Sonntag, 20.01.2019

Musikalische Räuberpistole - Freilichtaufführung mit 25 Vorstellungen bis Samstag, 25. August

Dienstag, 08.05.2012 - 14:23 Uhr

Rund 100 Mal werden sich die Schauspieler am Schloss Mespelbrunn zur Probe eingefunden haben, bevor am Samstag, 2. Juni um 20.30 Uhr die Premierenvorstellung beginnt. Viermal in der Woche wird derzeit fleißig geprobt. Bis Samstag, 25. August führt die Spessartbühne Mespelbrunn vor der Kulisse des Wasserschlosses jeden Freitag und Samstag wieder das »Wirtshaus im Spessart« als Freilichtaufführung auf.

Die Inszenierung hält sich eng an die erfolgreichen Aufführungen der Vorjahre und damit auch an das Textbuch, das nach dem gleichnamigen beliebten Kinofilm geschrieben wurde. Allerdings hat die Regisseurin diesmal noch die bekannte Brunnenszene, die vor dem bekannten »Schnatterlochbrunnen« in Miltenberg für den Film gedreht wurde, in die Mespelbrunner Bühnenversion aufgenommen und nachgestellt. 40 Hauptdarsteller Die Tatsache, dass die Rollen Comtesse-Räuberhauptmann insgesamt sechs Schauspieler agieren, ist darauf zurückzuführen, dass Aufgrund des hohen Andrangs beim Stück mitzuspielen sämtliche Rollen gleich mehrfach besetzt werden konnten. Dies ist auch für Regisseurin Christel Niederstenschee eine echte Herausforderung, die es zu meistern gilt. Insgesamt wirken mehr als 130 Darsteller mit. Davon sind über 40 Hauptdarsteller, rund 70 als Räuber und »Tempofrauen« sowie etwa 20 als Soldaten mit dabei. Gesangsausbildung Einen großen Stellenwert haben die Verantwortlichen diesmal auf die Gesangsausbildung gelegt, denn nachdem schon 2007 der Musical-Gedanke mehr zur Geltung kam, soll dies 2012 noch besser und perfekter der Fall sein. Kaum jemand weiß, dass das »Wirtshaus im Spessart « in der hier gespielten Fassung eigentlich eine Operette ist, mit der sich der Komponist Franz Grothe unsterblich machte. Sein bekanntestes Stück mit dem Titel »Ach das könnte schön sein« wird auch heuer wieder ein echter Gassenhauer werden. Zudem wird die Spessart- Bühne noch das eine oder andere Gesangsstück mit aufnehmen, welches in den Vorjahren dem Rotstift zum Opfer fiel. Kostüme in Heimarbeit Apropos: Die Kostüme wurden größtenteils von Rosi Endemann in Heimarbeit und zusätzlich in »Lilo’s Stoffparadies« von Liselotte Kaup gefertigt. Durch die handwerkliche Kunst der zwei Damen kann die Spessart-Bühne sicher sein, nur die besten und aufwändigsten Kostüme von echten »Profis« geschneidert zu bekommen.
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