Montag, 30.11.2020

Das Training fällt erstmal aus

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Schwimmbad
Die Sportvereine dürfen in den nächsten Wochen kein Training anbieten. Auch Schwimmbäder bleiben geschlossen.
Foto: Carsten Koall/dpa

Das Wichtigste zuerst: Die Schulen sollen aufbleiben! Obwohl sich gerade viele Menschen neu mit dem Coronavirus anstecken. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Chefs der Bundesländer am Mittwoch beschlossen. Für sie war klar: So etwas wie die Schulschließungen im Frühjahr soll nicht noch einmal passieren.

Trotzdem könnte sich dein Alltag im nächsten Monat verändern. Das gilt vor allem, wenn du gern Sport machst. Denn neue Regeln sollen verhindern, dass sich weiter besonders viele Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Dazu gehört: Das Training in Sportvereinen muss ab dem 2. November bis zum Monatsende ausfallen. Auch etwa Schwimmbäder werden geschlossen.

Viele Vereine sind jetzt enttäuscht. «Das Wetteifern, mit Niederlagen umzugehen, Freunde zu treffen, sich auszutauschen: Das alles fällt weg», sagt etwa der Sportfachmann Thomas Härtel. Schließlich hatten sich die Vereine extra Maßnahmen überlegt, damit das Training weiterlaufen kann. Dazu gehörten etwa Übungen in kleinen Gruppen. Oder Regeln wie: «Nach einem geschossenen Tor nicht abklatschen, nicht umarmen!»

Trotz der Enttäuschung meint der Sport-Experte: Die Vereine wollten auch ihren Beitrag leisten, damit die Ansteckungen nicht außer Kontrolle geraten. «Die Gesundheit ist immer das oberste Gut.»

Heißt das nun etwa, man darf überhaupt keinen Sport mehr machen? Nicht ganz. Allein oder zu zweit ist Sport weiter erlaubt. Das gleiche gilt auch für die Menschen, mit denen du zusammenwohnst. Dann dürfen es sogar mehr als zwei sein.

Laufen, skaten oder mit Eltern oder Geschwistern einen Ball kicken, ist also okay. Sich in größerer Runde auf dem Bolzplatz zu treffen, dagegen nicht. Immerhin bleiben Spielplätze dafür in vielen Bundesländern offen.

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