. Sie erinnert nochmals daran, dass bei strategischen Entscheidungen die Kreisräte immer mitentscheiden werden in der Zukunft. Aber die Mitarbeiter bräuchten einen Rahmen, um arbeiten zu können. Der Masterplan bilde die Expertise der Mitarbeiter ab, aber auch die Krankenhauspolitik, die das Land und der Bund wolle. Man könne ja nicht gegen die politische Strategie arbeiten.

Elisabeth Stahl (CSU, von Beruf Krankenschwester): Möchte persönliche Wertschätzung entgegenbringen, sie habe in der Präsentation gut dargestellt, wie es den Pflegenden in der Pandemie gehe. Ihre Aufgabe sei es, diese Veränderungen in die Pflege zu tragen. Applaus im Saal.

Gabriele Frings bedankt sich.

18.06.2021 | 09:50:00 Uhr
Wie geht es weiter mit der physikalischen Therapie

Die Fraktion der Grünen hat eine Frage zur physikalischen Therapie gestellt.

Matthias Schneider weist darauf hin, dass sich das Krankenhaus aktuell vor allem der stationären Versorgung verpflichtet sieht. Deshalb entwickle sich die Abteilung zu diesem Schwerpunkt.

Wenn die Kreisräte als Eigentümer den Auftrag erteilen, das anders zu organisieren, könnten sie einen dementsprechenden Auftrag erteilen. Das müsse man dann auch betriebswirtschaftlich darstellen. Ambulante Physiotherapie sei keine Goldgrube.

Bärbel Imhof erwidert, die physikalische Therapie habe ambulant in der Vergangenheit durchaus Gewinne erzielt. Sie entnehme der Antwort, dass es dies künftig nicht mehr geben werde.

Sie fragt dazu auch nach der künftigen Struktur der Therapie. Aktuell gebe es Abteilungsleitung, Behandlungszimmer, eigene Räume. Wie sollen die Strukturen künftig aussehen?

Ren Bostelaar antwortet, er wisse nicht, wann die PT ambulant Gewinne erzielt habe. Momentan würde das in den meisten Krankenhäusern ausgelagert.

Ziel der Therapie sei aktuell, die Patienten schnell wieder mobil zu machen. Patienten nach Hüft-OP könnten noch nicht weit laufen. Man habe eine Leitung, eine stellvertretende Leitung, diese seien für die Dienstpläne zuständig. Diese seien Partner für die Ärzte vor Ort. Das Klinikum sei auch Ausbildungsbetrieb. Da habe sich die Welt im Krankenhaus verändert. Man ziehe nur nach, was die anderen Häuser machen und was wirtschaftlich möglich sei.

In der geriatrischen Reha habe man eine andere Versorgung, da spiele die physikalische Therapie eine ganz andere Rolle. Das sei eine sehr komplexe Geschichte geworden, in der man alles genau dokumentieren muss, das müsse auch über das Wochenende und Feiertage weitergeführt werden. Das müsse man lückenlos sicherstellen mit dem Personal, das wir haben. "Wir sind ein stationärer Krankenversorger und keine ambulante Einheit. Wenn wir das wollen, können wir das machen, aber dann geht das nur in eigener Firma." Dann könne man das sicherlich mit dem Preis des Marktes hinbekommen, aber das gehe nicht mit dem Physiotherapeut, der erst in der Orthopädie arbeitet, dann ambulant, dann wieder zurück geht. Das funktioniere nicht mehr und sei auch nicht mehr wirtschaftlich.

Imhof fragt nach: Weiterhin eigene Abteilung, mit eigener Leitung und eigenen Räumen? Bostelaar und Schneider bestätigen, das sei auch im Neubau so geplant.

Keine weiteren Fragen an den ärztlichen Direktor zum Medizinkonzept.

18.06.2021 | 09:40:06 Uhr
Protest: Abstimmung ohne das die Fragen beantwortet sind?

Mathilde Lembach, Grüne, erklärt, sie könne nicht dem Masterplan zustimmen, wenn die Fragen erst am 8. Juli beantwortet werden.

Christian Menig verweist darauf, das sei im Vorfeld anders besprochen worden, er sei davon ausgegangen, dass die Fragen heute beantwortet werden.

Landrätin Sabine Sitter sagt, der Fragenkatalog werde im Gremium beantwortet, weil sensible Punkte dabei seien, die in nichtöffentlicher Sitzung behandelt werden müssen. Fragen könnten gestellt werden, aber in der Reihenfolge der Projekte.

Das habe nichts damit zu tun, dass man nicht transparent sei, aber es gebe bestimmte Regeln. Deshalb habe sie die Juristin gebeten, auch darauf zu achten.

Kurt Schreck, AfD, bringt ebenfalls eine "Verständnisfrage" vor. Auf der Tagesordnung stehe "Fragen", unter Punkt 2 "Beschlussfassung". Er verstehe das so, wenn heute alles abgeschlossen sei, gebe es eine Abstimmung zum Masterplan. Sollte diese Abstimmung mehrheitlich für den Masterplan ausgehen, wären alle weiterhin vorliegenden Fragen hinfällig, weil diese mit dem Masterplan und dessen Inhalt zu tun hätte. Deshalb wolle er wissen, wie das rechtlich zu bewerten sei. Oder man mache eine unverbindliche Abstimmung - dann wäre man soweit, wie zuvor.

Sitter: Diese Frage habe man bereits im April geklärt, als Jurist Schulze ausführlich die Natur des Masterplans als Prozess, Leitlinie erklärt. Das sei in den Fraktionsgesprächen immer wieder diskutiert worden, es gebe allerdings unterschiedliche Positionen. Sie sehe den Masterplan aus Prozess, der kontinuierlich bearbeitet werde. Für sie sei der Masterplan ein strategischer Plan, der Ziele vorgibt, mit Maßnahmen, die jederzeit verändert werden könnten.

Sie nehme das Thema physikalische Therapie und Küche sehr ernst, man brauche aber zunächst Daten um darüber beschließen zu können. Das sei zumindest ihr Verständnis. Es gehe jetzt um eine strategische Ausrichtung, die ja auch die Mitarbeiter bräuchten um zu wissen, ob sie mit diesen Projekten arbeiten können. Wer Fraen habe, solle die heute stellen, die Mitarbeiter seien dazu da.

Es sei ein Prozess, der Werkausschuss entscheide letztlich über die einzelnen Projekte.

Bärbel Imhof (Grüne) wollte ihre Frage zur physikalischen Therapie zum medizinischen Konzept stellen. Das werde nun aber in der Werkausschuss-Sitzung diskutiert - müsse sie die Frage nun zurückstellen?

Klinikreferent Bostelaar antwortet, für ihn gehe es heute darum, die einzelnen Themen durchzugehen. Das sei ja der Wunsch gewesen, oder zumindest habe er es so verstanden. Heute könne man nachfragen zu den einzelnen Projekten des Masterplans. Die Fragen (fast 200) die über die vergangenen Monate gestellt worden seien, könne man doch jetzt stellen. Man wolle sie heute mit den Experten aus dem Klinikum auch vollumfänglich beantworten, damit die Kreisräte dann eine Entscheidung treffen können. Man solle jetzt die Punkte abarbeiten. Die Frage zur physikalischen Therapie passe zur medizinischen Strategie.

Es entsteht ein gewissen Durcheinander, Christian Menig, UGM spricht von Kindergarten. Sabine Sitter bittet ihn, auf seine Wortwahl zu achten.

Brigitte Riedmann (FW) meldet sich zu Wort, Bärbel Imhof nimmt etwas irritiert wieder Platz. Es geht weiter um den Ablauf. Brigitte Riedmann sagt, sie könne nicht zuordnen, welche Frage sich auf welches Projekt bezieht. Sie sei davon ausgegangen, dass ihre Fragen heute beantwortet würden.

Kurt Schreck (AfD) sagt, er sei davon ausgegangen, dass bei einer solchen Diskussion am Ende ein verbindlicher Beschluss stehen würde. Es müsse klar sein, wie damit dann umgegangen werde.

Sabine Sitter ist der Ansicht, dass die meisten Fragen aus den Fragenkatalogen bei der Vorstellung des Masterplans beantwortet worden seien. Weitere seien danach eingegangen. Dazu könne man heute Fragen stellen. Deshalb habe sie entschieden, diese Veranstaltung jetzt so durchzuführen. Deshalb wolle sie nun in die inhaltlichen Fragen gehen.

18.06.2021 | 09:20:49 Uhr
Das Medizinkonzept: Chefarzt und ärztlicher Direktor Matthias Schneider

Der Chefazrt und ärztliche Direktor Matthias Schneider macht den Anfang. Die erste Frage lässt etwas auf sich warten, kommt aber.

Christian Menig weist auf den Fragenkomplex seiner Fraktion hin - dieser wird am 8. Juli in der Werkausschusssitzung behandelt, so Sitter. Zum Teil nicht öffentlich.

18.06.2021 | 09:16:24 Uhr
Dank an die Mitarbeiter

Landrätin Sabine Sitter dankt den Klinikum-Mitarbeitern, die die Projekte des Masterplans erstellt haben und heute da sind, um Fragen zu beantworten. Am 23. April haben die Kreisräte die Mitarbeiter digital erlebt, heute haben sie live die Gelegenheit.

Sitter ist stolz, dass die Mitarbeiter die über 80 Seiten des Masterplans erarbeitet haben.

Heute besteht in Rücksprache mit den Kreisräten die Gelgenheit, den Mitarbeitern konkrete Fragen zu stellen. Grundlage sind der Masterplan und die Präsentation dazu sowie die persönliche Vorstellung der Mitarbeiter.

Über das Klinimagazin Am Puls habe man auch die Bürger mitnehmen wollen. Bürgerbeteiligung ist für Sitter ein wichtiges Projekt, deshalb habe man sich auch heute für eine vollständig öffentliche Sitzung entschlossen.

18.06.2021 | 09:13:35 Uhr
Erster Punkt: Diskussion des Masterplans

Auf der öffentlichen Tagesordnung stehen heute nur zwei Punkt: Die Diskussion und der Beschluss des Masterplans. Die Projektverantwortlichen, Klinikreferent Ren Bostelaar und Landrätin Sabine Sitter stehen Rede und Antwort.

Sabine Sitter erinnert zunächst an die wichtigsten Punkt hinsichtlich der Zukunft des Klinikums und des Masterplans - Bekenntis zum kommunalen Krankenhaus, Neubau und dazu die Rolle als regionaler Gesundheitsversorger, über die traditionelle Funktion eines Krankenhauses hinaus. "Krankenhauszentrierte Versorgungsnetze" nennt Sitter das.

18.06.2021 | 09:09:36 Uhr
Geburtstagsgrüße zum Einstieg
18.06.2021 | 08:59:00 Uhr
Bereit, ihre Projekte zu verteidigen

Die Mitarbeiter des Klinikums sammeln sich auf der Tribüne. Sie werden die Fragen zu ihren Projekten beantworten.

18.06.2021 | 08:52:20 Uhr
Es wird heiß

Die Sitzung wird anstrengend. Schon jetzt ist es warm und die Sonne brennt durch die Oberlichter.

18.06.2021 | 08:50:39 Uhr
Ein wichtiges Thema auf der Agenda

Lena Schwaiger berichtet im Liveblog aus der Main-Spessart-Halle.

18.06.2021 | 08:44:53 Uhr
Kommentar
Masterplan für das Klinikum: So sieht Redaktionsleiterin Lena Schwaiger das Projekt

In der Vorbereitung ihres »Masterplans«, der die Entwicklungslinien des Klinikums Main-Spessart bis ins Jahr 2025 festlegen soll, haben die Mitarbeiter ganze Arbeit geleistet.

18.06.2021 | 08:44:24 Uhr
Masterplan Klinikum Main-Spessart - Der Stand heute

Wilkommen zum Liveblog zum Klinikum Main-Spessart!
Worum es heute geht und wie genau der "Masterplan" aussieht, können Sie vorab in unserem vergangenen Liveblog nachlesen:

>> Zum Nachlesen: Der Masterplan für das Klinikum Main-Spessart

18.06.2021 | 08:43:09 Uhr
Auf dem Weg zum neuen Krankenhaus - Kreistag stimmt über Zielvorstellungen des Klinikums Main-Spessart ab

Kommenden Freitag soll der Kreistag über den Masterplan 2025 des Klinikums Main-Spessart abstimmen. Das umfangreiche Papier gilt als grundlegend und richtungsweisend auf dem Weg zu einem leistungsfähigen und finanziell stabilen Krankenhaus.

18.06.2021 | 08:41:36 Uhr
Masterplan: So soll es weitergehen im Klinikum

Tief blicken ließ das Klinikum Main-Spessart bei der Vorstellung seines Masterplans am Freitag im Kreistag. Wohl selten informiert ein Unternehmen so ausführlich über Zustand, Lage und Ziele. Zwar hat der Eigenbetrieb des Landkreises in den vergangenen Jahren schon enorme Veränderungen durchgemacht, aber jetzt wird das Klinikum erneut im großen Stil umgekrempelt.

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