Donnerstag, 28.01.2021

7 Ideen, die Lust auf Winter machen

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7 Ideen, die Lust auf den Winter machen
7 Ideen, die Lust auf den Winter machen im "Mami, Papi & ich", Ausgabe Dezember 2020/Januar 2021
Foto: tatyana_tomsickova (iStockphoto)
Damit auch dieser Winter einer voller unvergesslicher Momente wird, folgen sieben Stimmungsmacher, die Familien diesen Winter unbedingt ausprobieren sollten - garantiert pandemie-geeignet!

Der Win­ter, wie sich Kin­der ihn Jahr für Jahr wün­schen, steht für wei­ße Wie­sen und mit Schnee ge­zu­cker­te Ba­um­kro­nen, für ge­fro­re­ne Se­en, für damp­fen­de Ka­mi­ne und die­se un­fass­bar ein­zi­g­ar­ti­ge Nest­wär­me zu­hau­se. Trotz zapfiger Kälte schlupfen wir dann in die dicke Winterjacke, wickeln uns den Schal zigmal um den Hals und rücken die schönste Mütze auf dem Kopf zurecht. Und sind wir durchgefroren, wartet drinnen als Belohnung eine heiße Schokolade oder ein knisterndes Kaminfeuer. Unserem scheinbar unendlichen Verlangen nach Gemütlichkeit steht der Reiz von kristallklarem Raureif und funkelndem Schnee gegenüber.

Ja, genau so hätten wir den Winter gerne, auch und gerade in diesem schwierigen Jahr. So verfolgen Familien die Wetterprognosen mit besonderer Aufmerksamkeit, fiebern hin auf eine weiße Weihnacht und eine verwunschene Zeit »zwischen den Jahren«, wenn die nächsten Ferien anstehen.

ERINNERUNGEN SAMMELN

Denn so ein märchenhafter Winter könnte uns versöhnlich stimmen, uns viele Strapazen des Jahres für einen Moment vergessen lassen. Stattdessen rücken eigene Kindheitserinnerungen in den Fokus. Es ist die Zeit, in der sogar Erwachsene ihr inneres Kind freilassen dürfen. Dann wird etwa der waghalsige Ritt auf dem sausenden Schlitten erneut durchlebt. Auf der Zunge spürt man den Geschmack von Omas köstlichsten Plätzchen. »Tut-tuut«, schon rauscht die etwas verstaubte Eisbahn aus Opas Spielefundus vorbei. Und mitten drin sitzen die eigentlichen Kinder, reißen die Augen auf vor Bewunderung und wollen am liebsten selbst gleich alles ausprobieren. Schlitten warten ungeduldig auf ihren Einsatz, Carrera-Bahnen finden ihren Weg aus dem Speicher ins Wohnzimmer, wo Papa zum Rennfahrer mutiert.

Damit auch dieser Winter einer voller unvergesslicher Momente wird, folgen sieben Stimmungsmacher, die Familien diesen Winter unbedingt ausprobieren sollten - garantiert pandemie-geeignet!

  1. Ein Tag im Pyjama
    Den ganzen Tag im Schlafanzug verbummeln, das macht nur im Winter Sinn. Kuscheldecke rumgewickelt und los geht's.?An diesem Tag bleibt die Küche kalt und der Esstisch unbeachtet. Alles spielt sich auf dem Sofa oder direkt auf dem Fußboden ab. Verstreut liegen unzählige Puzzleteile – wo ist nur das fehlende Stück? Bücher und Spielsachen werden neu oder wieder entdeckt, von Eltern und Kindern gleichermaßen. Als Pause zwischen Mau Mau und der Geschichte von Weihnachtsgans Auguste wird eine lange Runde gekuschelt. Denn Kuscheln macht glücklich und jagt den Winterblues davon. Aufgewärmtes wird zum köstlichsten Spontanmenü. Ausnahmsweise ist der Nachtisch vor der Hauptspeise gemampft. Am Pyjamatag ist alles möglich!
  2. Schneeflocken-Glück
    Ist es dann doch soweit und erste Schneeflocken rieseln zaghaft vom Himmel, am Besten alles stehen und liegen lassen und hinaus an die frische Luft. Denn der Schnee, und mag er auch nur wenige Stunden liegen bleiben, beschert unfassbares Glück: Im Schneeflockenregen tanzen geht nämlich, sobald es angefangen hat, zu schneien. Zunge rausgestreckt – wer fängt die meisten Flocken? Für eine Schnellballschlacht reichen ebenfalls schon kleinere Mengen Schnee. 
    Wer einen Schneemann bauen will, braucht jedoch etwas mehr Geduld. Die Zeit kann man sich wunderbar mit Schneeengeln vertreiben – die werden umso individueller, wenn durch ihr Federkleid ein bisschen Laub oder Gras hindurch sprießt. 
    Bleibt der Schnee doch in größeren Mengen und für etwas länger zu Besuch, geht nichts über spaßige Fahrten auf Popo-Rutschern, Schlitten und anderen sportlichen Brettern. Dafür ist man niemals zu alt!
  3. Fackelwanderung
    Zwischendurch heißt es, »Schluss mit der Stubenhockerei«. Schließlich hat das Winterwetter auch seine Reize. Warm eingepackt kann auch klirrende Kälte uns nichts anhaben: Es gilt, möglichst viel natürliches Tageslicht zu sammeln. Rieseln dabei sogar noch Schneeflocken vom Himmel, ist es Zeit für eine Wanderung im nahegelegenen Spessart oder Odenwald. Fixer Bestandteil im Wandergepäck ist natürlich literweise warmer Kinderpunsch. Und wenn es zu dämmern beginnt, sorgen Fackeln aus dem Baumarkt für die extra Portion Spaß bei den Kids. Ihr zappelnder Lichtstrahl hüllt die Umgebung in ein warmes Goldgelb und sorgt obendrein für ein bisschen Gänsehaut.
  4. Schlittschuh laufen
    Fallen die Temperaturen für viele Tage aufeinander weit unter den Gefrierpunkt und bleibt es dabei auch noch frei von Niederschlag, dann verwandeln sich Tümpel und Seen in blitzblanke Eisflächen. Dieser Anblick macht Lust auf Schlittern auf dem glatten Nass. Welch ein Glück, dass wir uns nicht auf das Wetter verlassen müssen, um Eislaufen zu gehen: 
    Schlittschuhe geschnappt und auf geht es in die nächste Eissporthalle. Sobald Sport- und Freizeiteinrichtungen wieder öffnen dürfen, gibt es in der Region gleich mehrfach die Gelegenheit dazu: Angebote für Familien bieten die Aschaffenburger Eishalle, die Eissporthalle Frankfurt oder die Eishalle Darmstadt. Handschuhe nicht vergessen!
  5. Es duftet nach...
    ... ja nach was denn eigentlich? Welche Gerüche wecken in uns das Gefühl »jetzt ist Winter« oder »es weihnachtet«? Riecht es vielleicht nach Zimt und Orange? Oder ruft der Duft von Nelken und Sternanis Kindheitserinnerungen hervor? Mit ätherischen Ölen und Duftkerzen lässt sich unsere Nase verführen. Von den Aromen überlistet lenken wir uns oft ganz beiläufig von Hektik oder Alltagsstress ab. Zu weiteren typischen Winterdüften gehören Tannen-, (Latschen-) Kiefern- oder Fichtennadel, Zedernholz und Zypresse, Ingwer und natürlich Weihrauch.
  6. Lichterglanz
    Heimelig wird es in dieser dunklen Jahreszeit mit funkelnden Kontrasten. Jetzt heißt es: Kerzen und Lichterketten hervorholen, es geht ans Dekorieren. Das Flackern der Kerzenflamme beruhigt nachgewiesenermaßen unsere Gemüter und beschert sinnliche Momente. Lichterketten in den Fenstern nehmen der Dämmerung draußen ihre Schwere. Ihr Glanz verschönert gleich die ganze Nachbarschaft.
  7. Frisch aus dem Ofen
    Der Backofen in der Küche glüht vor sich hin. Plätzchen, Lebkuchen, Stollen, heiße  Marroni, Bratäpfel... jeden Tag könnten wir zu Weihnachtsbäckern werden. Doch Achtung: Besser als Schokolade bekommen uns Lebensmittel mit Aminosäuren, etwa Nüsse, Haferflocken und Amaranth oder Eier.
    Wie wäre es mit selbst gebrannten Nüssen und Kernen? Dafür werden 400 Gramm gemischte Nüsse oder Kerne (ungeröstet und ungesalzen) mit etwa zwei Esslöffeln geschmacksneutralem Öl,  zwei Esslöffeln Agavendicksaft, Honig oder Ahornsirup und einer eigens zusammengestellten Gewürzmischung vermischt. Als herzhafte Gewürzmischung eignet sich beispielsweise Salz und Paprikapulver mit etwas Pfeffer, Curry-und Chilipulver. Eine süße Gewürzmischung lässt sich aus Zucker, Zimt, Vanille oder Bittermandel zaubern. 
    Die einbalsamierten Nüsse und Kerne werden gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilt.
    Bei 220 Grad Ober-/Unterhitze dürfen die Nüsse nun etwa fünf Minuten rösten. Einmal wenden und einige Minuten weiterrösten lassen. Danach raus aus dem Ofen, lange abkühlen lassen und fertig ist der Snack für zwischendurch!
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