Samstag, 25.03.2017

"Sport sollte fair sein"

Freitag, 01. 07. 2016 - 09:12 Uhr

Jessie wills wissen: Sollten die russischen Sportler wegen Doping von den Olympischen Spielen ausgeschlossen werden?



Russlands Leichtathleten sollen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vom 5. bis 21. August gesperrt bleiben. Bei den Olympischen Spielen im Winter 2014 in Sotschi sollen 15 russische Medaillengewinner gedopt haben, das sagte der ehemalige Chef des Doping-Kontroll-Labors der "New York Times". Die Athleten gaben einen Monat vor den Winterspielen saubere Urinproben ab und begannen danach zu dopen. Während der Spiele seien dann die Urinproben der Dopingsünder gegen saubere ausgetauscht worden.
 

Ich frage Boris Dörrhöfer (43), den Leitathletik-Trainer der TGZ, nach seiner
Meinung.

 

 

 

Interview:

 

Jessie: Wie lange trainierst Du schon Leitathletik?

Boris: Das mache ich schon seit 26 Jahren.
 

Jessie: Machst Du das hauptberuflich oder ehrenamtlich?

Boris: Das mache ich ehrenamtlich.
 

Jessie: Schaust Du Dir die Olympiade im Fernsehen an?

Boris: Ja, das mache ich gerne.
 

Jessie: Was ist Deine Lieblingsdisziplin bei Olympischen
Spielen in der Leichtathletik?

Boris: Meine Lieblingsdisziplin ist 200 Meter Sprint,

aber eigentlich schaue ich mir gerne alles an.

 

Jessie: Was hältst Du davon, dass die Russen gedopt haben
und nun ausgeschlossen werden sollen?

Boris: Ich finde es schlimm, dass sie gedopt haben sollen

und jeder, der schummelt, sollte rausfliegen.

 

Jessie: Vielen Dank für das Interview.



 

Jessie meint: Ich finde es auch fair, dass sie rausfliegen, denn
vielleicht bewirkt es nun ja, dass sie in Zukunft nicht mehr dopen werden.
Sport sollte fair sein und jeder sollte die gleichen Chancen haben.



 



Jessie-Lee Mancino, Käthe-Paulus-Schule , 4a