Sonntag, 05.04.2020

Futtern für die Natur

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Lecker Futter
Eine Heidschnucke knabbert an einer Heidepflanze.
Foto: Philipp Schulze/dpa

Heidschnucken naschen gern junge Pflanzen. Das Wort Schnucke soll auch von «schnökern» für Naschen kommen.

Diese Schafe leben vor allem in der Lüneburger Heide, einer Landschaft in Norddeutschland. Dort fressen sie am liebsten Heidekraut, Gras, Wildkräuter - und die Triebe von jungen Bäumchen.

Die Heidschnucke ist das Symboltier der Lüneburger Heide. Denn ohne die Schafe gäbe es diese Landschaft irgendwann nicht mehr.

Ein Experte erklärt das so: Die Tiere holen das Gras aus der Heide und knabbern das ganze Jahr an den Heidepflanzen. Dadurch verjüngt sich die Heide regelmäßig und blüht gut.

Zudem futtern die Schafe die jungen Triebe von Bäumen wie Kiefern und Birken. So kann die Heide nicht zuwachsen.

Die «Graue Gehörnte Heidschnucke» hat ein silbergraues Fell mit einem schwarzen Brustlatz. Männliche und weibliche Tiere tragen Hörner. Die Lämmer haben anfangs schwarzes, gelocktes Haar.

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