Dienstag, 25.06.2019

Christian-Schad-Museum

Aschaffenburger Künstler mit eigenem Stil

Montag, 09. 08. 2010 - 11:59 Uhr

Der Name Christian Schad (1894 bis 1982) ist eng mit der Stadt Aschaffenburg verbunden. Das umfangreiches und facettenreiches Werk des Künstlers zu erforschen, zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat sich die Christian-Schad-Stiftung als Ziel gesetzt. Im Juni 2019 sollte in der erweiterten Kunsthalle Jesuitenkirche das neue Christian-Schad-Museum eröffnet werden. Die Eröffnung wurde aber im Mai 2019 auf unbestimmte Zeit verschoben.

Schad, ein Wahl-Aschaffenburger, gilt als einer bekanntesten Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Davon zeugen zahlreiche Gemälde, Handzeichnungen, Druckgraphiken, Schadographien (Fotogramme) und Resopalbilder. Ein repräsentativer Teil der Sammlung ist im Schloss Johannisburg zu besichtigen. Der Großteil rund 3200 Exponate befindet sich jedoch noch am Standort Löwenapotheke und steht nur Wissenschaftlern zur Verfügung.
Im neuen architektonisch und inhaltlich inspirierenden Museum sollen die wegweisenden Stücke aus Schads Schaffensperioden nun auf drei Etagen einen angemessenen Rahmen bekommen - als Streifzug durch die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.