Montag, 10.12.2018

Übers Chaos Reden

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Wenn zu Hau­se mal wie­der al­les Dr­un­ter und Dr­üb­er geht, ich an mei­nem Or­ga­ni­sa­ti­ons­ta­lent im All­ge­mei­nen und mei­nen müt­ter­li­chen Fähig­kei­ten im Be­son­de­ren zweif­le, hilft mir ein Ge­spräch mit Lei­dens­ge­nos­sin­nen.

Also nicht solchen, die vorbildliche Kinder haben, die nie über Möbel turnen, nur gute Noten schreiben und sowieso immer auf das hören, was ihre Eltern ihnen sagen, sondern jenen, die offen und ehrlich über ihre Sorgen und Nöte reden. So ein Mütter-Treff, von denen ich passend zur Kinderzahl inzwischen drei regelmäßig besuche, hilft Wunder, denn er vermittelt mir, dass ich mit dem ganz normalen alltäglichen Wahnsinn nicht allein bin und dass er genau das ist: nämlich normal. Und oh Wunder: Wenn man so manche Begebenheit in kleiner oder auch größerer Runde erzählt und andere Mütter ihren Senf dazugeben, kann man - mit etwas Abstand von Daheim und einem Gläschen Wein in der Hand - plötzlich über Vieles lachen, was kurz vorher noch eine Katastrophe schien.

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