Mittwoch, 21.10.2020

Fußball im Risikogebiet

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Nationalmannschaft
Wenn Fußballer in ein Risikogebiet fahren, müssen sie danach oft erstmal in Quarantäne.
Foto: Christian Charisius/dpa

Besser nicht hinreisen: Das sagen Fachleute gerade über viele Länder. So wollen sie verhindern, dass Menschen aus Deutschland sich dort mit dem Coronavirus anstecken. Während Urlauber ihre Reisen deshalb oft absagen, gibt es andere, die trotzdem fahren: Profi-Fußballer etwa, um ein Spiel zu bestreiten. Kommen die Spieler dann zurück, müssen sie oft erstmal in Quarantäne (gesprochen: karantäne). Sie dürfen also keine anderen Leute treffen.

Besonders blöd ist das für Fußballer in der Nationalmannschaft. Würden sie mit der Mannschaft in ein Risikogebiet reisen, dürften sie nach der Rückkehr nicht direkt mit ihrem Team in Deutschland trainieren. «Für mich ist es ein Unding, Spieler in Risiko-Gebiete zu schicken», sagte einer der Chefs vom FC Augsburg Reportern.

Eine Lösung wäre, die Spiele zu verlegen. Eine andere ist: Die Vereine sollen sich dagegen wehren dürfen, ihre Spieler mit der Nationalmannschaft reisen zu lassen. Am 10. Oktober soll die deutsche Mannschaft im Land Ukraine spielen, einem Corona-Risikogebiet. Viele Vereine wünschen sich, dass es bis dahin klare Regeln gibt.

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