Dienstag, 10.12.2019

Roter Mantel, Bischofsmütze und Geschenke

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Nikoläuse
Zum Nikolaustag verkleiden sich manche Leute als Nikolaus und verteilen Geschenke.
Foto: Peter Kneffel/dpa

Schuhe putzen oder frische Socken aufhängen und gaaanz artig sein. Dann klappt es hoffentlich auch diesmal mit Geschenken! In der Nacht zum 6. Dezember ist es wieder so weit: der Nikolaus kommt.

Meistens bleibt er aber unentdeckt. Der Nikolaus kommt gern heimlich vorbei und steckt dann Süßigkeiten in die Stiefel oder legt sie vor die Tür. Am nächsten Morgen freuen sich dann viele Leute über die kleinen Überraschungen wie etwa Nüsse, Mandarinen und Lebkuchen.

Hier und da tritt der Nikolaus auch persönlich auf. Dann vergewissert er sich, ob die Kinder auch alle schön brav gewesen sind. Für gewöhnlich kann man ihn mit Liedern und Gedichten davon überzeugen.

Die ganze Geschichte mit dem Nikolaus ist ein alter Brauch. Schon seit langer Zeit zieht er in seinem roten Mantel, seiner Bischofsmütze, dem Stab und natürlich einem Sack voller Geschenke umher. Aber woher kommt der Nikolaus ursprünglich?

Genau weiß man das nicht. Es gibt einige tolle Geschichten von einem Bischof. Der soll vor rund 1500 Jahren Wunder vollbracht haben und Menschen in Not geholfen haben. Wahrscheinlich sind im Nikolaus sogar die Taten von zwei Männern vermischt, vermuten Forscher. Der eine soll Bischof in der Stadt Myra gewesen sein. Das liegt in dem Land Türkei. Der andere war ebenfalls ein Kirchenmann aus dieser Gegend.

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