Montag, 12.11.2018

Drippelskapelle

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St. Elegius

Als Lu­ther vor 500 Jah­ren mit sei­nen 95 The­sen im Jahr 1517 die Re­for­ma­ti­on ein­läu­te­te, wur­de auch die sogenannte Drip­pels­ka­pel­le in der Großostheimer Grabenstraße ein­ge­weiht. Diesen Namen verdankt sie ihrem Stifter dem wohlhabenden Hofschmied Peter Drippel. Über den spitzbogigen Eingangstüren sind zur Erinnerung ein Hufeisen und Werkzeuge eines Hufschmieds abgebildet. Von außen mag die spätgotische Kapelle unscheinbar sein, doch findet sich innen ein schöner dreiflügeliger fränkischer Altar. Allerdings handelt es sich um eine gelungene Nachbildung; das Original kann im nahen Bachgaumuseum besichtigt werden. Geweiht ist die Kapelle übrigens dem heiligen Elegius, der als gelernter Goldschmied später Bischof von Noyon wurde.


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Öffnungszeiten

Die Kapelle ist täglich von morgens bis gegen 19 Uhr geöffnet.

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