Mittwoch, 23.01.2019

Forscher zählen weniger Insekten

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Forscher sagen: Die Zahlen der Bienen und Schmetterlinge sind zurückgegangen.
Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa

Es summt und brummt. Auf einer bunten Blumenwiese fliegen Bienen, Schmetterlinge und Käfer hin und her. Ameisen laufen über den Wiesenboden. So schön könnte die Insektenwelt aussehen.

Doch Umweltschützer warnen schon länger: Es gebe immer weniger solcher Blumenwiesen - und immer weniger Insekten.

Forscher haben sich die Zahlen nun genauer angeschaut. Am Mittwoch berichteten Fachleute: Die Zahl der Wildbienen, Ameisen, Wespen, Fliegen, Käfer und Schmetterlinge ist zurückgegangen. Immerhin: Die Zahl einiger Libellenarten habe dafür zugenommen.

Naturschützer finden, dass die Landwirtschaft mehr Rücksicht auf die kleinen Tiere nehmen sollte. Der Einsatz von Chemikalien etwa gefährde Insekten. Vertreter der Landwirte hingegen finden: Alle müssten beim Schutz der Insekten mithelfen, nicht nur Bauern.

Fest steht: Insekten sind sehr wichtig für die Natur. Bienen bestäuben zum Beispiel Pflanzen. Andere Insekten zersetzen Holz und Kot. Außerdem dienen sie zum Beispiel Vögeln als Nahrung.

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