Mittwoch, 19.09.2018

Einsiedlerbrunnen

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An der Einsiedlerquelle holten in den Jahren 1726 bis 1795 die sogenannten Waldbrüder der Einsiedelei wenige hundert Meter weiter ihr Wasser.
Obernburgs erster Einsiedler war der ehemalige Straubinger Adam Stiginger, der sich Waldbruder Jakobus nannte. Waldbruder nannten sich damals die Eremiten untereinander.
Stiginger hatte im Dezember 1726 bei Pfarrer Johann Philipp Cammer darum gebeten, im Stadtwald eine Einsiedlerei errichten zu dürfen. Mit Unterstützung der Bevölkerung konnte das verwirklicht werden. 
Nach und nach kamen weitere Waldbrüder dazu, die sich ihren Lebensunterhalt durch Mitarbeit in der Pfarrei und als Waldpfleger verdienten.
1795 machte der Geist der Französischen Revolution der Eremitage ein Ende. Auf Anordnung des Vizedomamtes Aschaffenburg wurde sie versteigert und abgerissen.


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