Donnerstag, 17.01.2019

Burg und Burgpark Gamburg

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Tauberfränkisches Kulturerbe

Die Gamburg thront malerisch über der Tauber. Der imposante Bau wurde Mitte des 12. Jahrhunderts als Grenzfestung des Mainzer Erzstifts zum Hochstift Würzburg erbaut. Anders als viele andere Burgen wurde die Gamburg nie zerstört. Dank des Einschreitens von Götz von Berlichingen blieb sie selbst im Bauernkrieg unversehrt. 

Hier sollen nicht nur zahlreiche Geister spuken. Vielmehr wird die Burg, die sich seit 1546 in adeligem Privateigentum befindet, noch immer bewohnt. Trotzdem sind Besichtigungen möglich, ebenso wie man an gelegentlichen Veranstaltungen teilnehmen kann:
Besonders sehenswert ist der in Europa einzigartige Rittersaal mit seinen kulturhistorisch bedeutenden Barbarossa-Fresken aus der Zeit um 1200. Neben diesen großflächigen Darstellungen des Kreuzzuges Kaiser Friedrichs I. imponieren auch die repräsentativen romanischen Doppelarkaden. Ebenso der Barockpark mit einer zentralen Lichtachse und einem Nymphenbrunnen als außergewöhnlicher integraler Teil einer Burganlage. 
Geradezu mediterranes Flair verströmen dann die Palmen und andere Pflanzen im Café des statuen- und wappengeschmückten Burghofs. Noch eine Besonderheit: In der Burgkapelle sowie im Wappenzimmer kann man auch heiraten.


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Öffnungszeiten

1. Aprilwochenende bis 1. Novemberwochenende:
Samstag, Sonntag und Feiertag, 14:00 - 18:30 Uhr.

Führungen: Während der Öffnungszeiten durchgehend ab 14 Uhr.
Außerhalb auf Anfrage unter 09348/ 605 oder mail@burg-gamburg.de

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