Freitag, 14.12.2018

Städte sammeln Schrotträder ein

Lübeck/Kiel/Sylt (dpa)
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Solche Räder muss die Stadt oft einsammeln. Die Besitzer wollen sie nicht mehr. Foto: Jens Kalaene/dpa
Fotograf: dpa  | Datum: 02.12.2018

Der Sattel fehlt, der Rahmen rostet und die Reifen sind platt. Manche Fahrräder stehen einfach irgendwo herum. Sie sehen nicht mehr so aus, als würde damit noch jemand fahren wollen.

Und oft ist es auch so: Die Räder sind unbrauchbar. Deshalb wollen die Besitzer sie nicht mehr haben und lassen sie stehen.

Doch viele Städte ärgern sich, wenn alles mit Schrotträdern zugeparkt ist. Deshalb sammeln sie die Fahrräder irgendwann ein. Zuerst machen sie einen Zettel ans Rad. Sie fordern den Besitzer auf, dass Fahrrad abzuholen. Passiert nichts, werden die Räder von Mitarbeitern der Stadt eingesammelt. Hunderte Räder kamen so allein im Norden Deutschlands in diesem Jahr zusammen.

Die Räder, die nicht mehr zu gebrauchen sind, kommen weg. Manchmal können die Räder aber auch repariert werden. Andere Leute freuen sich vielleicht, noch damit fahren zu können.

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