Sonntag, 23.09.2018

Gotische Kirche St. Hippolyt Dettingen

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Wahrzeichen und kulturelles Erbe der Main-Gemeinde

Vermutlich hat die St.-Hippolyt-Kirche in Karlstein-Dettingen schon um das Jahr 800 herum bestanden. Die erste sichere urkundliche Erwähnung einer Kirche in Dettingen stammt aus dem Jahr 1340. Das heutige, im 15. Jahrhundert erbaute Gotteshaus, ist ein Beispiel gotischer Kirchenarchitektur. Unterlagen, welche Bestandteile der alten Kirche in den spätgotischen Bau integriert wurden, existieren nicht. Der Saalbau verfügt über einen dreiseitig geschlossenen Chor, ein nördliches Seitenschiff und einen Turm über dem westlichen Haupteingang. Im Chorraum befinden sich herausragende Werke spätgotischer Steinmetzkunst, die die katholische St.-Hippolyt-Kirche auch über die Region hinaus bekannt gemacht haben: der Zelebrantensitz und das Sakramenthäuschen. Der Sage nach hat einst Karl der Große als Dank für die Fußheilung eines seiner Begleiter zu Ehren den Heiligen Hippolyt ? von den Franken als Pferdepatron verehrt ? die Kirche errichten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude durch Kriege immer wieder beschädigt und musste mehrmals saniert werden. In Dettingen hat sich inzwischen ein Förderkreis zur Erhaltung der Kirche gegründet, damit das Gebäude auch in Zukunft für Gottesdienste, Hochzeiten und Konzerte genutzt werden kann.


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Öffnungszeiten

Kirchenführungen können im Pfarrbüro Dettingen (Tel. 06188/9143514) und bei Helmut Winter (Tel. 06188/5779) nachgefragt werden.

 

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