Freitag, 14.08.2020

Bei Nacht im See tauchen

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Tauchgang bei Nacht
Schüler und Lehrer der Kasseler Tauchschule machen sich im Edersee klar zum Nachttauchgang.
Foto: Uwe Zucchi/dpa

Nachts tauchen gehen: Das klingt nach einem richtigen Abenteuer!

Tauchlehrer Stefan Pape macht das mit zwei Tauch-Schülern. Sie tauchen im Edersee, einem Stausee im Bundesland Hessen.

Im Sommer ist dort tagsüber viel los. Abends dagegen ist es ruhig und der See wirkt tief, grün und dunkel.

Ein bisschen mehr Mut als am Tag muss man bei einem nächtlichen Tauchgang schon haben. Nachts ist im Wasser vieles anders. Man sieht Lebewesen, die sich tagsüber verstecken wie Aale, Flusskrebse und jagende Hechte.

Wegen der Dunkelheit tragen die Taucher Lampen mit sich. «Wir verständigen uns mittels des Lampenscheins», erklärt Stefan Pape. Dafür gibt es Zeichen: Ein langsames Kreisen mit der Lampe bedeutet etwa «OK».

Ziel der Taucher ist das sogenannte Edersee-Atlantis. Damit sind die Reste einiger verlassener Dörfer gemeint. Sie wurden beim Bau des Stausees vor etwa 100 Jahren überflutet.

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