Dienstag, 13.11.2018

Tiere und Pflanzen spüren den Sommer noch

Schafe (© Sven Hoppe/dpa)
Donnerstag, 30.08.2018 - 16:46 Uhr

Der Sommer schien in diesem Jahr fast endlos. Ständig war es heiß, fast nie hat es geregnet. Einige Tiere und Pflanzen kommen mit diesem Wetter total gut klar. Andere haben Probleme. Hier ein paar Beispiele.

SCHMETTERLINGE: Im Wald war es auch während der heißen Sommertage oft angenehm kühl. Im Schatten der Bäume konnten Blüten wachsen. Ihr Nektar ist Futter für Wald-Schmetterlinge. Bestimmte Arten von ihnen haben sich in diesem Jahr stark vermehrt, sagt ein Schmetterling-Experte. Ihre Verwandten, die Wiesen-Schmetterlinge, fanden dagegen kaum Blüten auf den ausgetrockneten Wiesen.

SCHAFE: Das trockene Gras ist auch ein Problem für die Schafe. Sie fressen gerne frisches grünes Gras. Doch die meisten Wiesen sind vertrocknet, neues Gras ist nicht nachgewachsen, sagt ein Schäfer. Deswegen müssen die Schafe dieses Jahr früher in die Ställe zurück als sonst. Dort bekommen sie Heu.

ÄPFEL: Rot und Gelb leuchten sie gerade an den Obstbäumen: viele knackige Äpfel. Die Apfelernte wird dieses Jahr gut, sagen Experten. Die Äpfel sollen auch besonders lecker sein. Denn die Sommersonne führt dazu, dass die Früchte sehr süß werden, sagt ein Apfel-Experte. Auch Kirschen, Pflaumen und Zwetschgen gab es in diesem Jahr viele.

PILZE: Wesentlich schwieriger findet man gerade Pilze. Sie mögen es warm und feucht. Doch der Sommer war viel zu trocken dafür, sagt ein Experte. Bisher wuchs kaum ein Pilz. Wenn es aber in den nächsten Wochen doch noch richtig regnet, könnten die Pilze noch aus dem Boden sprießen.

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