Dienstag, 10.12.2019

Ein Tauchbad für den Auto-Akku

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Tauchbad
Tausende Liter Wasser sind nötig, um ein Feuer in einem Elektroauto zu löschen.
Foto: -/Polizei Düren/dpa

Die meisten Autos auf der Straße werden mit Benzin oder Diesel-Kraftstoff angetrieben. Aber inzwischen kommen mehr hinzu, die mit Strom fahren. Sie heißen Elektroautos und nutzen einen Akku, der aufgeladen wird.

Auch mit so einem Auto kann mal ein Unfall passieren und ein Brand entstehen. Feuerwehr-Fachleute haben nun überlegt, was dann zu tun ist. Denn, um ein E-Auto zu löschen, benötigt die Feuerwehr viel mehr Wasser als etwa für ein Benzin-Auto. Aber warum?

Das liegt am Akku. Wenn der brennt, setzt er im Inneren sehr viel Energie frei. Die Feuerwehr muss ihm dann mehr Energie entziehen, als er freisetzt, erklärt ein Experte. Das schafft sie, in dem sie den Akku mit viel Wasser kühlt. Auf diese Weise können bei einem Einsatz schon mal 9000 Liter Wasser verbraucht werden. Das ist ungefähr so viel wie 60 volle Badewannen.

Zur Sicherheit legt die Feuerwehr den Akku nach dem Löschen noch 24 Stunden in ein Wasserbad. Damit er sich nicht erneut entzündet.

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