Was Neandertaler essen

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KINA - Was Neandertalern schmeckte
Eine Forscherin hält einen winzigen Entenknochen unter die Lupe. Das Fundstück ist rund 65 000 Jahre alt.
Foto: Stefan Puchner/dpa
Vor allem Rentiere, Wildpferde oder Wollnashörner sollen Neandertaler gejagt und gegessen haben. Jedenfalls dachten Forscher bisher: Die Vorfahren des modernen Menschen hätten sich vor allem von großen Tieren ernährt.

Doch neuere Knochenfunde zeigen: Der Speiseplan der Neandertaler war wohl vielfältiger als lange gedacht. In der Höhle «Hohle Fels» auf der Schwäbischen Alb entdeckten Forscher Spuren winziger Vogelknochen.

Am Dienstag wurden die rund 65 000 Jahre alten Ausgrabungen im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren im Bundesland Baden-Württemberg gezeigt.

Die Forscher nehmen aufgrund der Knochenfunde an, dass zur Ernährung der Neandertaler auch Schneehühner und Hasen gehörten. Lange hatte man ihnen die Jagd von so kleinen, flinken Tieren nicht zugetraut.

Jetzt müssen die Forscher auch frühere Vermutungen überdenken. Dazu gehört die Vorstellung, die Neandertaler seien wegen ihres eingeschränkten Ernährungsplans ausgestorben.

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