Donnerstag, 14.11.2019

Samtiges Fell, kräftige Grabschaufeln

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Maulwurf
Meistens leben Maulwürfe unter der Erde. Dieser schaut gerade mal kurz raus.
Foto: Patrick Pleul/zb/dpa

Fast sein ganzes Leben verbringt der Maulwurf unter der Erde. Mit seinen Grabschaufeln buddelt er sich viele Meter lange Gänge. Guckt er doch einmal heraus, sieht man: Er hat samtiges Fell!

Damit er in seinen engen Gängen gleich gut vorwärts und rückwärts kriechen kann, kann sich das Maulwurfsfell nach vorne und nach hinten klappen. Das ist also anders als bei Hunden oder Katzen, wo es nur in eine Richtung gut geht.

Die Augen des Maulwurfs verschwinden fast unter dem Fell. Das macht aber nichts. Er sieht eh fast nichts. Braucht er auch nicht: Mit den Tasthaaren an der Schnauze findet er seine Beute. Dazu gehören etwa Regenwürmer und Engerlinge.

Der Maulwurf vertilge Schädlinge und vertreibt auch Mäuse. Darüber sollten sich Gärtner ruhig mehr freuen, meint die Deutsche Wildtier-Stiftung. Sie erklärte am Montag: Der Europäische Maulwurf ist für uns das Tier des Jahres 2020.

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