Freitag, 26.04.2019

Fehler machen und trotzdem gewinnen

Kommentieren
Isabell Werth gehört in der Dressur zu den Besten. Foto: Bjorn Larsson Rosvall/TT News Agency/
Foto: dpa

Die Siegerin musste ein bisschen über sich schimpfen und gleichzeitig lachen: «Das war blöd, so blöd», sagte die Reiterin Isabell Werth.

Dabei hatte die Deutsche am Wochenende zum dritten Mal hintereinander den Weltcup (gesprochen: weltkap) im Dressurreiten gewonnen. An diesem Wettbewerb dürfen nur die besten Reiterinnen und Reiter der Welt teilnehmen. Beim Dressurreiten zeigen Pferd und Reiter in einem Viereck bestimmte Figuren. Dabei müssen sich beide gut verstehen.

Und was fand Isabell Werth dann blöd? Sie hatte mit ihrem Pferd Weihegold einen kleinen Fehler gemacht. Das kostet im Wettbewerb Punkte. «Ich war so sicher, das Pferd war so gut drauf - und dann hatte ich schon das Grinsen auf den Augen und reite sowas. Das war mein Fehler», erzählte sie. Denn sie hatte Weihegold falsche Anweisungen gegeben.

Weil aber alles andere bei ihrem Ritt perfekt lief, konnte Isabell Werth sich trotzdem den Titel holen.

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!