Dienstag, 25.09.2018

Empathie entwickeln

Montag, 26.02.2018 - 13:30 Uhr

He­idy Grö­ger aus Gold­bach en­ga­giert sich zu­sam­men mit ih­rer Lab­ra­dor­hün­din Ju­no im Ve­r­ein Kind und Hund (www.kind-und-hund.org). Sie be­sucht Schu­len und Kin­der­gär­ten und führt Si­cher­heits­trai­nings für Kin­der im Um­gang mit Hun­den durch.

Was wol­len Sie den Kin­dern in ih­ren Trai­nings­stun­den mit­ge­ben?

Dass sie die Grenzen des Hundes akzeptieren und Empathie für die Bedürfnisse des Tieres entwickeln. Außerdem wollen wir bei den Kindern Ängste abbauen und ihnen beibringen, wie sie sich in bestimmten Situationen am besten verhalten.

Was sind kritische Situationen zwischen Hund und Kind?
Kinder umarmen Hunde stürmisch oder wollen sie zum Spielen zwingen. Das kann den gutmütigsten Hund nerven. Auch beim Fressen verstehen Hunde keinen Spaß. Das muss man Kindern klar vermitteln.

Wie nehmen Sie Kindern die Angst vorm Hund?
Viele Kinder wollen erstmal beobachten. Nach und nach kommen sie dann näher. Wir lassen Juno schnuppern und ich zeige den Kindern, wie man richtig streicheln kann. Nicht am Kopf von oben herab! Am Ende sind die ängstlichen Kinder meist ganz stolz, weil sie sich getraut haben.

Ein Hund als Haustier fürs Kind. Eine gute Idee?
O ja. Die Kinder können kleine Aufgaben übernehmen, sind mehr draußen in der Natur, lernen etwas fürs Sozialverhalten und haben einen treuen Tröster an ihrer Seite.