Sonntag, 23.09.2018

Wo der Alltag mit der Kunst spielt.

Donnerstag, 30. 04. 2015 - 10:31 Uhr

Tiefrot leuchtet die Fassade des Hauses, in dem Michael Berger die ebenso kuriose wie inspirierende Kunstsammlung seiner verstorbenen Mutter Eva-Maria Berger zeigt. Rund 2700 Teekannen aus aller Welt verdankt das »mutter.museum für kunst« den Beinamen Teekannenmuseum. Das ist aber längst nicht alles.

Dazu kommen eine riesige, originelle Pepsi-Cola-Sammlung, Puppen, Teddys und mehr. Witzig ist schon die Art der Präsentation, die antiken Puppen etwa im Gewächshaus oder zu einem Protestmarsch aufgereiht, die rund 100 historischen Teddys zum Teil hinter Gittern.






Im Erdgeschoss findet man neben einer raffinierten Turmskulptur aus 2400 Büchern und Spiegeln Bilder und Werke bekannter Künstler wie Cristo, Niki de Saint Phalle, Chagall, Picasso oder HA Schult. Von letzterem stammt übrigens auch das Motto, das das Museum prägt: »Kunst macht den Alltag sichtbar«.
 
Adresse:
Wolkmannstraße 2
63916 Amorbach

Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober, jeden 1. und 3. Sonntag im Monat
13:30 - 17:00 Uhr
sowie Pfingsten, 01. und 25.10. 2015

Gruppenführungen nach Vereinbarung buchbar (Informationen im Informationszentrum Bayerischer Odenwald,  Amorbach, Tel. 09373 200574).