Donnerstag, 27.01.2022

Ein Regen aus Süßigkeiten

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Piñata
Frau Bucio aus Mexiko bastelt Piñatas für Weihnachten.
Foto: Jair Cabrera Torres/dpa

Erst wird eine feste Hülle aus Pappmaché, also Papier und Kleister, gebastelt. Dann wird das Ganze bunt verziert. Fertig ist die Piñata (gesprochen: pinjata)! Innen drin sind meist lauter Süßigkeiten. Die sollen später mal auf Kinder herunterregnen.

Das geht so: An Festen wie Weihnachten wird die Piñata an einem Band aufgehängt. Einem Kind werden die Augen verbunden und es bekommt einen Stock in die Hand. Nun muss es versuchen, mit dem Stock die Piñata zu erwischen. Irgendwann geht die Piñata kaputt und die Süßigkeiten fallen heraus. Weil das eine Weile dauern kann, wechseln sich normalerweise mehrere Kinder ab. Die Süßigkeiten werden dann vom Boden aufgesammelt.

Dieser Brauch ist unter anderem in Ländern auf dem Kontinent Amerika verbreitet. Die Frau auf dem Foto etwa kommt aus Mexiko. Sie bastelt schon seit vielen Jahren Piñatas. Piñatas gibt es dort nicht nur zu Weihnachten, sondern zum Beispiel auch zum Geburtstag.

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