Donnerstag, 05.08.2021

Wer will, wer hat noch nicht?

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Impfung
Schnell mit dem Auto vorbei und eine Impfung abholen: Das geht in manchen Städten.
Foto: Fabian Sommer/dpa

«Jede einzelne Impfung zählt.» Das sagte Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag. Sie bat die Menschen, sich möglichst gegen das Coronavirus impfen lassen. Einige Leute finden es aber zu kompliziert, dafür einen Termin beim Arzt oder in einem Impfzentrum zu buchen. Deswegen heißt es nun oft: Wenn die Menschen nicht zu den Impfungen kommen, dann müssen die Impfungen eben zu den Menschen kommen. Hier sind einige Beispiele, wie das passiert.

ZOO: Erst eine Spritze abholen, dann die Faultiere und Tapire anschauen. Das war im Zoo der Stadt Wuppertal möglich. Dort wurde im Südamerika-Haus geimpft. In das Haus durfte nur, wer zum Impfen kam. Für die anderen war es noch zu.

IKEA: Ein Teil des riesigen Parkplatzes eines Möbelhauses wurde zum Impfzentrum. Wer wollte, konnte sich dort in der Stadt Berlin mit dem Auto anstellen. Diese Leute bekamen die Spritze durchs Autofenster verpasst. Aber auch für Fußgänger gab es eine Schlange.

SUPERMARKT: Brot, Gemüse, Milch und eine Impfung. Das gibt es in einigen Supermärkten, zum Beispiel in der Stadt Pforzheim. Ähnlich wie viele Erwachsene «Coffee to go» trinken, also Kaffee zum Mitnehmen. So heißt es hier: «Impfen to go».

STADION: Fußballfans gehen am liebsten ins Stadion. Also gab es für sie dort eine Impf-Aktion in der Stadt Mainz. Wer sich eine Spritze abholte, nahm auch an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gab es drei Trikots des Bundesliga-Vereins Mainz 05.

BAHNHOF: Millionen Menschen fahren jeden Tag mit der Bahn. Für sie wäre es bequem, wenn an den Bahnhöfen geimpft würde. Tatsächlich hat das die Stadt Köln an ihrem Hauptbahnhof getan. Das kam gut an: Schnell bildeten sich lange Schlangen.

SCHULE: Einige Kinder und Jugendliche über zwölf Jahren haben das Angebot bekommen, in der Schule geimpft zu werden, etwa in der Stadt Dieburg. «Ich habe mich bei der Hausärztin angemeldet, aber das hier geht einfach schneller», sagte der Schüler Julian Schwab.

IMPFBUS: Mehrere Städte und Gemeinden haben Impfbusse bestellt. Diese fahren zum Beispiel an große Schiffe in Bremerhaven, um die Seeleute zu impfen. Andere Busse sind in abgelegeneren Regionen unterwegs, wo es die Leute weit haben bis zu einem Impfzentrum.

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