Montag, 19.11.2018

Einsiedlerbrunnen

zurück zur Übersicht

An der Einsiedlerquelle holten in den Jahren 1726 bis 1795 die Waldbrüder genannten Eremiten der nahe gelegenen Einsiedelei ihr Wasser.
Obernburgs erster Einsiedler, derehemalige Straubinger Adam Stiginger, nannte sich zum Beispiel Waldbruder Jakobus. Er hatte damals beim Pfarrer gebeten, im Stadtwald eine Einsiedlerei errichten zu dürfen.
Nach und nach kamen weitere Waldbrüder dazu, die sich ihren Lebensunterhalt durch Mitarbeit in der Pfarrei und als Waldpfleger verdienten.
1795 machte der Geist der Französischen Revolution der Eremitage ein Ende: Auf Anordnung des Vizedomamtes Aschaffenburg wurde sie versteigert und abgerissen.


Änderungen vorschlagen:
Fehlt etwas oder sind die Informationen nicht mehr korrekt? Über unser Formular für Änderungsvorschläge können Sie diesen Eintrag aufwerten oder auf Fehler hinweisen.

Ort des Artikels