Donnerstag, 14.11.2019

Para-WM mit wenigen Zuschauern

Kommentieren
Kappel
20.08.2018, Berlin: Behindertensport: EM der Leichtathleten im Jahn-Sportpark, Kugelstoßen, Herren, F41. Der Deutsche Niko Kappel stößt die Kugel. Kugelstoßer Niko Kappel befürchtet, dass bei der Para-WM nur wenige Zuschauer ins Stadion kommen werden.
Foto: Jens Büttner/zb/dpa

Die Weltmeisterschaft der Leichtathleten im Land Katar ist nun einen Monat her. Und schon ist dort wieder Leichtathletik-WM!

Diesmal geht es um die Wettbewerbe für Sportler mit Behinderung. Das Turnier wird auch Para-WM genannt.

Para-Wettbewerbe finden für gewöhnlich am selben Ort statt wie kurz zuvor die Turniere für Sportler ohne Behinderung. So ist das zum Beispiel auch bei den Olympischen Spielen und den Paralympischen Spielen.

Und wie schon vor einem Monat schimpfen viele Sportlerinnen und Sportler wieder über den Austragungsort. Denn in Katar interessieren sich nicht viele Leute für den Sport. Schon bei der WM besuchten nur wenige Leute das Stadion.

So könnte das auch bei der Para-WM sein. 29 deutsche Sportlerinnen und Sportler fahren hin. Kugelstoßer Niko Kappel ist einer von ihnen. Er meint: «Vor zwei Jahren in London hatten wir in einer Woche 400 000 Zuschauer. Jetzt sind wir froh, wenn wir über die ganze Strecke 400 haben werden».

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!