Mittwoch, 26.09.2018

In acht Tagen um die Welt

Montag, 25.06.2018 - 14:32 Uhr

Phi­leas Fogg reis­te in 80 Ta­gen um die Welt. Der eng­li­sche Gent­le­man ras­te von Lon­don aus nach Brin­di­si, Su­ez, Mum­bai, Kal­kut­ta, Hong­kong, Shang­hai, Yo­ko­ha­ma, San Fran­cis­co, New York, Queens­town, Du­b­lin, Li­ver­pool und wie­der zu­rück nach Lon­don und ge­wann sei­ne Wet­te we­gen der Zeit­ver­schie­bung, glaubt man Ju­les Ver­nes.

OHNE JETLAG

Wer seinen Urlaub zu Hause verbringt, kann auch in der Region in acht Tagen um die Welt reisen, wenn er etwas Fantasie hat. Zerstreuung aus fünf Kontinenten findet sich auch im Rhein-Main-Gebiet, ohne im engen Flugzeug zu sitzen, Jetlag und Geldumtauschen. Europa, Asien, Afrika, Australien und Amerika. Und Urlaub zu Hause kann genauso schön sein wie Urlaub in einem anderen Land, wenn man den Alltag einfach ausklammert und wie in den Ferien keine Wäsche wäscht, nicht kocht und auch sonst nichts erledigt wie die lästige Steuererklärung. Wer in den Frankfurter Zoo fährt, kann die Weltreise sogar an einem einzigen Tag machen. In den hessischen Sommerferien gibt es bis 2. August Angebote für Kinder – für Sechs- bis Achtjährige jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr und Neun- bis Elfjährige jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr. Regenwalderlebnisse gibt es etwa am 31. Juli und 2. August. Ohne Impfpass und Tropenhelm (dafür mit verbundenen Augen) starten die Kinder einen Expedition in den Regenwald, in dem man Tiere meist hört, bevor man sie sieht und versuchen durch Lauschen in der Freiflughalle herauszufinden, zu wem die Laute gehören.

Australier können Familien im Vivarium in Darmstadt kennenlernen, dort leben in einem Freigehege Bennett-Kängurus, die im April sogar Nachwuchs bekommen haben. Auch der australische Lungenfisch lebt dort. Sehr beliebt bei Kindern ist der weiße Pfau, auch Hochzeitspfau genannt, der mit seinem weißen Federkleid und seinem Krönchen aussieht wie eine elegante Braut.

ZU DEN KÄNGURUS

Im Frankfurter Palmengarten lernen Familien in verschiedenen Häusern die verschiedenen Klimazonen kennen. Im Tropicarium etwa gibt es Monsunwald, Bergregenwald, Mangrove, Halbwüste, Savanne, Dornenwald und Nebelwüste. Es gibt mehrere Abenteuerspielplätze und einen Wasserspiele zum Abkühlen, Holzflugzeuge zum Klettern, eine kleine Bimmelbahn, die durch den Garten fährt und Paddelboote kann man auch mieten. Nach Afrika muss man nicht, wenn man Strauße sehen will. Die leben auch auf der Straußenfarm im hessischen Schaafheim. Im Mai sind dort wieder Küken geschlüpft, Führungen gibt es an Sonn- und Feiertagen um 14.30 Uhr.

Passend zur Weltreise bietet es sich an, jeden Abend ein Gericht aus einem anderen Land zu essen – etwa Spaghetti, Sushi, Tacos und Reis.