Dienstag, 10.12.2019

Kaum noch Rebhühner auf den Feldern zu sehen

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Bedrohtes Rebhuhn
In der freien Natur leben in Deutschland nur noch extrem wenige Rebhühner.
Foto: Sina Schuldt/dpa

Sein Federkleid ist unscheinbar grau-braun. Am liebsten versteckt sich der Vogel. Einen zu sehen ist ein Glücksfall. Die Rede ist vom Rebhuhn.

Der Vogel ist ungefähr so groß wie eine Ringeltaube. Er läuft aber lieber auf dem Boden herum als zu fliegen.

Früher lebten überall auf den Feldern Rebhühner. Inzwischen sind die Vögel aber extrem selten geworden.

Ihr Rückgang sei so dramatisch wie bei kaum einer anderen Vogelart, warnen Vogelschützer. Gerade treffen sich Experten in Rottenburg im Bundesland Baden-Württemberg. Sie beraten, wie man dem Vogel helfen kann.

Schuld an dem Rückgang sei unter anderem die Landwirtschaft, sagen die Vogelschützer. Landwirte ließen neben ihren Feldern zu selten Grünstreifen stehen. In den Wiesen kann sich das Rebhuhn verstecken und nach Futter suchen.

Manche Landwirte lassen nun wieder mehr bewachsene Flächen für die Rebhühner stehen, um den Vögeln zu helfen.

Doch auch Füchse sind ein Problem. Denn das Rebhuhn brütet am Boden. Seine Eier sind also leichte Beute für den Fuchs oder andere Raubtiere.

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