Samstag, 23.10.2021

Der Streit ist beendet

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Bahn
Die Mitarbeiter der Bahn bekommen mehr Geld.
Foto: Carsten Koall/dpa
Dieser Zug fällt aus: So etwas werden Bahn-Reisende künftig wieder seltener hören. Denn im Streit bei der Bahn gab es eine Einigung. Die Züge fahren wie gewohnt. Dazu haben auch Streit-Schlichter beigetragen.

Wenn sich Geschwister heftig streiten, greifen oft die Eltern ein. In der Schule vermitteln die Lehrerinnen und Lehrer, wenn es zwischen zwei Kindern richtig Zoff gibt. Denn manchmal ist der Streit so groß, dass die beiden Seiten sich alleine nicht mehr einigen können. Dann braucht es Streit-Schlichter. Das sind Menschen, die mit dem Streit eigentlich nichts zu tun haben und deshalb auf keiner der beiden Seiten stehen.

So ging es auch Daniel Günther und Stephan Weil. Die beiden haben mit dem Streit bei der Deutschen Bahn eigentlich nichts zu tun. Denn sie sind Politiker. Daniel Günther regiert das Bundesland Schleswig-Holstein. Stephan Weil regiert im Bundesland Niedersachsen.

Dennoch wurden die beiden gefragt, ob sie im Streit zwischen der Bahn und der Gewerkschaft der Lokführer (abgekürzt: GDL) vermitteln können. Eine Gewerkschaft wie die GDL setzt sich unter anderem für die Rechte von Mitarbeitern in Firmen ein.

Am Donnerstag gab es gute Nachrichten: Die beiden Streit-Schlichter haben es tatsächlich geschafft, den Streit zu beenden. Die Bahn und die GDL haben sich unter anderem darauf geeinigt, dass die Mitarbeiter der Bahn mehr Geld bekommen. Das freut nicht nur die Mitarbeiter. Auch die Menschen, die oft mit der Bahn unterwegs sind, sind erleichtert. Denn in den letzten Wochen hatte es mehrere Streiks der Gewerkschaft gegeben. Viele Züge fielen aus.

Zufrieden sind auch die beiden Streit-Schlichter. Stephan Weil erklärte am Donnerstag: «Jetzt können sich Daniel Günther und ich wieder unseren Regierungsgeschäften und dem Wahlkampf widmen.»

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