Donnerstag, 14.11.2019

Angemessene Hygiene

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Mother taking care of sleepy child while sitting on couch in the living room
Foto: KatarzynaBialasiewicz
Wie ech­te Rit­ter kön­nen auch wir uns ein Schutz­schild ge­gen fie­se Bak­te­ri­en und um­her­schwir­ren­de Vi­ren auf­bau­en und so ver­su­chen, Krank­heit­s­er­re­ger erst gar nicht an uns her­an­zu­las­sen. Die wich­tigs­ten Hy­gie­ne­tipps der Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­li­che Auf­klär­ung (BZ­gA) ha­ben wir hier zu­sam­men­ge­fasst:
HER EURE HÄNDE

Mit unseren Händen fassen wir alles an - Kinder oft noch mehr als wir Erwachsenen.

REGELMÄSSIG. Daher müssen wir gerade unsere Hände regelmäßig waschen. Die BZgA empfiehlt das zum Beispiel bei dem Nach-Hause-Kommen, nach dem Besuch der Toilette, vor dem Essen oder Kochen, nach dem Berühren von Tieren, nach dem Kontakt zu Kranken und nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen.

GRÜNDLICH. Die Hände waschen wir laut BZgA »richtig«, wenn wir die nassen Hände von allen Seiten einseifen - besonders die Fingerspitzen, die Handinnenfläche und die Zwischenräume zwischen den Fingern - und uns beim Einseifen 20 bis 30 Sekunden Zeit lassen. Danach sollten wir die Seife gründlich abspülen und die Hände an einem sauberen Handtuch sorgfältig abtrocknen.

ENTFERNT. Auch, wenn es uns schwerfällt, wir sollten uns so wenig wie möglich ins Gesicht fassen. Und wenn, dann bestenfalls nur mit gereinigten Händen.

BEI KRANKHEIT

Hat uns doch der Schnupfen oder eine Grippe erwischt, können wir mit kleinen Handgriffen netterweise unsere Umgebung schonen.

HUSTEN & NIESEN. Beim Niesen und Husten drehen wir uns von unserem Gesprächspartner weg oder gehen auf Abstand. Entweder husten oder niesen wir in ein frisches Taschentuch oder, falls wir keines zur Hand haben, halten wir laut BZgA statt der Hände besser die Armbeuge vor Mund und Nase.

ABSTAND. Wer krank ist, gehört nach Hause und nicht ins Büro oder in Kita, Kiga oder Schule! Wenn es geht, reduzieren wir engen Körperkontakt in der Ansteckungszeit. Die BZgA rät, auf jeden Fall eigenes Geschirr, eigene Handtücher oder sogar getrennte Toiletten zu benutzen.

WUNDEN. Kleinere Verletzungen schützen wir, indem wir sie mit Pflaster oder Verband bedecken.

IM ZUHAUSE

Auch unsere Umgebung sollten wir frei von Krankheitserregern halten.

PUTZEN. Auf Sauberkeit achten wir besonders im Bad und in der Küche. Putzlappen sollten, so die Aussage der BZgA, nach der Nutzung immer vollständig trocknen können, und ohnehin häufig gewechselt werden.

SPÜLEN & WASCHEN. Küchenutensilien reinigen wir mit Spülmittel und heißem Wasser. Mindestens bei 60 Grad sollten wir laut BZgA Spüllappen, Putztücher, Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche waschen.

LÜFTEN. Die BZgA empfiehlt, geschlossene Räume mehrmals täglich für ein paar Minuten zulüften.

LEBENSMITTEL. Eine gute Kühlung empfiehlt sich ja bekanntlich für alle frischen Lebensmittel. Obst und Gemüse waschen wir vor dem rohen Verzehr ohnehin immer gründlich. Fleisch sollte laut BZgA unbedingt auf mindestens 70 Grad erhitzt werden. Rohes Fleisch bewahren wir am besten so auf, dass es keine anderen roh verzehrten Lebensmittel berührt. lml

Hintergrund

Die weiche Decke und das Lieblingskuscheltier fest im Griff helfen beim Gesundwerden - vorausgesetzt sie werden auch hin und wiedermal gewaschen.Foto: KatarzynaBialasiewicz/

Getty Images

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