Samstag, 28.03.2020

Glöckchen im Ball

Kommentieren
Blinden-Baseball
Damit die sehbehinderten Spieler wissen wo der Ball ist, ist darin ein Glöckchen eingebaut.
Foto: Matthias Balk/dpa

Erst schlägt man einen Ball aus der Luft in ein Spielfeld. Dann muss man das Feld so schnell wie möglich umrunden. Dafür ist Zeit, bis die gegnerische Mannschaft den Ball gefangen und gesichert hat. Darum geht es beim Baseball (gesprochen: bäisboal).

Kaum vorstellbar: Baseball spielen auch Menschen, die schlecht oder gar nicht sehen können. Beim Blinden-Baseball verlassen sich die Spielerinnen und Spieler ganz auf ihr Gehör.

Die Spielregeln beim Blinden-Baseball unterscheiden sich kaum vom Baseball. Anfangs wird der Ball nicht hochgeworfen, sondern der Spieler schlägt ihn mit dem Schläger direkt aus seiner Hand aufs Feld. Danach muss der Spieler schnell drei Stationen am Spielfeldrand erreichen, bis er schließlich im Ziel ankommt. Aber wie soll das gehen, ohne das Feld und den Ball sehen zu können?

In dem Spielball ist ein Glöckchen. Das klingelt, wenn der Ball geschlagen wird oder auf dem Boden aufkommt. Die Stationen geben entweder einen Piep-Ton von sich. Oder ein Helfer klatscht vor einer Station in die Hände. So finden sich die Spieler zurecht.

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!