Sonntag, 23.09.2018

Martina Himmer

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Frankfurt 28.04.2016

Schön ist es, auf der Welt zu sein

Ir­gend­wie hat Ben­ja­min von Stuck­rad-Bar­re was von ei­nem Di­no­sau­ri­er, wie er da steht mit sei­nen 41 Jah­ren und aus­sieht, als hät­te er wir­k­lich schon al­les ge­se­hen. Sonn­ta­g­a­bend, Ta­t­ort­zeit - und der Au­tor liest auf der Büh­ne der Frank­fur­ter Batsch­kapp vor aus­ver­kauf­tem Haus.

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Frankfurt 23.02.2016

Ganz nah dran an den Gefühlen

»Tra­via­ta«, »Ri­go­let­to«, »Ai­da« Gi­u­sep­pe Ver­dis Werk ist ei­ne ein­zi­ge klas­si­sche Su­per­la­ti­ve. Die Ari­en sei­ner Ti­tel­hel­den las­sen nicht nur die Her­zen der Klas­sik­ken­ner ge­füh­l­ig über­qu­el­len, son­dern auch die Her­zen de­rer, die sonst schwer Zu­gang zum Gen­re Oper fin­den. Denn Ver­di ist der Meis­ter der Zu­spit­zung pu­rer Emo­tio­na­li­tät, ein großar­ti­ger Men­schen­ken­ner in Mu­sik.

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Marcus Repp 02.02.2016

Papa (nicht nur) auf Papier

Mor­gens, wenn die Ehe­frau auf dem Weg zur Ar­beit ist, die gro­ße Toch­ter in der Schu­le und die klei­ne im Kin­der­gar­ten, wenn der Früh­s­tücks­tisch ge­wischt und die Bet­ten ge­macht sind, dann steigt Mar­cus Repp hoch in sein Ar­beits­zim­mer im ge­müt­li­chen Häu­schen in der Bes­sen­ba­cher Stra­ße in Aschaf­fen­burg.

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Frankfurt 14.01.2016

Glücksprogramm für die ganze Familie

Mar­ti­na Him­mer Fet­te Bäs­se wum­mern sich tief in den Ma­gen, St­ro­bos­ko­p­licht kit­zelt die Netz­haut, drei läs­si­ge Ty­pen auf der Büh­ne schwen­ken sie­ges­si­cher ein Fah­ne durch die Luft und bom­bar­die­ren die Oh­ren mit Sp­rech­ge­sang.

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Frankfurt am Main 09.03.2015

Einpeitscher des Mainstreams

Es war ein kur­zer Weg vom klei­nen In­s­i­der-Kon­zert in der al­ten Batsch­kapp zum Mas­se­ner­eig­nis in der Frank­fur­ter Jahr­hun­dert­hal­le. In we­ni­gen Jah­ren ha­ben sich die Chemnit­zer Jungs von Kraft­club in den Pop­rock-Olymp ge­spielt und seit­her rei­ten sie ge­mein­sam mit ih­ren Fans die Main­st­ream-Wel­le.

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Frankfurt 31.10.2014

Gegensätze zweier Orte

Rai­nald Gre­be hat sich sein Mit­ta­ges­sen red­lich ver­di­ent. Der Ber­li­ner Ka­ba­ret­tist sitzt in der Pan­orama­bar des Schau­spiels Frank­furt, vor sich ein Ta­b­lett aus der Kan­ti­ne, hin­ter sich die Glas­front mit dem Blick über die Ban­ken­tür­me. »Die letz­ten Wo­chen wa­ren hart. Wir ha­ben in­ten­siv ge­probt, re­cher­chiert, am Stück ge­ar­bei­tet«, sagt er.

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Rödermark 08.05.2013

Wie Hexe Stefanie Gralewski Menschen die Zukunft voraussagt

Ir­gend­wo da drau­ßen ist der Früh­ling. Doch in der Sui­te des auf no­bel ge­trimm­ten Ho­tels au­ßer­halb von Rö­d­er­mark zwi­schen In­du­s­trie­ge­biet und Acker herrscht Herbst­stim­mung. Ker­zen fla­ckern auf dem Tisch, es riecht nach Pat­c­hou­li und Räu­cher­stäb­chen, ein bis­schen so wie in den Stu­den­ten­bu­den der Acht­zi­ger. Al­les steht be­reit: Was­ser in Fla­schen, mit und oh­ne Koh­len­säu­re. Frisch po­lier­te Glä­ser. Ein Stapel Karten. Taschentücher in der Vorratsbox, falls Tränen fließen. Das ist Stefanie Gralewskis Arbeitsplatz.

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Frankfurt 05.04.2013

Weltreise zu uns selbst

In der heu­ti­gen All­ge­gen­wär­tig­keit der Bil­der, in der man nur ei­nen Maus­klick ent­fernt ist vom Rest der Welt, mag Exo­tik et­was All­täg­li­ches sein.

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Frankfurt 16.02.2013

Ein Orchester begleitet Jack Sparrow

Ka­pi­tän Jack Spar­row alias John­ny Depp ist die Kult­fi­gur des jün­ge­ren Ki­nos sch­lecht­hin. Der br­ab­beln­de Cha­os-Pi­rat aus der »Fluch der Ka­ri­bik«-Rei­he ist ein­fach zu ko­misch. Um so sc­hö­ner, Jack mal wie­der auf gro­ßer Lein­wand in Ak­ti­on zu se­hen.

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Yoko Ono in Frankfurt 15.02.2013

Hommage an eine Pionierin

Die zier­li­che Frau in Schwarz mit der Stim­me ei­nes jun­gen Mäd­chens wird am kom­men­den Mon­tag 80 Jah­re alt. Ein My­thos ist sie längst. Durch ihr Le­ben mit John Len­non, durch ih­re Mu­sik, ih­re Bil­der, In­stal­la­tio­nen und Per­for­man­ces: Yo­ko Ono ist in Frank­furt, und die Kunst­welt steht Kopf.

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Frankfurt 13.02.2013

Klamaukgenie und musizierende Wundertüte

Drei Stun­den Hel­ge Schnei­der in Frank­furt. An ei­nem Ro­sen­mon­tag. Si­cher die amü­san­tes­te Al­ter­na­ti­ve zu Kar­ne­val­s­um­zü­gen und Mas­sen­be­säuf­nis­sen. Kein Wun­der, dass die Al­te Oper rest­los aus­ver­kauft ist. Sch­ließ­lich hat Deut­sch­lands »Kat­zen­k­lo«-Kla­mauk­ge­nie Hel­ge Schnei­der ei­ne treue Fan­schaft, die ihn seit Jahr­zehn­ten be­g­lei­tet - und neue, jun­ge An­hän­ger kom­men stän­dig da­zu.

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Aschaffenburg 26.01.2013

Zarte Akkorde der Erinnerung

Dass die Er­in­ne­rung das ein­zi­ge Pa­ra­dies ist, aus dem man nicht ver­trie­ben wer­den kann, wuss­ten schon so schlaue Leu­te wie Je­an Paul oder Mar­cel Proust. Er­in­ne­run­gen kann uns nie­mand neh­men - sie ge­hö­ren uns al­lein, auch wenn sie nicht im­mer pa­ra­die­sisch sind.

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Frankfurt 23.01.2013

Ein Haltloser tanzt auf dem Seil

Tom Ri­p­leys mar­kan­tes­te Ei­gen­schaft ist, dass er kei­ne mar­kan­te Ei­gen­schaft hat. Er ist ein far­b­lo­ser Mit­läu­fer in Grau, mit glat­tem Ge­sicht, ge­ra­dem Schei­tel und lee­rem Blick durch die Durch­schnitts­bril­le. Sei­ne Stim­me ist nie zu lei­se und nie zu laut. Und sein Le­ben ist nie, aber auch wir­k­lich nie auf­re­gend.

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Aschaffenburg 16.01.2013

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Nicht Gras­grün, nicht Moos­grün, nicht Schilf­grün, nein: Ein blausti­chi­ges Tan­nen­grün ist die Far­be des Jah­res 2013.
Eme­rald nennt sich der Farb­ton mit dem kom­p­li­zier­ten Farb­co­de 17-5641 - und ent­wi­ckelt ha­ben ihn die Ex­per­ten und Trend­for­scher des ame­ri­ka­ni­schen Far­bin­sti­tuts Pan­to­ne, das seit Jahr­zehn­ten den (Farb)Ton an­gibt in der in­ter­na­tio­na­len Welt der Mo­de und des De­signs.

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