Mittwoch, 26.01.2022

Coronavirus: Auswirkungen in der Region

Aktuelle Infos zur Entwicklung und Ausbreitung des Coronavirus in unserer Region gibt es täglich in unserem Blog.

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29.03.2020 | 15:36:11 Uhr
Kreis Miltenberg: Zahl der Corona-Infizierten steigt auf 92

Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von von Freitag bis Samstagnachmittag von 79 auf 92 angestiegen. Derzeit werden drei Personen stationär, davon eine Person intensivpflichtig behandelt, zwölf Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen, alle anderen Infizierten zeigten bislang entweder keine oder nur eine milde Symptomatik in Form grippeähnlicher Beschwerden. Das teilt das Landratsamt Miltenberg mit.

29.03.2020 | 14:23:05 Uhr
Ankerzentrum Unterfranken
Corona: Rund 600 Flüchtlinge in unterfränkischem Ankerzentrum unter Quarantäne

Mehrere Asylbewerber haben sich infiziert

Dossier
29.03.2020 | 13:52:06 Uhr
Zweiter Corona-Toter im Kreis Aschaffenburg war 82 Jahre alt

Bei dem zweiten an Corona Verstorbenen im Landkreis Aschaffenburg handelt es sich laut Angaben des Gesundheitsamtes um einen 82-jährigen Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg. Er wurde mit der Verdachtsdiagnose Covid-19 ins Klinikum eingewiesen, kam bereits unter Reanimationsbedingungen ins Krankenhaus und verstarb an einem kardiogenen Schock, teilt die Behörde am Sonntag mit. ab

29.03.2020 | 13:43:01 Uhr
Corona-Kontrolle in Sulzbach (Kreis Miltenberg): Junger Mann beschimpft Polizistin als "Fotze"

Fünf Personen hatten sich an der ehemaligen Fähranlegestelle in Sulzbach aufgehalten

29.03.2020 | 13:41:49 Uhr
Deutsche Post bereitet Einschränkungen wegen Corona-Pandemie vor

Die Deutsche Post bereitet sich wegen der Corona-Pandemie auf »weitere Einschränkungen« ihrer Dienstleistungen vor. »Der Umgang mit solchen Einschränkungen ist uns in besonderen lokalen Quarantäne-Gebieten bereits vertraut«, teilte die Deutsche Post am Sonntag mit. Bisher gebe es keine wesentlichen Einschränkungen der Brief- und Paketversorgung in Deutschland. 

Nach Informationen der »Welt am Sonntag« sieht eine Notfall-Planung vor, dass in extremen Situationen in »geschlossenen Gebieten« lediglich Einschreibebriefe und Sendungen an Behörden oder Gesundheitseinrichtungen zugestellt werden. Ab einem Krankenstand bei der Post von 30 Prozent sollen demnach Briefe und Pakete nur noch an drei Tagen zugestellt werden. Ab einem Krankenstand von 80 Prozent sollen Zusteller nur noch einmal wöchentlich austragen. Zu diesen Details äußerte sich die Post nicht. dpa

29.03.2020 | 13:15:55 Uhr
Wirtschaft: Corona-Hilfen erreichen Mittelstand nicht

Handwerk und Reisebranche beklagen in der Corona-Krise mangelnde Unterstützung und eine Förderlücke. »In dieser Extremlage brauchen neben den kleinen Betrieben auch solche mit mehr als zehn Mitarbeitern Soforthilfen«, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Weite Teile des Mittelstandes fielen durch das Raster von direkten Zuschüssen. Ähnlich äußerte sich der Deutsche Reiseverband (DRV). »Die Bundesregierung muss dringend Maßnahmen für mittelständische Unternehmen bewilligen«, forderte DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) versuchte, die Kritik zu entschärfen. »Wir helfen mit umfassenden Maßnahmen der gesamten Wirtschaft von klein bis groß und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit dieser Extremsituation umzugehen«, heißt es in einem der dpa vorliegenden Brief Altmaiers an Wirtschaftsverbände. Zugleich stellte er weiteren staatlichen Anschub für die Zeit nach der Krise in Aussicht. dpa

29.03.2020 | 13:07:19 Uhr
29.03.2020 | 10:54:21 Uhr
Corona-Fall: Hausarztpraxis Frieß in Leidersbach zwei Wochen geschlossen

Die Hausarztpraxis von Jörg Frieß in Leidersbach muss ab Montag, 30. März, für zwei Wochen geschlossen bleiben. Der Arzt berichtet gegenüber unserer Redaktion, er sei  Corona-positiv getestet worden. Vertretungen übernehmen die umliegenden Ärzte. Ab Montag, 30. März, darf die Praxis Dr. Prentner in Sulzbach wieder öffnen, die wegen einer Corona-Infizierung bis 27.3.geschlossen war. Ab Mittwoch, 1. April, hat die Praxis Dr. Vorberg in Sulzbach - ebenfalls Corona-bedingt beschlossen - wieder offen. re

29.03.2020 | 10:53:00 Uhr
22 neue Fälle im Main-Tauber-Kreis

Stand Samstag gibt es 22 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 119, heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Assamstadt, Bad Mergentheim, Creglingen, Grünsfeld, Igersheim, Külsheim, Lauda-Königshofen, Niederstetten, Tauberbischofsheim, Weikersheim, Wertheim und Wittighausen. Die meisten befinden sich in häuslicher Isolation, nur wenige in stationärer Behandlung. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt, für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet. Altenpflegeheime, ambulante Dienste und Feuerwehren im Main-Tauber-Kreis werden jetzt durch die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim mit Atemschutzmasken versorgt. In einem ersten Schritt konnten 4500 Atemschutzmasken des Standards FFP2 und 900 OP-Masken zunächst an ambulante Pflegedienste und Altenpflegeeinrichtungen verteilt werden. Weitere 1000 Atemschutzmasken wurden je nach Größe der Einheiten an die 18 Freiwilligen Feuerwehren und die vier Werksfeuerwehren im Main-Tauber-Kreis verteilt. (scm)

29.03.2020 | 10:46:24 Uhr
Zweiter Corona-Todesfall im Kreis Aschaffenburg

Erneut ist ein mit dem Coronavirus infizierter Patient aus dem Kreis Aschaffenburg gestorben. Das hat das Gesundheitsamt am Samstag mitgeteilt. Es ist der zweite Corona-Todesfall in der Region. caw

28.03.2020 | 21:44:25 Uhr
Corona-Polizeieinsatz im Krankenhaus: Abschied von kranker Ehefrau

Weil er sich von seiner schwer an Covid-19 erkrankten Frau verabschieden wollte, hat ein Mann in Unterfranken für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der 62-Jährige sei ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert und habe seine Frau in einem Krankenhaus in Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart) besuchen wollen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Als ihn das Personal in der Nacht auf Samstag aufforderte, das Krankenhaus zu verlassen, weigerte er sich laut Polizei und drohte, das Personal mit dem Virus anzustecken. Den erwachsenen Kindern des Paares gelang es schließlich, den 62-Jährigen zum Gehen zu bewegen. Dabei entschuldigte er sich beim gesamten Krankenhauspersonal für sein Verhalten. dpa

28.03.2020 | 17:14:13 Uhr
Infos in den FAQs des bayerischen Innenministeriums

Das steht auf der Frageseite des bayerischen Innenministeriums zum Thema Sitzen auf der Bank.

Alle FAQs sind unter diesem Link zu finden: www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php

28.03.2020 | 16:50:18 Uhr
BRK in Main-Spessart-Kreis: Tafel in Gemünden geöffnet, Leerung von Kleidercontainern eingestellt

Die Tafel des Bayerischen Roten Kreuz in Gemünden, die samstags ab 13.30 Uhr geöffnet ist, arbeitet derzeit normal weiter, die Lieferketten für Lebensmittel funktionieren: Das teilt BRK-Pressesprecher Sebastian Dürnagel mit.

Wegen der Corona-Krise seien die Leerungen der BRK-Kleidercontainer im Kreis Main-Spessart komplett eingestellt worden. "Es ist nicht mehr möglich, Kleider in den flächendeckend verteilten Container zu werfen", so Dürnagel.

28.03.2020 | 15:35:55 Uhr
28.03.2020 | 15:17:12 Uhr
Polizeikontrollen am Main in Aschaffenburg: Gehen erlaubt, sitzen verboten

Die Polizei kontrollierte am Samstagnachmittag Bürger, die sich am Mainufer in Aschaffenburg unterhalb des Schlosses aufhielten, zudem fuhr die Wasserschutzpolizei den Bereich auf dem Fluss mit einem Boot ab. Die Szenen und Diskussionen vor Ort zeigen: Offenbar muss sich die Polizei auch erst einmal zurecht finden mit den aktuellen Vorgaben und damit, wie sie in der Praxis umgesetzt werden. Für die Bürger ist das Vorgehen der Behörde nicht immer nachvollziehbar

Unsere Reporterin Katrin Filthaus berichtet, dass an diesem Samstagnachmittag viele Radfahrer unterwegs waren, aber auch Personen auf den Holzbänken saßen: Einige Zweiergrüppchen, die viel Abstand zueinander hielten, aber auch viele Menschen, die sich offensichtlich alleine auf den Bänken niedergelassen hatten - zumindest bis zwei Zweierstreifen der Polizei auftauchten.

Die Beamten sprachen jeden an, der saß, auch diejenigen, die alleine da waren. Es entstanden längere Gespräche, einzelne Sitzende wurden offenbar nicht nur ermahnt, sondern auch aufgeschrieben - was genau notiert wurde, ist aber nicht bekannt.

Unsere Kollegin war zu Recherchezwecken zum Thema Corona-Kontrollen vor Ort, denn das Polizeipräsidium Unterfranken lässt auf Anfrage der Redaktion keine Begleitung der Corona-Streifen durch die Medien zu. Eine Streife sprach auch die Blaulicht-Reporterin an. Die Redakteurin berichtet, dass die Polizisten sie darauf hinwiesen, dass sie sich an der frischen Luft bewegen (Fahrrad fahren, joggen, spazieren) dürfe - aber nicht auf einer Bank sitzen.

Nach und nach leerte sich das Mainufer, das vor allem am Wochenende beliebter Freizeittreffpunkt der Bürger ist, kurzzeitig herrschte gähnende Leere auf Wiese und Bänken - zumindest bis gegen 15 Uhr. Dann fuhren die beiden Polizeibusse, die am Theoderichstor geparkt hatten, samt Personal davon. Kurz darauf waren die Bänke etwa im Bereich des Biergartens wieder besetzt.

Dass eine einzelne Person nicht an der frischen Luft sitzen darf, ist eine Vorgabe die der Gesellschaft in Bayern bisher nicht öffentlichkeitswirksam kommuniziert wurde. Wir warten derzeit auf eine Rückmeldung des Polizeipräsidiums zu den verstärkten Kontrollen in der Region.

28.03.2020 | 13:39:52 Uhr
28.03.2020 | 13:07:01 Uhr
Corona-Krise: Rettungshunde langweilen sich, ihre Herrchen nicht

Die Corona-Krise bereitet nicht nur Menschen Probleme, sondern auch Tieren. Unsere Reporterin Katrin Filthaus erklärt in ihrem Beitrag, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Rettungshundestaffel Aschaffenburg hat. Hier gelangen Sie zum Artikel.

28.03.2020 | 12:36:03 Uhr
28.03.2020 | 11:21:59 Uhr
Kanzleramtschef: »Keine Lockerung der Maßnahmen bis 20. April«

Kanzleramtschef Helge Braun hat klargestellt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geben werde. »Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen«, sagte der CDU-Politiker dem »Tagesspiegel«. »Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen.« Ältere Menschen müssten noch deutlich länger als Jüngere mit Kontakteinschränkungen rechnen.»Eines ist allen Modellen gemein, egal, wie wir uns entscheiden: dass die älteren und vorerkrankten Menschen in unserer Gesellschaft wirksam vor einer Infektion geschützt werden müssen, bis es einen Impfstoff gibt«, sagte Braun.

Als Messlatte für eine Trendwende und als Entscheidungsgrundlage für eine Lockerung der Einschränkungen sieht Braun die Entwicklung der Infektionsgeschwindigkeit. »Wenn wir es schaffen, die Infektionsgeschwindigkeit so zu verlangsamen, dass wir zehn, zwölf oder noch mehr Tage haben bis zu einer Verdopplung, dann wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.« Zuletzt verdoppelten sich die Fallzahlen in etwa alle drei Tage. «Unmittelbar nach Ostern werden wir sagen können, wie es generell nach dem 20. April weitergeht.» dpa

27.03.2020 | 18:59:31 Uhr
27.03.2020 | 17:58:09 Uhr
72 Corona-Infizierte im Landkreis Miltenberg

Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von Mittwoch bis Donnerstagnachmittag von 60 auf 72 angestiegen.  Davon wird eine Person nach wie vor intensivpflichtig behandelt, drei Personen wurden bereits als gesund entlassen, alle anderen Infizierten zeigten bislang entweder keine oder nur eine milde Symptomatik in Form grippeähnlicher Beschwerden. Das teilt das Landratsamt Miltenberg mit. 

Renate Ries

27.03.2020 | 17:40:19 Uhr
21 neue Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis

Das Gesundheitsamt Main-Kinzig hat am Freitag 21 neue Fälle von Covid-19 gemeldet. Die betroffenen Personen leben in Rodenbach (4), Linsengericht (3), Gelnhausen, Hanau, Hasselroth, Nidderau, Schlüchtern (je 2), Bad Soden-Salmünster, Großkrotzenburg, Jossgrund und Maintal. Damit stieg die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Erkrankungen auf 127. Derzeit müssen zwölf Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus dem Kreisgebiet stationär behandelt werden. Derweil hat das Gesundheitsamt nun insgesamt elf dieser 127 Erkrankten wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen.

Pressemeldung des Landkreises Main-Kinzig

27.03.2020 | 17:06:15 Uhr
27.03.2020 | 16:49:47 Uhr
27.03.2020 | 16:38:30 Uhr
Coronavirus - München
Neuer Bußgeldkatalog - Geldbußen bis 5000 Euro drohen: So teuer sind Corona-Verstöße in Bayern

Mit Freunden im Park abhängen oder dicht an dicht auf einem Voralpengipfel stehen - das kann teuer werden. In bestimmten Fällen können Verstöße gegen Corona-Auflagen sogar als Straftat gelten. Im Artikel ist ein pdf mit den einzelnenen Verstößen.

Dossier
27.03.2020 | 16:26:50 Uhr
Zehn Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis haben Erkrankung überstanden

Von den mittlerweile über 120 Coronavirus-Erkrankungen bei Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis können die nächsten zehn abgezogen werden: Das Gesundheitsamt hat für sie die häusliche Isolierung aufgehoben. Nach der Hanauerin, dem ersten laborbestätigten Fall von Anfang März, sind nun zehn weitere aus Rodenbach (6), Freigericht (2), Bad Soden-Salmünster und Nidderau wieder in den Alltag entlassen worden.
Pressemeldung des Landkreises Main-Kinzig

27.03.2020 | 16:22:46 Uhr
Großostheim bittet Helfer, sich zu melden

Auf seiner Homepage hat der Markt Großostheim eine Liste für freiwillige Helfer angesichts der Coronakrise geschaltet. Dort können sich Unterstützer mit Namen und Telefonnummer registrieren und eine Hilfeleistung anbieten. Darüber hinaus koordinieren auch die Organisationen Zeitschenker und Ploimer Treff auf kurzem Weg Nachbarschaftshilfe für den Fall, das Menschen aus der Corona-Risikogruppe Hilfe beim Einkaufen benötigen. Auch das Mehrgenerationenhaus in Ringheim bietet Unterstützung.

caw

27.03.2020 | 16:20:00 Uhr
27.03.2020 | 15:22:46 Uhr
Bezirkskrankenhaus Lohr schaltet Sorgentelefon ab nächster Woche

Die Verunsicherung ist groß durch die Einschränkungen durch die Corona-Krise: Auch das Bezirkskrankenhaus in Lohr (Kreis Main-Spessart) stellt sich dem gestiegenen Bedarf an Beratung.  Das »Sorgentelefon«, das ab nächster Woche starten soll, werde laut der Leitenden Psychologin Kathrin Krimm von Psychologen zu festen Uhrzeiten besetzt sein. Es könne aber keine medizinische und keine sozialrechtliche Beratung (beispielsweise Lohnfortzahlung) leisten. Die Psychologen sind Fachleute und Ansprechpartner für die Ängste, Unsicherheiten und psychischen Nöte von Menschen in dieser Zeit, welche die Menschen vielleicht gerade sonst nirgendwo adressieren können. »Hier wollen wir Entlastung anbieten und einen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam Ideen entwickeln, wie man mit seinen Sorgen umgehen kann«, so Krimm. Der Start des Angebots, die Telefonzeiten und die Rufnummern werden auf der Homepage bekannt gegeben: www.bezirkskrankenhaus-lohr.de

Bettina Kneller

27.03.2020 | 15:11:05 Uhr
Jetzt 162 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Kreis Aschaffenburg

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle in Stadt und Kreis Aschaffenburg ist gestiegen: 162 Infektionen meldete das Gesundheitsamt am Freitag (Stand 13.30 Uhr; Vortag: 143 Fälle). 44 Fälle sind in der Stadt verzeichnet, die übrigen 118 entfallen auf den Kreis. Mitgezählt bei den 162 Fällen sind 16 Menschen, die inzwischen als genesen gelten (Vortag: fünf).

Gleich geblieben ist mit 15 die Zahl der stationären Fälle, die im Klinikum Aschaffenburg behandelt werden. Die Zahl der Menschen, die aktuell in häuslicher Quarantäne sind, weil sie als »Kontaktperson 1« gelten, lag am Freitag bei 325.

Es liegen derzeit viele weitere Verdachtsfälle im Klinikum Aschaffenburg, im Klinikum Alzenau und auch in der Kinderklinik.

Laut Gesundheitsamt zeichnet sich ab, dass immer mehr auch medizinisches und Pflege-Personal sowie Mitarbeiter anderer systemkritischer Berufe  einen positiven Abstrich auf Covid-19 haben. Es sei demnach eine zunehmende Herausforderung für das gesamte Gesundheitswesen, die Versorgung der Patienten aufrecht zu halten. Deshalb weist das Amt dringend noch einmal auf die Notwendigkeit der Einhaltung der häuslich angeordneten Quarantäne hin, deren Nicht-Einhaltung eine Straftat darstellt. Die Behörde bittet die Bevölkerung auch nachdrücklich darum, die Ausgangsbeschränkung dringend einzuhalten.

27.03.2020 | 15:09:41 Uhr
27.03.2020 | 14:48:41 Uhr
27.03.2020 | 14:27:16 Uhr
27.03.2020 | 14:25:27 Uhr
Bundesrat beschließt Corona-Hilfspakete - Die ersten Gelder sollen noch vor dem 1. April ankommen

Die gewaltigen Hilfen in der Corona-Krise zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnung der Bürger können fließen. Zwei Tage nach dem Bundestag hat ihnen am Freitag auch der Bundesrat zugestimmt. Während die Infektions- und Todeszahlen weiter steigen, wird in Deutschland bereits über eine Lockerung der erst seit wenigen Tagen geltenden starken Ausgangsbeschränkungen diskutiert. Die Bundesregierung lehnt die Debatte darüber jedoch als verfrüht ab.

Einstimmig und ohne Debatte hat der Bundesrat am Freitag im Schnelldurchgang die Hilfspakete der Bundesregierung in der Corona-Krise beschlossen. Damit können nun große Firmen unter einen 600 Milliarden Euro umfassenden Schutzschirm schlüpfen und notfalls auch ganz oder zum Teil verstaatlicht werden. Für kleine Firmen und Selbstständige gibt es direkte Zuschüsse in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Euro. Finanziert werden diese und andere Hilfen durch einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von 156 Milliarden Euro. Das Gesetzespaket muss nur noch durch den Bundespräsidenten unterzeichnet und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Die ersten Gelder sollen noch vor dem 1. April bei den Betroffenen ankommen.

Debatte über Lockerung der Beschränkungen

Die strengen Ausgangsbeschränkungen in Deutschland gelten erst seit Montag - doch schon wird über eine Lockerung diskutiert. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner begrüßte die Diskussion als ein «positives Zeichen» für die Menschen im Land. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Lockerung sei, müssten die Gesundheitsexperten entscheiden, sagte er im Deutschlandfunk. Dennoch sollte das staatliche Handeln auf die Frage gerichtet sein, wann es wieder ein normales Leben geben könne. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte allerdings am späten Donnerstagabend in einer telefonischen Pressekonferenz erklärt, man wisse noch gar nicht, ob die schärferen Maßnahmen greifen. «Und deshalb muss ich die Menschen hier in Deutschland wirklich hier um Geduld bitten.»

Infektions- und Todeszahlen steigen weiter

In Deutschland sind bislang mehr als 43 700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 11 500 nachgewiesenen Fällen und 85 Toten sowie Bayern mit mehr als 8800 Fällen und Baden-Württemberg mit mehr als 8400 Fällen. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 87,7 die meisten Infektionen. Mehr als 270 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang gestorben.

dpa

27.03.2020 | 14:21:37 Uhr
Landkreis Miltenberg will zentrale Testzentrum so schnell wie möglich einrichten

"Wir sind in der Umsetzung", sagte Landrat Jens Marco Scherf, Mitte nächster Woche sei mit dem Start zu rechnen. Es gehe darum, noch  effektiver und schneller Testergebnisse zu bekommen, so der Landrat. Wer  dort getestet wird, bestimmt ein Arzt.  Bisher kämen mobile Einsatzkräfte der Kassenärtzlichen Vereinigung  Bayerns (KVB) zu den Patienten/möglichen Infizierten. Wer mobil ist,  bekäme dann die Aufforderung, selbst ins Testzentrum zu gehen. Wer nicht  mobil ist, zu dem komme die KVB weiter nach Hause.  Wo das Zentrum eröffnet werde, teile man mit, wenn es anläuft, so der  Landrat. Man wolle verhindern, das sich dort eine größere Menschenmenge  einfinde.

re

27.03.2020 | 14:14:29 Uhr
27.03.2020 | 13:51:21 Uhr
Wertheimer Tafelladen will vor Ostern wieder öffnen

Der Wertheimer Tafelladen soll nach den derzeitigen Planungen in der Woche vor Ostern wieder seine Türen öffnen. Bei einer Lagebesprechung verständigten sich die Tafelladen-Betreiber am Donnerstag darauf, die Läden im Main-Tauber-Kreis schrittweise wieder für ihre Kunden zu öffnen. 

Sie waren zum Schutz der Mitarbeiter in den Tafelläden landkreisweit geschlossen worden. Der Wertheimer Tafelladen, der von der Diakonie betrieben wird, soll laut Diakonie-Geschäftsführer Wolfgang Pempe zusammen mit dem Tafelladen der Caritas der erste Laden sein, der an einemTag in der Woche wieder Lebensmittel ausgeben wird. Die weiteren Tafelläden im Main-Tauber-Kreis der Diakonie sollen dann schrittweise folgen, erläuterte Pempe das weitere Vorgehen. Zwar sei das Angebot der Tafelläden "nicht Teil der Regelversorgung", doch haben die Tafelläden einen sozialen Auftrag: Gerade am Ende eines Monats sei es für viele Kunden wichtig, sich mit Lebensmitteln zu versorgen, schilderte Pempe diesen Auftrag.

27.03.2020 | 13:31:34 Uhr
Prozess zu Tatort Schlossgarten in Zeiten von Corona

Die Pandemie hat dazu geführt, dass es an diesem Freitag im Sitzungssaal E01 im Landgericht Aschaffenburg, wo der Mord an Christiane J. verhandelt wird, ganz anders aussah als bisher. Wie in allen Sälen war dies laut Gericht notwendig, um den erforderlichen Abstand zu und zwischen den Beteiligten und eventuellen Zuschauern zu gewährleisten". Da das Strafverfahren gegen Norbert B. nicht-öffentlich ist, sei die Einhaltung von Mindestabständen gut leistbar.

Die Tischsitzplätze waren weiter voneinander entfernt als sonst, auf den Stühlen im Zuhörerbereich - dort saßen die Frau des Angeklagten, der Kripo-Chef und der Gerichtssprecher - lagen rote Zettel: Ein Sitzplatz, zwei Stühle frei halten, nächster Sitzplatz.

Auch der Zugang zum Gerichtscontainer ist ungewohnt: Wer rein will, muss eine Selbstauskunft ausfüllen. Es steht zudem ein Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.

27.03.2020 | 12:35:13 Uhr
27.03.2020 | 12:34:07 Uhr
27.03.2020 | 12:09:30 Uhr
27.03.2020 | 11:45:24 Uhr
Fachkräfte mit medizinischem Hintergrund im Kreis Aschaffenburg gebraucht

Landrat Dr. Ulrich Reuter bittet alle Fachkräfte mit medizinischem Hintergrund, das Landratsamt Aschaffenburg bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen. Aufgerufen sind Pflegekräfte, Pflegehilfskräfte, medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und medizinische Fachangestellte (MFA), die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig oder freigestellt sind. Wer helfen möchte, kann sich bei der Personalstelle des Landratsamtes Aschaffenburg (per E-Mail an personalamt@lra-ab.bayern.de oder unter der Nummer 06021/394-574) melden.

Landrat Dr. Reuter bekräftigt damit nochmals den unlängst von Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml gestarteten Appell an alle Fachkräfte, die aktuell in einem anderen Beruf arbeiten, im Ruhestand sind oder sich von ihrem Arbeitgeber freistellen lassen können. Der Aufruf dient der Unterstützung der regionalen Fachkräfte, die bereits seit Wochen mit vollem Engagement im Gesundheitswesen im Einsatz sind, z.B. im Klinikum und Gesundheitsamt sowie der Verstärkung des Personals im neuen Corona-Testzentrum des Landkreises Aschaffenburg.

Pressemeldung des Landkreises Aschaffenburg

27.03.2020 | 11:36:14 Uhr
27.03.2020 | 11:24:50 Uhr
39 Corona-Fälle in Main-Spessart

Das Landratsamt Main-Spessart meldet aktuell 39 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Das ist eine Person mehr als am Donnerstag. Eine Person ist in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. 322 Personen sind in häuslicher Quarantäne, am Donnerstag hatte das Landratsamt noch 327 gemeldet. ls

27.03.2020 | 09:33:41 Uhr
Sieben miese Tricks der Corona-Betrüger

Ach, würde es nur wirklich helfen gegen Corona - die Zwiebel, die im Internet als Wundermittel angepriesen wird, der Feuerwehrmann, der an der Tür klingelt, der Banker, der sich am Telefon meldet. Doch Vorsicht! Dahinter stecken Corona-Betrüger, die nicht ihr Bestes, sondern oft nur ihr Geld wollen.

27.03.2020 | 09:16:07 Uhr
Chefarzt York Zausig
Podcast
Chefarzt York Zausig erklärt, wie das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau Corona-Patienten behandelt

Die Corona-Krise fordert die Krankenhäuser in unserer Region. Chefredakteur Martin Schwarzkopf spricht im Podcast mit York Zausig, Chefarzt und Pandemie-Beauftragter am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, über die Besonderheit der Corona-Krise, über Behandlungsstrategien und die Stimmung im Team.

27.03.2020 | 09:03:17 Uhr
Merkel: Debatte über Lockerung der Corona-Maßnahmen verfrüht

Kanzlerin Angela Merkel hält es für viel zu früh, über eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu sprechen. Sie wolle «sehr klar sagen, dass im Augenblick nicht der Zeitpunkt ist, über die Lockerung dieser Maßnahmen zu sprechen», sagte sie am Donnerstagabend in Berlin. Im Moment dauere es immer noch nur vier bis fünf Tage, bis sich die Zahl der Infizierten verdoppele. Diese Zeitspanne müsse sehr viel weiter gestreckt werden, »in Richtung von zehn Tagen«. Das Ziel der Maßnahmen sei es, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werde.

Die Inkubationszeit dauere mindestens fünf Tage und könne bis 14 Tage dauern, sagte Merkel. Nachdem die am vergangenen Sonntag beschlossenen Maßnahmen erst am Montag in weiten Teilen Deutschlands in Kraft getreten seien, sei man noch nicht in dem Bereich, in dem man sehen könne, ob sie wirkten. Sie müsse deshalb «die Menschen in Deutschland um Geduld bitten», sagte die Kanzlerin und ergänzte: »Es war immer klar, dass wir erst dann, wenn wir Effekte sehen, darüber nachdenken können«, die Maßnahmen zurück zu fahren. Davon sei man leider »noch ein ganzes Stück entfernt«.

Zwei Monate nach der Bekanntgabe der ersten Corona-Infektion in Deutschland ist die Mehrheit der Deutschen zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewerteten 54 Prozent das Agieren des Kabinetts in der Krise eher positiv. 13 Prozent sagten sogar, sie seien »sehr zufrieden«. Eher unzufrieden sind dagegen 38 Prozent. Acht Prozent machten keine Angaben.

Der Bundesrat will an diesem Freitag endgültig das gewaltige Hilfsprogramm in der Corona-Krise beschließen. dpa

26.03.2020 | 18:06:17 Uhr
Weitere Hilfebedürftige in Aschaffenburg können sich melden

Der Aschaffenburger Verein Miteinander im Zentrum hat nach einem Aufruf zahlreiche junge Helfer bekommen, die ältere und kranke Menschen in der Corona-Krise unterstützen wollen.

Nun ruft der Verein Menschen auf, die unterstützt werden möchten, sich zu melden. Hilfebedürftige können sich montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr telefonisch unter 06021/29876 sowie per Mail an Sigrid.Schnatz@miz-ab.de an die Organisatoren wenden.

26.03.2020 | 17:45:52 Uhr
Neue Fallzahlen im Landkreis Miltenberg

Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von gestern bis heute Nachmittag von 60 auf 72 angestiegen. Davon wird eine Person nach wie vor intensivpflichtig behandelt, drei Personen wurden bereits als gesund entlassen, alle anderen Infizierten zeigten bislang entweder keine oder nur eine milde Symptomatik in Form grippeähnlicher Beschwerden.

Pressemeldung

26.03.2020 | 17:28:13 Uhr
Main-Echo-Aktion: Wie Enkel und Großeltern in Corona-Zeiten Zeit miteinander verbringen

Das Virus zwingt sie, auf Spielenachmittage, Ausflüge und Stadtbummel zu verzichten: Wie halten Großeltern und Enkelkinder in Corona-Zeiten Kontakt? Die Redaktion möchte gerne wissen, wie (alte und junge) Main-Echo-Leser diese schwierige Situation bewältigen.

Die Mitglieder der Redaktion freuen sich, wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, Fotos schicken, die wir auf einer Blickpunktseite veröffentlichen dürfen - gerne mit ein paar persönlichen Zeilen.

Kontakt: E-Mail: redaktion.aschaffenburg@main-echo.de, Betreff: Enkel und Großeltern; Tel. 06021/396462; Postanschrift: Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG, Weichertstraße 20, 63741 Aschaffenburg