Montag, 14.10.2019

Schleiereulen mögen Mäuse

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Eulen mit Herzgesicht
Schleiereulen sitzen im Nabu-Artenschutzzentrum im Landkreis Gifhorn. Die Eulen waren beim Abriss einer Scheune zum Vorschein gekommen.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Ihr Gesicht erinnert an ein Herz! Am weißen Federschleier in dieser Form lässt sich die Schleiereule gut erkennen. Ihre Augen wirken wie schwarze Köpfe und schauen gerade nach vorn.

Damit es dieser Eule gut geht, braucht sie vor allem Feldmäuse. Das ist ihre Lieblingsspeise, und damit ernährt sie auch ihre Jungen.

In diesem Sommer gab es viele Mäuse - und deshalb auch zahlreiche Eulen-Küken. «Es ist ein gutes Schleiereulenjahr gewesen, weil es viele Mäuse gab», sagt ein Eulen-Experte.

Trotzdem haben es die Schleiereulen nicht leicht. Sie finden kaum noch Platz, wo sie brüten können, etwa in Scheunen oder auf Dachböden von Bauernhäusern. Früher gab es im Mauerwerk mehr Öffnungen, wo die Eulen ihre Nester bauen konnten.

Aber es gibt immer mehr Eulen-Nistkästen. Eulenschützer und Landwirte hängen sie auf.

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