Donnerstag, 15.04.2021

Neue Arten des Protests

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Warnstreik
Statt auf einer Demo zusammen zu kommen, trafen diese Leute sich für eine Protestaktion auf einem Parkplatz.
Foto: Bernd Thissen/dpa

Leute stehen dicht gedrängt, manche schwenken Fahnen oder tragen grelle Westen. Trillerpfeifen sind zu hören. Das ist ein typischer Anblick bei Warnstreiks.

Warnstreik bedeutet: Die Leute gehen für ein paar Stunden nicht zur Arbeit. Stattdessen protestieren sie etwa vor einer Fabrik. Häufig geht es darum, dass die Beschäftigten in Verhandlungen mehr Geld für ihre Arbeit verlangen. Warnstreiks sollen deutlich machen: Wir meinen es ernst mit unseren Forderungen.

Eng zusammenstehen ist allerdings in Corona-Zeiten nicht angesagt. Deshalb sahen die Warnstreiks am Dienstag anders aus. Beschäftigte in Metall- und Elektroberufen trafen sich zum Beispiel auf einem riesigen Parkplatz. Dabei blieben sie in ihren Autos, die mit Fähnchen geschmückt waren. Woanders gab etwa es einen Fackellauf mit großem Abstand und eine Fahrrad-Demo.

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