Freitag, 03.07.2020

Winziges Leben in der Ostsee

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Zwei Frauen laufen ins Meer
Die Ostsee könnte in den nächsten Jahren immer wärmer werden.
Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Für viele Tiere ist es ein Problem, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Es gibt aber auch Lebewesen, für die eine höhere Temperatur Vorteile haben könnte.

Dazu gehören zum Beispiel die Vibrionen. Diese Bakterien sind winzige Lebewesen, die unter anderem in der Ostsee vorkommen. Fachleute vermuten nun, dass es dort in Zukunft mehr von ihnen geben könnte.

Das Problem: Vibrionen können krank machen. Für junge Menschen und gesunde Erwachsene sind die Bakterien meist nicht gefährlich. Für ältere oder kranke aber manchmal schon. Ein Experte erklärt: «Vibrionen vermehren sich ab Wassertemperaturen von 20 Grad verstärkt.» Wenn sich das Wasser in der Ostsee durch längere Hitzephasen aufheizt, könnten die Vibrionen dort also besser leben.

Außerdem ist nicht so viel Salz im Wasser der Ostsee. Auch das ist ein Vorteil für die Vibrionen. In den letzten Jahren sind in Deutschland aber nur sehr wenige Menschen wegen Vibrionen krank geworden.

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