Sonntag, 26.01.2020

Rote Karten gibt's auch beim Handball

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Schiedsrichter zückt Rot
Uwe Gensheimer sah am Donnerstag die rote Karte.
Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Ein brutales Foul, ein Tor mit der Hand verhindert: Dafür bekommen Fußballer eine rote Karte und müssen sofort vom Platz. Ihre Mannschaft muss dann mit einem Spieler weniger auskommen.

Beim Handball ist es etwas anders geregelt. Als Strafe müssen die Spieler oft für zwei Minuten vom Platz. Danach dürfen sie erst mal weiterspielen. Nach drei Hinausstellungen gibt es eine rote Karte.

Manchmal zeigen die Schiedsrichter aber auch sofort eine rote Karte. Der Spieler muss das Feld gleich verlassen. Nach zwei Minuten darf immerhin einer der Mitspieler einspringen.

Für eine rote Karte beim Handball gibt es verschiedene Gründe: Am Donnerstag musste der deutsche Spieler Uwe Gensheimer vom Platz. Er hatte dem gegnerischen Torwart bei einem Siebenmeter den Ball ins Gesicht geworfen. Dafür gibt es laut Regeln eine rote Karte. Es sei denn, der Torwart hat seinen Kopf kurz vor dem Wurf in Richtung des Balls bewegt. Uwe Gensheimer entschuldigte sich direkt nach dem Wurf.

Beim nächsten Spiel darf er wieder mitspielen. Deutschland tritt gerade bei der Europameisterschaft an. Der Gegner an diesem Samstag ist Spanien.

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