Mittwoch, 20.01.2021

Flechten und Moose an Stelle von Eis

Kommentieren
< 1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Antarktis
Pinguine auf Eisschollen: So stellt man sich die Antarktis vor.
Foto: Liu Shiping/XinHua/dpa

Ewige Kälte, eine weiße Schneelandschaft und Pinguine auf dem Eis: So stellen sich wohl die meisten Menschen die Antarktis vor. Wissenschaftler rechnen aber damit, wenn in der Antarktis Sommer ist, wird es dort in Zukunft grüner. An den eisfreien Küstengebieten könnten dann etwa Moose und Flechten wachsen.

Durch den Klimawandel werden Arten aus wärmeren Gebieten in die Region um den Südpol einwandern. So heißt es in einem Forschungsbericht. Arten, die extreme Kälte brauchen, werden dagegen Probleme bekommen. «Wir rechnen damit, dass sich solche Arten in die letzten verbliebenen sehr kalten Bereiche der Antarktis zurückziehen werden», sagt der Wissenschaftler Julian Gutt. «Das heißt auch, dass man diese Regionen wird unter Schutz stellen müssen, um diese Arten zu erhalten.»

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!