Donnerstag, 16.08.2018
Kreuzweg3 (© Victoria Schilde)

Kreuzwege in der Region

Die Kreuzwege in Stadt und Kreis Aschaffenburg lohnen sich besonders - aber nicht nur - in der Fastenzeit. Die dem Lei­dens­weg Jesu Chris­ti nach­ge­bil­de­ten Wall­fahrts­we­ge sind als Pfade der Andacht oft land­schaft­lich wunderschön ge­le­ge­n.

Foto: Victoria Schilde

Artikel

Keilberg 27.03.2018

Kreuzweg über den Dächern von Keilberg

Der Pilgerweg ist einer der jüngsten im Kreis - Prozession an Karfreitag um 9 Uhr

Es geht steil hoch auf den Keil­ber­ger Kal­va­ri­en­berg. Die­ser Be­griff, der sich aus der latei­ni­schen Über­set­zung des ara­mäi­schen Na­mens Gol­go­ta, dem Kreu­zi­gung­s­ort Je­su, ab­lei­tet, steht heu­te für Nach­bil­dun­gen der Pas­si­on Chris­ti, oft ei­ne Kreu­zi­gungs­grup­pe, die als An­dachts- und Wall­fahrts­stät­ten die­nen.

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Aschaffenburg 23.03.2018

Obernauer Kreuzweg ist ein Lehrpfad des Glaubens

Die 14 Stationen zur Obernauer Kapelle stammen von 1913

1712 ist die Ka­pel­le Ma­ria Frie­den auf der Wal­des­höhe über dem heu­ti­gen Stadt­teil Obernau ent­stan­den. Da sie der sch­merz­haf­ten Mut­ter­got­tes ge­weiht ist, lag es na­he, ihr auch ei­nen Kreuz­weg mit der Lei­dens­ge­schich­te Je­su bei­zu­fü­gen. Und doch soll­ten fast ge­nau 200 Jah­re ver­ge­hen, bis es da­zu kam.

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Dammbach 22.03.2018

Blicke ins Tal und in sanfte Gesichter

Er trug das Kreuz. Als Si­mon von Cy­re­ne, den er bei den Damm­ba­cher Pas­si­ons­spie­len ver­kör­per­te. Den Feld­ar­bei­ter, den rö­mi­sche Sol­da­ten zwan­gen, das Kreuz des ver­ur­teil­ten Je­sus zu tra­gen. Aus Über­zeu­gung ha­be er die Rol­le ge­spielt, meint Damm­bachs Bür­ger­meis­ter Ro­land Bau­er. Ein tief re­li­giö­ser Mensch sei Ru­di Brand ge­we­sen. In­so­fern ist es kein Zu­fall, dass Brand den Damm­ba­cher Kreuz­weg in­i­ti­ier­te.

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Edelbach 20.03.2018

Ein stiller Ort am Ortsrand

Kreuzwege: Treppauf, treppab an der Fatimakapelle in Edelbach

Di­rekt am Orts­rand und doch ein stil­ler Ort der Be­sin­nung: Das ist der Kreuz­weg im Klein­kah­ler Orts­teil Edel­bach. Ei­gent­lich ist es kein rich­ti­ger Kreuz­weg. Die 14 Mo­tiv­ta­feln ste­hen dicht ge­drängt, in Zwei­er- und Drei­er­grup­pen, am Auf­gang zur Fati­ma­ka­pel­le.

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Glattbach 16.03.2018

Des Vaters Erbe im Glattbacher Wald

Er hat sei­ne Hei­mat ge­prägt wie kaum ein an­de­rer: der Kunst­ma­ler Alois Berg­mann-Fran­ken. Auch in sei­nem Ge­burt­s­ort Glatt­bach hat er Spu­ren hin­ter­las­sen. Der Kreuz­weg, der zur Glatt­ba­cher Kreuz­höhe führt, war sein 30. - und sein letz­ter.
Wäh­rend der Ar­beit da­ran starb Berg­mann-Fran­ken un­er­war­tet im Al­ter von 68 Jah­ren. Sein Sohn Bru­no Berg­mann hat den Kreuz­weg ge­mein­sam mit sei­nen Ge­schwis­tern vol­l­en­det.

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Hösbach 09.03.2018

Von Papierbildern zu Steinfindlingen

Kreuzweg: Den 2008 eingeweihten Weg im Hösbacher Wald gibt es eigentlich schon viel länger

Die Ge­schich­te des Hös­ba­cher Kreuz­wegs be­ginnt mit ein paar Zet­teln. In Er­man­ge­lung von rich­ti­gen Sta­tio­nen wur­den vor 80 Jah­ren Pa­pier­bil­der an die Bäu­me im Wald ge­hef­tet, so dass die Gläu­bi­gen am Kar­f­rei­tag den Kreuz­weg be­ten konn­ten. »Wenn es win­dig war, wur­den die Zet­tel weg­ge­weht und die Mess­die­ner sind durch den Wald ge­lau­fen und ha­ben sie wie­der ein­ge­sam­melt; es war er­bärm­lich«, er­in­nert sich Hel­mut Hen­kel.

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Geiselbach 06.03.2018

Steil bergan im Schatten der Kiefern

Der Kreuzweg bei Geiselbach

Aus­sicht? Kein bis­schen! Wer ober­halb von Gei­sel­bach in den Kreuz­weg ein­s­teigt, der bis zur hal­ben St­re­cke dem Kul­tur­weg Bir­ken­hai­ner Stra­ße folgt, be­tritt den Wald und kommt ihm bis zum Gip­fel nicht mehr aus. Dass man von oben über den Ort bli­cken konn­te bis weit nach Sü­den auf die Höhen des Spessarts, ist seit Jahr­zehn­ten Ver­gan­gen­heit.

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Aschaffenburg 27.02.2018

Der Kreuzweg am Schweinheimer Erbig und seine wechselvolle Geschichte

1934 entstanden die Stationen - Erst Gemälde, dann Mosaike von Alois Bergmann-Franken

Die fins­te­re Zeit in Deut­sch­land hat­te ge­ra­de be­gon­nen, da schu­fen die Gläu­bi­gen der noch selbst­stän­di­gen Ge­mein­de Schwein­heim ein sicht­ba­res Be­kennt­nis zur christ­li­chen Tra­di­ti­on: Ein Jahr nach der Mach­t­er­g­rei­fung der Na­tio­nal­so­zia­lis­ten ent­stand der Kreuz­weg, der am Nord­hang des Er­bigs die Wall­fahrts­st­re­cke zur Obernau­er Ka­pel­le säumt.

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Feldkahl 23.02.2018

Wo Weite und Natur die Einkehr fördern

Kreuzwege: Seit 25 Jahren gibt es den Feldkahler Kreuzweg auf der Erlenbacher Höhe

Manch­mal er­wei­sen sich na­he­lie­gen­de Ent­schei­dun­gen als die bes­ten. So auch im Fall des Feld­kah­ler Kreuz­wegs. Ver­schie­de­ne Ver­laufs­vor­schlä­ge la­gen auf dem Tisch, doch da zu vie­le Pri­vat­grund­stü­cke be­trof­fen wa­ren, wur­den al­le ver­wor­fen. Si­grid Berg­mann von Ka­pel­len­ve­r­ein hat­te laut der Vor­sit­zen­den Re­gi­na Bopp die »ret­ten­de Idee«:

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Westerngrund 20.02.2018

Kreuzweg Oberwestern: Sandsteine und Panoramablick

Serie: 14 Stationen in der ehemaligen Bäckershohle

Fährt man durch Wes­tern­grund in Rich­tung Ober­wes­tern die Haupt­stra­ße ent­lang, fällt auf der lin­ken Sei­te gleich nach der Ein­mün­dung zur Ring­stra­ße ein sc­hö­nes Fleck­chen Grün auf: Hier geht es rechts hoch auf den Kreuz­weg Ober­wes­tern.

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Wiesen 16.02.2018

Ein Kreuzweg oberhalb von Wiesen

Serie: Ort der Mystik – 14 farbige Bildstöcke

Es ist still hier oben auf dem Kreuz­berg bei Wie­sen. Kein Wind, kein Ra­scheln, nicht das lei­ses­te Ge­räusch ist zu hö­ren. Nur das Knir­schen des Schnees un­ter den ei­ge­nen Schu­hen. Der rich­ti­ge Ort zur Ein­kehr, zur Be­sin­nung, zur Me­di­ta­ti­on. Der Wie­se­ner Pfar­rer Fried­rich Frank hät­te kei­nen bes­se­ren Ort fin­den kön­nen, um sei­nen Kreuz­weg zu er­rich­ten.

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Kreis Aschaffenburg 14.02.2018

Überblick: Welche Kreuzwege in der Region wir vorstelllen

Pfade der Erinnerung an Leiden und Sterben Christi – Brauch aus dem Mittelalter

Häu­fig füh­ren sie ein Schat­ten­da­sein, sind selbst vor Ort we­nig be­kannt und sind teils schwer zu fin­den in wei­ter Flur. Da­bei ver­die­nen die Kreuz­we­ge das nicht: Es sind oft land­schaft­lich wun­der­sc­hön ge­le­ge­ne Pfa­de der An­dacht, dem Lei­dens­weg Chris­ti nach­ge­bil­de­te Wall­fahrts­we­ge.

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Mespelbrunn 14.02.2018

Spazieren und sinnieren: Kreuzweg von Mespelbrunn zur Dreifaltigkeitskapelle

Serie zur Fastenzeit – Teil 1

Das Ge­sche­he­ne ist un­fass­bar. So un­fass­bar, dass es al­les Vor­s­tell­ba­re über­s­teigt. Dass es je­den Rah­men sp­rengt. So ha­ben mög­li­cher­wei­se die Künst­ler Wil­li Dir­kes und Jo­sef Got­zes emp­fun­den, als sie die Bron­ze­ta­feln für den Mes­pel­brun­ner Kreuz­weg schu­fen.

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