Sonntag, 29.11.2020

Leute statt Leere

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Leere Innenstadt
Ohne Geschäfte wirken die Innenstädte wie ausgestorben.
Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Die Schaufenster sind mit Pappe abgeklebt. Hier liegen keine Sachen mehr aus, die man kaufen kann: Wo früher einmal ein Geschäft war, steht heute alles leer. In vielen Innenstädten ist das ein Thema. Die Besitzer der Läden verdienen nicht genug und müssen schließen. Die Geschäfte haben es oft schwer, weil viele Menschen lieber Sachen im Internet bestellen. Da müssen sie nicht lange suchen oder herumlaufen, sondern finden schnell, was sie suchen. In der Coronakrise sind solche Bestellungen noch einmal mehr geworden.

Doch ohne Läden wirken die Innenstädte langweilig und leer. Deutschlands Minister für Wirtschaft will, dass sich das ändert. «Sie sollen wieder Lieblingsplätze für die Menschen werden», sagt er über die Einkaufsstraßen. Er schlägt vor, die Orte für Restaurants und Cafés zu nutzen und dort Platz für Kultur zu schaffen. Mit Kultur sind etwa Ausstellungen oder Musik gemeint. Außerdem müssten kleinere Läden digitaler werden, findet der Minister. So können auch sie etwa Sachen im Internet verkaufen.

In den kommenden Monaten sollen zu dem Thema neue Ideen gesammelt werden.

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