Mittwoch, 19.01.2022

Coronavirus: Auswirkungen in der Region

Aktuelle Infos zur Entwicklung und Ausbreitung des Coronavirus in unserer Region gibt es täglich in unserem Blog.

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27.03.2020 | 17:06:15 Uhr
27.03.2020 | 16:49:47 Uhr
27.03.2020 | 16:38:30 Uhr
Coronavirus - München
Neuer Bußgeldkatalog - Geldbußen bis 5000 Euro drohen: So teuer sind Corona-Verstöße in Bayern

Mit Freunden im Park abhängen oder dicht an dicht auf einem Voralpengipfel stehen - das kann teuer werden. In bestimmten Fällen können Verstöße gegen Corona-Auflagen sogar als Straftat gelten. Im Artikel ist ein pdf mit den einzelnenen Verstößen.

Dossier
27.03.2020 | 16:26:50 Uhr
Zehn Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis haben Erkrankung überstanden

Von den mittlerweile über 120 Coronavirus-Erkrankungen bei Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis können die nächsten zehn abgezogen werden: Das Gesundheitsamt hat für sie die häusliche Isolierung aufgehoben. Nach der Hanauerin, dem ersten laborbestätigten Fall von Anfang März, sind nun zehn weitere aus Rodenbach (6), Freigericht (2), Bad Soden-Salmünster und Nidderau wieder in den Alltag entlassen worden.
Pressemeldung des Landkreises Main-Kinzig

27.03.2020 | 16:22:46 Uhr
Großostheim bittet Helfer, sich zu melden

Auf seiner Homepage hat der Markt Großostheim eine Liste für freiwillige Helfer angesichts der Coronakrise geschaltet. Dort können sich Unterstützer mit Namen und Telefonnummer registrieren und eine Hilfeleistung anbieten. Darüber hinaus koordinieren auch die Organisationen Zeitschenker und Ploimer Treff auf kurzem Weg Nachbarschaftshilfe für den Fall, das Menschen aus der Corona-Risikogruppe Hilfe beim Einkaufen benötigen. Auch das Mehrgenerationenhaus in Ringheim bietet Unterstützung.

caw

27.03.2020 | 16:20:00 Uhr
27.03.2020 | 15:22:46 Uhr
Bezirkskrankenhaus Lohr schaltet Sorgentelefon ab nächster Woche

Die Verunsicherung ist groß durch die Einschränkungen durch die Corona-Krise: Auch das Bezirkskrankenhaus in Lohr (Kreis Main-Spessart) stellt sich dem gestiegenen Bedarf an Beratung.  Das »Sorgentelefon«, das ab nächster Woche starten soll, werde laut der Leitenden Psychologin Kathrin Krimm von Psychologen zu festen Uhrzeiten besetzt sein. Es könne aber keine medizinische und keine sozialrechtliche Beratung (beispielsweise Lohnfortzahlung) leisten. Die Psychologen sind Fachleute und Ansprechpartner für die Ängste, Unsicherheiten und psychischen Nöte von Menschen in dieser Zeit, welche die Menschen vielleicht gerade sonst nirgendwo adressieren können. »Hier wollen wir Entlastung anbieten und einen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam Ideen entwickeln, wie man mit seinen Sorgen umgehen kann«, so Krimm. Der Start des Angebots, die Telefonzeiten und die Rufnummern werden auf der Homepage bekannt gegeben: www.bezirkskrankenhaus-lohr.de

Bettina Kneller

27.03.2020 | 15:11:05 Uhr
Jetzt 162 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Kreis Aschaffenburg

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle in Stadt und Kreis Aschaffenburg ist gestiegen: 162 Infektionen meldete das Gesundheitsamt am Freitag (Stand 13.30 Uhr; Vortag: 143 Fälle). 44 Fälle sind in der Stadt verzeichnet, die übrigen 118 entfallen auf den Kreis. Mitgezählt bei den 162 Fällen sind 16 Menschen, die inzwischen als genesen gelten (Vortag: fünf).

Gleich geblieben ist mit 15 die Zahl der stationären Fälle, die im Klinikum Aschaffenburg behandelt werden. Die Zahl der Menschen, die aktuell in häuslicher Quarantäne sind, weil sie als »Kontaktperson 1« gelten, lag am Freitag bei 325.

Es liegen derzeit viele weitere Verdachtsfälle im Klinikum Aschaffenburg, im Klinikum Alzenau und auch in der Kinderklinik.

Laut Gesundheitsamt zeichnet sich ab, dass immer mehr auch medizinisches und Pflege-Personal sowie Mitarbeiter anderer systemkritischer Berufe  einen positiven Abstrich auf Covid-19 haben. Es sei demnach eine zunehmende Herausforderung für das gesamte Gesundheitswesen, die Versorgung der Patienten aufrecht zu halten. Deshalb weist das Amt dringend noch einmal auf die Notwendigkeit der Einhaltung der häuslich angeordneten Quarantäne hin, deren Nicht-Einhaltung eine Straftat darstellt. Die Behörde bittet die Bevölkerung auch nachdrücklich darum, die Ausgangsbeschränkung dringend einzuhalten.

27.03.2020 | 15:09:41 Uhr
27.03.2020 | 14:48:41 Uhr
27.03.2020 | 14:27:16 Uhr
27.03.2020 | 14:25:27 Uhr
Bundesrat beschließt Corona-Hilfspakete - Die ersten Gelder sollen noch vor dem 1. April ankommen

Die gewaltigen Hilfen in der Corona-Krise zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnung der Bürger können fließen. Zwei Tage nach dem Bundestag hat ihnen am Freitag auch der Bundesrat zugestimmt. Während die Infektions- und Todeszahlen weiter steigen, wird in Deutschland bereits über eine Lockerung der erst seit wenigen Tagen geltenden starken Ausgangsbeschränkungen diskutiert. Die Bundesregierung lehnt die Debatte darüber jedoch als verfrüht ab.

Einstimmig und ohne Debatte hat der Bundesrat am Freitag im Schnelldurchgang die Hilfspakete der Bundesregierung in der Corona-Krise beschlossen. Damit können nun große Firmen unter einen 600 Milliarden Euro umfassenden Schutzschirm schlüpfen und notfalls auch ganz oder zum Teil verstaatlicht werden. Für kleine Firmen und Selbstständige gibt es direkte Zuschüsse in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Euro. Finanziert werden diese und andere Hilfen durch einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von 156 Milliarden Euro. Das Gesetzespaket muss nur noch durch den Bundespräsidenten unterzeichnet und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Die ersten Gelder sollen noch vor dem 1. April bei den Betroffenen ankommen.

Debatte über Lockerung der Beschränkungen

Die strengen Ausgangsbeschränkungen in Deutschland gelten erst seit Montag - doch schon wird über eine Lockerung diskutiert. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner begrüßte die Diskussion als ein «positives Zeichen» für die Menschen im Land. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Lockerung sei, müssten die Gesundheitsexperten entscheiden, sagte er im Deutschlandfunk. Dennoch sollte das staatliche Handeln auf die Frage gerichtet sein, wann es wieder ein normales Leben geben könne. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte allerdings am späten Donnerstagabend in einer telefonischen Pressekonferenz erklärt, man wisse noch gar nicht, ob die schärferen Maßnahmen greifen. «Und deshalb muss ich die Menschen hier in Deutschland wirklich hier um Geduld bitten.»

Infektions- und Todeszahlen steigen weiter

In Deutschland sind bislang mehr als 43 700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 11 500 nachgewiesenen Fällen und 85 Toten sowie Bayern mit mehr als 8800 Fällen und Baden-Württemberg mit mehr als 8400 Fällen. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 87,7 die meisten Infektionen. Mehr als 270 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang gestorben.

dpa

27.03.2020 | 14:21:37 Uhr
Landkreis Miltenberg will zentrale Testzentrum so schnell wie möglich einrichten

"Wir sind in der Umsetzung", sagte Landrat Jens Marco Scherf, Mitte nächster Woche sei mit dem Start zu rechnen. Es gehe darum, noch  effektiver und schneller Testergebnisse zu bekommen, so der Landrat. Wer  dort getestet wird, bestimmt ein Arzt.  Bisher kämen mobile Einsatzkräfte der Kassenärtzlichen Vereinigung  Bayerns (KVB) zu den Patienten/möglichen Infizierten. Wer mobil ist,  bekäme dann die Aufforderung, selbst ins Testzentrum zu gehen. Wer nicht  mobil ist, zu dem komme die KVB weiter nach Hause.  Wo das Zentrum eröffnet werde, teile man mit, wenn es anläuft, so der  Landrat. Man wolle verhindern, das sich dort eine größere Menschenmenge  einfinde.

re

27.03.2020 | 14:14:29 Uhr
27.03.2020 | 13:51:21 Uhr
Wertheimer Tafelladen will vor Ostern wieder öffnen

Der Wertheimer Tafelladen soll nach den derzeitigen Planungen in der Woche vor Ostern wieder seine Türen öffnen. Bei einer Lagebesprechung verständigten sich die Tafelladen-Betreiber am Donnerstag darauf, die Läden im Main-Tauber-Kreis schrittweise wieder für ihre Kunden zu öffnen. 

Sie waren zum Schutz der Mitarbeiter in den Tafelläden landkreisweit geschlossen worden. Der Wertheimer Tafelladen, der von der Diakonie betrieben wird, soll laut Diakonie-Geschäftsführer Wolfgang Pempe zusammen mit dem Tafelladen der Caritas der erste Laden sein, der an einemTag in der Woche wieder Lebensmittel ausgeben wird. Die weiteren Tafelläden im Main-Tauber-Kreis der Diakonie sollen dann schrittweise folgen, erläuterte Pempe das weitere Vorgehen. Zwar sei das Angebot der Tafelläden "nicht Teil der Regelversorgung", doch haben die Tafelläden einen sozialen Auftrag: Gerade am Ende eines Monats sei es für viele Kunden wichtig, sich mit Lebensmitteln zu versorgen, schilderte Pempe diesen Auftrag.

27.03.2020 | 13:31:34 Uhr
Prozess zu Tatort Schlossgarten in Zeiten von Corona

Die Pandemie hat dazu geführt, dass es an diesem Freitag im Sitzungssaal E01 im Landgericht Aschaffenburg, wo der Mord an Christiane J. verhandelt wird, ganz anders aussah als bisher. Wie in allen Sälen war dies laut Gericht notwendig, um den erforderlichen Abstand zu und zwischen den Beteiligten und eventuellen Zuschauern zu gewährleisten". Da das Strafverfahren gegen Norbert B. nicht-öffentlich ist, sei die Einhaltung von Mindestabständen gut leistbar.

Die Tischsitzplätze waren weiter voneinander entfernt als sonst, auf den Stühlen im Zuhörerbereich - dort saßen die Frau des Angeklagten, der Kripo-Chef und der Gerichtssprecher - lagen rote Zettel: Ein Sitzplatz, zwei Stühle frei halten, nächster Sitzplatz.

Auch der Zugang zum Gerichtscontainer ist ungewohnt: Wer rein will, muss eine Selbstauskunft ausfüllen. Es steht zudem ein Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.

27.03.2020 | 12:35:13 Uhr
27.03.2020 | 12:34:07 Uhr
27.03.2020 | 12:09:30 Uhr
27.03.2020 | 11:45:24 Uhr
Fachkräfte mit medizinischem Hintergrund im Kreis Aschaffenburg gebraucht

Landrat Dr. Ulrich Reuter bittet alle Fachkräfte mit medizinischem Hintergrund, das Landratsamt Aschaffenburg bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen. Aufgerufen sind Pflegekräfte, Pflegehilfskräfte, medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und medizinische Fachangestellte (MFA), die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig oder freigestellt sind. Wer helfen möchte, kann sich bei der Personalstelle des Landratsamtes Aschaffenburg (per E-Mail an personalamt@lra-ab.bayern.de oder unter der Nummer 06021/394-574) melden.

Landrat Dr. Reuter bekräftigt damit nochmals den unlängst von Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml gestarteten Appell an alle Fachkräfte, die aktuell in einem anderen Beruf arbeiten, im Ruhestand sind oder sich von ihrem Arbeitgeber freistellen lassen können. Der Aufruf dient der Unterstützung der regionalen Fachkräfte, die bereits seit Wochen mit vollem Engagement im Gesundheitswesen im Einsatz sind, z.B. im Klinikum und Gesundheitsamt sowie der Verstärkung des Personals im neuen Corona-Testzentrum des Landkreises Aschaffenburg.

Pressemeldung des Landkreises Aschaffenburg

27.03.2020 | 11:36:14 Uhr
27.03.2020 | 11:24:50 Uhr
39 Corona-Fälle in Main-Spessart

Das Landratsamt Main-Spessart meldet aktuell 39 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Das ist eine Person mehr als am Donnerstag. Eine Person ist in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. 322 Personen sind in häuslicher Quarantäne, am Donnerstag hatte das Landratsamt noch 327 gemeldet. ls

27.03.2020 | 09:33:41 Uhr
Sieben miese Tricks der Corona-Betrüger

Ach, würde es nur wirklich helfen gegen Corona - die Zwiebel, die im Internet als Wundermittel angepriesen wird, der Feuerwehrmann, der an der Tür klingelt, der Banker, der sich am Telefon meldet. Doch Vorsicht! Dahinter stecken Corona-Betrüger, die nicht ihr Bestes, sondern oft nur ihr Geld wollen.

27.03.2020 | 09:16:07 Uhr
Chefarzt York Zausig
Podcast
Chefarzt York Zausig erklärt, wie das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau Corona-Patienten behandelt

Die Corona-Krise fordert die Krankenhäuser in unserer Region. Chefredakteur Martin Schwarzkopf spricht im Podcast mit York Zausig, Chefarzt und Pandemie-Beauftragter am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, über die Besonderheit der Corona-Krise, über Behandlungsstrategien und die Stimmung im Team.

27.03.2020 | 09:03:17 Uhr
Merkel: Debatte über Lockerung der Corona-Maßnahmen verfrüht

Kanzlerin Angela Merkel hält es für viel zu früh, über eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu sprechen. Sie wolle «sehr klar sagen, dass im Augenblick nicht der Zeitpunkt ist, über die Lockerung dieser Maßnahmen zu sprechen», sagte sie am Donnerstagabend in Berlin. Im Moment dauere es immer noch nur vier bis fünf Tage, bis sich die Zahl der Infizierten verdoppele. Diese Zeitspanne müsse sehr viel weiter gestreckt werden, »in Richtung von zehn Tagen«. Das Ziel der Maßnahmen sei es, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werde.

Die Inkubationszeit dauere mindestens fünf Tage und könne bis 14 Tage dauern, sagte Merkel. Nachdem die am vergangenen Sonntag beschlossenen Maßnahmen erst am Montag in weiten Teilen Deutschlands in Kraft getreten seien, sei man noch nicht in dem Bereich, in dem man sehen könne, ob sie wirkten. Sie müsse deshalb «die Menschen in Deutschland um Geduld bitten», sagte die Kanzlerin und ergänzte: »Es war immer klar, dass wir erst dann, wenn wir Effekte sehen, darüber nachdenken können«, die Maßnahmen zurück zu fahren. Davon sei man leider »noch ein ganzes Stück entfernt«.

Zwei Monate nach der Bekanntgabe der ersten Corona-Infektion in Deutschland ist die Mehrheit der Deutschen zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewerteten 54 Prozent das Agieren des Kabinetts in der Krise eher positiv. 13 Prozent sagten sogar, sie seien »sehr zufrieden«. Eher unzufrieden sind dagegen 38 Prozent. Acht Prozent machten keine Angaben.

Der Bundesrat will an diesem Freitag endgültig das gewaltige Hilfsprogramm in der Corona-Krise beschließen. dpa

26.03.2020 | 18:06:17 Uhr
Weitere Hilfebedürftige in Aschaffenburg können sich melden

Der Aschaffenburger Verein Miteinander im Zentrum hat nach einem Aufruf zahlreiche junge Helfer bekommen, die ältere und kranke Menschen in der Corona-Krise unterstützen wollen.

Nun ruft der Verein Menschen auf, die unterstützt werden möchten, sich zu melden. Hilfebedürftige können sich montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr telefonisch unter 06021/29876 sowie per Mail an Sigrid.Schnatz@miz-ab.de an die Organisatoren wenden.

26.03.2020 | 17:45:52 Uhr
Neue Fallzahlen im Landkreis Miltenberg

Die Zahl der bisher im Landkreis Miltenberg bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen ist von gestern bis heute Nachmittag von 60 auf 72 angestiegen. Davon wird eine Person nach wie vor intensivpflichtig behandelt, drei Personen wurden bereits als gesund entlassen, alle anderen Infizierten zeigten bislang entweder keine oder nur eine milde Symptomatik in Form grippeähnlicher Beschwerden.

Pressemeldung

26.03.2020 | 17:28:13 Uhr
Main-Echo-Aktion: Wie Enkel und Großeltern in Corona-Zeiten Zeit miteinander verbringen

Das Virus zwingt sie, auf Spielenachmittage, Ausflüge und Stadtbummel zu verzichten: Wie halten Großeltern und Enkelkinder in Corona-Zeiten Kontakt? Die Redaktion möchte gerne wissen, wie (alte und junge) Main-Echo-Leser diese schwierige Situation bewältigen.

Die Mitglieder der Redaktion freuen sich, wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, Fotos schicken, die wir auf einer Blickpunktseite veröffentlichen dürfen - gerne mit ein paar persönlichen Zeilen.

Kontakt: E-Mail: redaktion.aschaffenburg@main-echo.de, Betreff: Enkel und Großeltern; Tel. 06021/396462; Postanschrift: Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG, Weichertstraße 20, 63741 Aschaffenburg

26.03.2020 | 16:40:32 Uhr
Corona-Kontrolle in Wertheim: Drogen in Jugendtreff gefunden

Eine »Corona-Kontrolle« hat am Mittwoch in Wertheim-Reinhardshof zu einem größeren Haschischfund geführt, teilt die Polizei mit. Laut Polizeibericht überwachte eine Streife die Einhaltung der Corona-Verordnung und überprüfte einen Jugendtreff in der Willy-Brandt-Straße. Gegen 15 Uhr fielen den Beamten vier Männer zwischen 22 und 27 Jahren auf, zudem roch es stark nach Marihuana. Die Männer und die Hütte des Treffs wurden durchsucht. Ergebnis: 29 Gramm Marihuana, 108 Gramm Haschischbrocken, 20 Gramm Haschisch, Verpackungsmaterial, Feinwaage.  Die Männer müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

26.03.2020 | 16:17:05 Uhr
Aschaffenburger Grüne: Stadt soll Kita-Gebühren für April tragen

Nachdem die Grüne Stadtratsfraktion bereits beantragt hat, dem Sozialverein Grenzenlos eine Soforthilfe von 5000 Euro zu gewähren, fordern die grünen Stadträte nun in einem zweiten Antrag, dass die Gebühren für Krippen und Kindergärten zunächst für April aus Haushaltsmitteln der Stadt getragen werden.

Der Grund laut der Pressemitteilung: Krippen und Kindergärten sind wegen Corona geschlossen und die Eltern kümmern sich zu Hause um ihre Kinder; trotzdem müssen sie Kita-Gebühren zahlen. Die Grünen stellen sich vor, dass die Stadt die Beträge an die Einrichtungsträger auszahlt. Dies soll für Aschaffenburger Familien gelten, deren Kinder eine Krippe oder einen Kindergarten im Stadtgebiet besuchen.

26.03.2020 | 16:16:09 Uhr
Erste Corona-Tote in Hanau

Am heutigen Donnerstag gab es in Hanau den ersten Corona-Todesfall. Es handelt sich um eine mehr als 90 Jahre alte Bürgerin, die sich in häuslicher Quarantäne befand.

"Unser Mitgefühl gilt allen, die der Verstorbenen nahegestanden haben", sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Zurzeit befinden sich 13 Corona-Patienten in Hanau in stationärer Behandlung, die auch aus der Region stammen. Kaminsky mahnt: "Wir dürfen unsere Ziele, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und uns medizinisch besser aufzustellen, nicht aus den Augen verlieren.

Pressemeldung

26.03.2020 | 16:10:51 Uhr
Corona-Kranke in Stadt und Kreis Aschaffenburg: Schon fünf genesen

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle in Stadt und Kreis Aschaffenburg ist weiter gestiegen: 143 bestätigte Infektionen meldete das Gesundheitsamt am Donnerstag (Stand 15.08 Uhr; Vortag: 122 Infizierte). 36 Fälle sind in der Stadt verzeichnet, die übrigen 107 entfallen auf den Landkreis. Die Behörde hat die Fallzahl am Donnerstag erstmals weiter aufgeschlüsselt. Demnach sind in den 143 Fällen auch fünf Menschen eingerechnet, die bereits genesen sind. Mitgezählt ist auch das bisher einzige Corona-Todesopfer im Raum Aschaffenburg, das am 24. März gemeldet worden war. Die Zahl der stationären Fälle im Klinikum Aschaffenburg ist auf 15 gestiegen (Vortag: 6). Derzeit liegen neun Menschen auf der Intensivstation, sechs auf der Infektionsstation.

Insgesamt 630 Menschen gelten oder galten in Stadt und Kreis als »Kontaktpersonen ersten Grades«, die mit Infizierten in Berührung gekommen sind. Davon sind noch 364 Menschen in häuslicher Quarantäne (Vortag: 354 Personen). 266 Menschen sind aus der häuslichen Quarantäne bereits wieder entlassen. mm

26.03.2020 | 15:42:55 Uhr
Wika und ICO: Arbeiten in Krisenzeiten

Die Corona-Krise geht auch an der Wika in Klingenberg und dem Industriecenter Obernburg (ICO) in Erlenbach nicht spurlos vorbei. Beide Unternehmen zählen zu den größten Arbeitgebern der Region.

Sowohl in Klingenberg als auch in Erlenbach wird zurzeit im Wechselschichtmodell gearbeitet. Mit einem zeitlich versetzten Schichtbeginn soll der Kontakt zwischen den beiden Gruppen unterbunden werden. Viele Verwaltungsangestellte der Wika befinden sich laut Angaben von Personalchef Peter Ballweg außerdem im Homeoffice. Im ICO werde die Einführung von Kurzarbeit geprüft, erklärt der Pressebeauftragte Thilo Berdami.

juh

26.03.2020 | 15:41:26 Uhr
Wertheimer halten sich an Kontaktverbot

Die Wertheimer halten sich nach Einschätzung der Stadtverwaltung nach wie vor an das Kontaktverbot.

"Es mussten bisher keine Bußgelder verhängt werden", teilte der Leiter des Referats Öffentliche Ordnung, Volker Mohr, am Donnerstag nach der Schaltkonferenz des Corona-Lenkungsstabes der Stadtverwaltung mit. Grund zur Entspannung gebe es aber nicht: "Nach wie vor stehen wir erst am Anfang. Es wird noch ein langer Weg", mahnte Bürgermeister Wolfgang Stein. Unterdessen prüfe die Stadt, welche Möglichkeiten der Unterstützung es von Seiten der Stadtverwaltung beziehungsweise des Konzerns "Stadt Wertheim" für Wertheimer Unternehmen geben könnte, kündigte Stein an. Zudem wolle die Tourismus Region Wertheim die Werbebeiträge für ihre Mitglieder aussetzen. Auf die Hilfen von Land und Bund habe die Stadt rund 500 Unternehmen per E-Mail hingewiesen.

Wiebke Rannenberg

26.03.2020 | 15:34:10 Uhr
Polizei will am Wochenende noch mehr kontrollieren

Das Polizeipräsidium Unterfranken teilt derzeit täglich mit, wie viele Einsätze es im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie am Vortag gegeben hat. Am Mittwoch registrierte die Behörde 60 Fälle im gesamten Regierungsbezirk, ähnlich wie schon am Dienstag. Am Wochenende will die Polizei noch mehr kontrollieren.
23 Einsätzen ereigneten sich am Mittwoch am bayerischen Untermain. Es gab laut dem Bericht vereinzelte Kontrollen. In Aschaffenburg, Alzenau, Schöllkrippen (beide Kreis Aschaffenburg), Miltenberg, Erlenbach und Bürgstadt (alle drei Kreis Miltenberg) stellten Beamten Verstöße gegen die aktuell im Freistaat geltenden Ausgangsbeschränkungen fest. Es handelte sich um Treffen unter Bekannten, es wurde gemeinsam gegrillt oder getrunken.
Beispielhaft erwähnt die Polizei einen Fall aus Altenbuch (Kreis Miltenberg). Dort hatten sich mehrere Personen nach eigenen Angaben »spontan« zu einer Gartenparty getroffen. »Sie tranken Alkohol und hörten laute Musik«, so die Polizei. Gegen die Teilnehmer wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Polizei kündigt für das kommende Wochenende verstärkte Kontrollen an. Man wolle »ein verstärktes Augenmerk auf die Einhaltung der Verordnung zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung legen«. Die Polizei bittet zudem alle Eltern von Jugendlichen und Heranwachsenden, ihre Kinder für das Thema zu sensibilisieren: »Verstöße werden auch bei künftigen Kontrollen der örtlichen Polizeidienststellen konsequent verfolgt.«

26.03.2020 | 15:25:48 Uhr
Sechs neue Fälle im Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 38 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: heute, 10.00 Uhr), davon befindet sich eine Person in stationärer Behandlung im Klinikum Main-Spessart. 327 Personen befinden sich inhäuslicher Quarantäne.

26.03.2020 | 15:24:07 Uhr
Großostheimer Recyclinghof öffnet ab Montag

Der Großostheimer Recycling- und Biomassehof in der Babenhäuser Straße 80 öffnet am Montag, 30. März, wieder. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, hat die Einrichtung bis auf Weiteres verlängerte Öffnungszeiten.

Diese sind: Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 14 Uhr. Wegen des Coronavirus und der damit verbundenen Hygienebestimmungen werde die Zufahrt beschränkt. Benutzer des Recyclinghofs werden zudem gebeten, mindestens 1,5 Meter Abstand einzuhalten. Die Grüngutsammelstellen in Großostheim bleiben geschlossen.

26.03.2020 | 14:57:13 Uhr
Caritas-Sozialstation arbeitet weiter

Auch in der sozialen Arbeit schlägt sich das Coronavirus nieder. Der größte soziale Dienstleister im Landkreis, der Kreis-Caritasverband, reagiert entschieden aber unaufgeregt auf die neuen Herausforderungen.

Die Erreichbarkeit ist gewährleistet, die Sozialstation für häusliche Krankenpflege arbeitet weiter. Sie ist unter 09371 97 89 50 oder sozialstation@caritas-mil.de erreichbar. . Tagesaktuelle Entwicklungen können aber jederzeit eine Änderung verlangen, daher gibt es auf www.caritas-mil.de immer die neuesten Informationen.

26.03.2020 | 14:54:50 Uhr
Mömbriser Angelvereine: Kein Forellenverkauf am Karfreitag

Die Tradition wird unterbrochen: Wegen des Coronavirus gibt es heuer am Karfreitag, 10. April, innerhalb des Marktes Mömbris keine frisch geräucherten Forellen.

Darauf haben sich die Vorstände der Angelsportvereine Brücken, Fischwaid Daxberg, Mömbris und Schimborn kurzfristig verständigt, heißt es im aktuellen gemeindlichen Bürgerblatt. Der ASV Schimborn plant, den Verkauf geräucherter Forellen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, heißt es schon heute.

26.03.2020 | 14:53:56 Uhr
26.03.2020 | 13:54:55 Uhr
Mehr als 37.900 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bislang mehr als 37.900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10.400 Fällen sowie Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils mehr als 7200 Fällen. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit 78,8 die meisten Infektionen.

Mindestens 215 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten. dpa

26.03.2020 | 13:32:14 Uhr
Klinikum Aschaffenburg-Alzenau erhält 500 Schutzmasken

Gute Nachricht für Ärzte und Pfleger am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, die Corona-Infizierte versorgen: Das Krankenhaus hat laut Sprecherin Annika Hollmann Nachschub an Schutzmasken erhalten. Am Mittwoch seien 500 Exemplare der Schutzklasse FFP2 von der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt geliefert worden, berichtete Hollmann. Offen sei, ob, wann und wieviel Nachschub das Krankenhaus vielleicht noch bekomme.

caw

26.03.2020 | 13:24:24 Uhr
Club Anna serviert Musik online

Der Aschaffenburger Club Anna geht neue Wege: Wie es bereits Clubs in Berlin und anderswo vormachen, will das Anna nun auch per Livestream einen »musikalischen Lieferservice« anbieten. »In Zeiten wie diesen muss man zu ganz neuen Wegen greifen ..., heißt es in der Ankündigung.

Am heutigen Donnerstag, sowie Freitagund Samstag werden diverse DJs jeweils von 21 bis 24 Uhr »feinste Beats« auf der Facebookseite des Club Anna streamen.

gigi

26.03.2020 | 13:24:10 Uhr
26.03.2020 | 13:23:00 Uhr
Mehr Essenslieferungen

Das Bayerische Rote Kreuz im Main-Spessart-Kreis verzeichnet akutell wegen der Pandemie einen Anstieg bei der Nachfrage an Essenslieferungen, teilt die Organisation per Mail mit.

26.03.2020 | 13:19:15 Uhr
Schöllkrippen organisiert vielfältige Hilfe

»Jedem soll geholfen werden!«: Unter diesem Motto weist die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Schöllkrippen auf örtliche Hilfsangebote zur Linderung der Folgen der Coronakrise hin.

»Soll jemand für Sie einkaufen? Sollen Ihnen Waren des täglichen Lebens gebracht werden? Wollen Sie reden? Gibt es besonderen Gesprächsbedarf? Gerne leisten oder vermitteln wir Hilfe«, schreibt die VG in einer Pressemitteilung und nennt dazu folgende Telefonnummern: Tel. 67350 (Zentrale im Rathaus und Vermittlungsstelle, während der Öffnungszeiten) und Tel. 0157-74699515 (»Menschen füreinander«, Christine Ries). Außerdem weist die VG auch auf den Bringservice der örtlichen Einzelhändler und Dorfläden hin. Wer selbst helfen möchten, etwa mit Einkaufs- oder Besuchsdiensten, kann sich ebenfalls unter oben angegebener Telefonnummer an das Rathaus wenden. Dort wird eine Helferliste geführt und die Hilfe im Bedarfsfall vermittelt.

fu

26.03.2020 | 13:15:41 Uhr
26.03.2020 | 13:03:16 Uhr
26.03.2020 | 12:51:53 Uhr
26.03.2020 | 12:45:08 Uhr