Freitag, 16.11.2018

Kohlen für das Ruhrgebiet

Kohlefahrer (© Oliver Berg/dpa)
Essen (dpa) Mittwoch, 07.11.2018 - 15:41 Uhr

Jens Meyer hat ziemlich zu schleppen. Er bringt zwei Säcke voller Steinkohle in einen Keller. Er arbeitet bei einem der letzten Kohlenhändler im Ruhrgebiet im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Firma hat viel zu tun.

Denn draußen wird es kühler. Da soll es zu Hause warm sein.

In Deutschland heizen noch etliche Menschen mit Kohle. Vor allem Leute, die früher in einem Kohlenbergwerk gearbeitet haben. Sie bekommen eine bestimmte Menge an Steinkohlen umsonst.

Aber damit ist es bald vorbei. Denn Ende des Jahres schließen die beiden letzten Zechen in Deutschland. Dann wird hierzulande keine Kohle mehr abgebaut. Manche finden das schade, andere sind froh.

Das Problem ist: Wenn Kohle verbrannt wird, gelangen schädliche Stoffe in die Umwelt. Das gilt nicht nur für Kraftwerke, sondern auch für Öfen in Häusern. Deshalb sollen in Zukunft andere Energien stärker genutzt werden, zum Beispiel Windkraft und Sonnenenergie.

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