Freitag, 22.11.2019

Verkauf privater Immobilien - Stolperfalle Spekulationsfrist (Teil2)

Samstag, 13.01.2018 - 00:00 Uhr

Wer mit dem Gedanken spielt, seine Immobilie zu verkaufen, sollte daran denken, dass dieses Veräußerungsgeschäft steuerlich relevant sein kann.

Denn für die Veräußerung einer privaten Immobilie gilt die sogenannte Spekulationsfrist von zehn Jahren. Demnach sind mögliche Gewinne aus dem Haus- oder Wohnungsverkauf nicht zu versteuern, wenn zwischen Anschaffung der Immobilie und deren Veräußerung mindestens zehn Jahre liegen. Entscheidend für die Beurteilung des Zeitraums ist das Beurkundungs-Datum der jeweiligen Kaufverträge. Aber auch vorher kann der Verkauf u.U. schon steuerfrei sein. Die Voraussetzung: Die Immobilie wurde zwischen der Anschaffung und dem Verkauf ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzt. Mindestens aber muss die Immobilie im Jahr des Verkaufs sowie den zwei vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt worden sein. Die Eigentümer müssen ihr Haus oder ihre Wohnung folglich bis zur Veräußerung selbst bewohnen. Im Falle einer Ehescheidung kann diese Regelung allerdings ggf. zur steuerlichen Falle werden. Mehr dazu und zur Höhe der Spekulationssteuer in unserem nächsten Expertentipp.

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