Freitag, 20.09.2019

Wasserspringen in der Natur

Kommentieren
Ab in die Gumpe
Zwei junge Frauen springen von einem Felsen in einen Bach. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Foto: dpa

Unten rauscht der kalte Bach. Das Wasser hat tiefe Becken geformt. Daneben ragen Felsen in die Höhe. Diese Natur benutzen einige Leute als Sprungturm und Sprungbecken. Sie hüpfen dort mehrere Meter in die Tiefe!

Diese Sportart heißt Gumpenjucken. Zumindest ist das der Name in der Region Allgäu im Bundesland Bayern. Im Allgäuer Dialekt ist Gumpen ein Becken unter einem Wasserfall. Jucken bedeutet springen.

Einer der Springer erzählt: «Der Absprung und der freie Fall, wenn es kein Zurück mehr gibt - dieses Gefühl ist der Hammer!»

Die Springer achten darauf, dass das Wasser unten immer tief genug ist. Denn wer von weit oben springt, taucht auch tief ein. Außerdem tauchen sie die Becken vorher ab, um nach Baumstämmen und Ästen zu suchen. So wissen sie, ob sie springen können.

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!