Montag, 10.12.2018

Tanzen

Kommentieren

Was mir hilft? Mich zu er­in­nern, wer ich mal war. Nicht die­se Frau, die Ap­fel­ku­chen backt, Ap­fel­chips trock­net, Ap­fel­mus ein­kocht und Kir­schen. Die sich manch­mal auf­führt, al­so wol­le sie den Preis »Öko­mut­ter des Jah­res« ge­win­nen.

Hilft immer: Mittwochs zum Sport zu gehen. Ist nicht verhandelbar. Zweimal im Jahr (mindestens) Mädelswochenende - mit den selben tollen, inspirierenden Frauen, die Beruf und Alltag rocken. Mal zu viert, mal zu sechst.

Und immer wieder: Ausgehen. Ins Ballett. Ins Theater. Hauptsache im Dunklen unterwegs sein. Aber am liebsten auf ein Konzert. Oder Tanzen. Und zwar nicht so wie früher, als wir höflich gewartet haben, bis ein gutes Lied kam. Nein, sofort los. Als ob es keinen Morgen gäbe. Total wurscht, wie es aussieht. Verschwitzt und glücklich sein. Die Zeit ist knapp. Lieber zwei Stunden richtig auskosten. Denn bis halb fünf unterwegs sein, ganz ehrlich, das passiert aktuell zwei Mal im Jahr. Ist aber nicht schlimm. Es sind die kleinen, kurzen Glücksmomente, von denen ich zehre, wenn ich an einem Tag zum dritten Mal die Spülmaschine ausräume.

Lade Inhalte...
Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!